02/12/2022
Swinging-Volkert schreibt zum verlinkten Beitrag:
„Frauenfeindliche Gewalt: jede 3. Wienerin betroffen
Seit einer Woche – und noch bis zum Tag der Menschenrechte (an dem das nächste Swinging-Volkert-Konzert stattfindet [musste leider wegen Kälte ausfallen]) – läuft die Kampagne Orange the World gegen Gewalt an Frauen. Als ob es nicht reichte, dass Frauen noch immer bei Berufschancen oder bei Bezahlung für gleiche Arbeit deutlich benachteiligt werden, hat von ihnen etwa in Wien ein Drittel mindestens ein gravierendes Missbrauchserlebnis gemacht.
Als ob es nicht reichte, dass sich der Satz ‚Wie es in einer Gesellschaft um Menschlichkeit bestellt ist, zeigt deren Umgang mit den Schwächsten‘ (Flüchtlinge, Wohnungslose, Behinderte, Arme & Armutsgefährdete, ...) aus zu vielen traurigen Gründen wie eine Anklage anhören muss, ist darüber hinaus sogar noch immer offen, wann es uns gelingt, die systematische Unterdrückung der weiblichen 52%, also der absoluten Mehrheit unserer Mitmenschen, endlich abzustellen.
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Selbstverständlich darf die Vordringlichkeit nicht als menschenverachtende Ausrede missbraucht werden, fehlende Rechte anderer – auch hier nicht extra genannter benachteiligter Teile unserer Gesellschaft – auf eine auch nur um ein Äutzerl längere Bank zu schieben.
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(MeinBezirk.at/Wien-Beitrag von Kathrin Klemm)
Am 1. Dezember wird im Wiener Prater ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt: Das Riesenrad und die Liliput Bahn erstrahlen in orangem Licht. WIEN/LEOPOLDSTADT.