22/04/2026
Der Earth Day erinnert uns jedes Jahr daran, dass unser Planet keine unerschöpfliche Ressource ist und wir mit der Erde sorgsam umgehen müssen. Seit 1970 steht dieser Tag weltweit für den Kampf gegen Umweltzerstörung, Klimakrise und Raubbau an der Natur. Er macht sichtbar, was längst Realität ist: Unsere Lebensgrundlagen sind bedroht – und wir müssen handeln.🌍🔥
Auch in Österreich sind die Folgen spürbar. Hitzesommer, schwindende Gletscher und Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zeigen, dass die Klimakrise längst kein fernes Problem mehr ist. Während viele Menschen versuchen, nachhaltiger zu leben, bleibt der große Hebel jedoch unangetastet – denn die Hauptverursacher sitzen nicht im Alltag der Mehrheit, sondern in den Strukturen von Wirtschaft und Politik.
Klar ist: Die Reichsten und großen Konzerne verbrauchen den Großteil der Ressourcen und treiben die Klimakrise voran. Es bringt nichts, Verantwortung auf Einzelne abzuwälzen – wir brauchen politische Maßnahmen, die genau dort ansetzen. Vermögen besteuern, klimaschädliche Industrien regulieren und öffentliche Investitionen in eine sozial gerechte Energiewende stärken. Klimagerechtigkeit heißt auch Verteilungsgerechtigkeit.