Revolutionär Sozialistische Organisation (RSO)

Revolutionär Sozialistische Organisation (RSO) Die Revolutionär Sozialistische Organisation (RSO) kämpft gegen den Kapitalismus und für eine neue sozialistische Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.

Es wird von Tag zu Tag offensichtlicher, dass die so genannte "freie Marktwirtschaft" für den Großteil der Weltbevölkerung nichts zu bieten hat. Kapitalismus bedeutet Hunger, Armut, Umweltzerstörung, Krieg und Elend. Sogar in den reichsten Länden der Welt leben Millionen an oder unter der Armutsgrenze. Demgegenüber besitzt ein kleiner Teil der Bevölkerung den Großteil des Vermögens; in Österreich etwa verfügen 10% der Bevölkerung über knapp 70% des Vermögens. Zwei Klassen stehen sich in der kapitalistischen Gesellschaft gegenüber. Auf der einen Seite stehen die KapitalistInnen, die im Besitz der Produktionsmittel sind. Ihnen gegenüber stehen die Lohnabhängigen, die gezwungen sind, ihre Arbeitskraft zu verkaufen. Viele Arbeitende sind heute vereinzelt, entmutigt, politisch bewusstlos und voll von kapitalistischen Vorurteilen. Dennoch können nur die Lohnabhängigen durch Streiks und andere kollektive Kampfformen die kapitalistische Produktion zum Erliegen bringen und die KapitalistInnenklasse im entscheidenden Punkt, dem Profit, treffen. Der Kapitalismus in seiner neoliberalen Phase ist nach dem Zusammenbruch des Stalinismus 1989-91 weltweit politisch und militärisch auf dem Vormarsch. Die ArbeiterInnenklasse der europäischen Staaten ist massiven sozialen Angriffen ausgesetzt. Die Gewerkschaften und die sozialdemokratischen Parteien haben dem nichts entgegenzusetzen, sondern sind perfekt in das System eingebunden. Ihre VertreterInnen beteiligen sich an Sozialabbau und rassistischer Spaltung. Auch die Grünen sind keine Alternative, sie sind bürgerliche Parteien, die teils eine fortschrittliche Rhetorik in Menschenrechtsfragen haben, aber da, wo sie sich an Regierungen beteiligen, zeigen, dass sie Teil des kapitalistischen Normalzustands sind. Die verschiedenen imperialistischen Blöcke rüsten auf. Der imperialistische "Global Player" sind weiterhin die USA. Die EU versucht aber, den Rüstungsrückstand gegenüber den USA zu verkleinern und tritt auch verstärkt militärisch eigenständig auf. Wir unterstützen demgegenüber den Widerstand gegen imperialistische Besatzungen und Kriege und verbinden dies mit der Losung: "Der Hauptfeind steht im eigenen Land". Um seine Herrschaft zu sichern, setzt der Kapitalismus (auch) auf die Spaltung der ArbeiterInnenklasse. Wir kämpfen gegen die Unterdrückung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihres Alters oder ihrer sexuellen Orientierung und setzen dieser Spaltung die unbedingte Unterstützung für jeden Kampf um gleiche Rechte entgegen. Wir sind für die Vergesellschaftung der großen Konzerne und ihre Überführung in demokratische ArbeiterInnenverwaltung und -kontrolle. Der Kapitalismus kann aber nicht durch ein paar Reformen oder Parlamentsabstimmungen beseitigt werden. Alle Versuche, den Kapitalismus durch Reformen zu überwinden, sind gescheitert (und haben oft zu blutigen Niederlagen geführt). Nur ein grundlegender Umbruch, eine Revolution, gestützt auf die aktive Teilnahme großer Teile der Bevölkerung, kann den Staat der herrschenden Klasse zerschlagen, die Grundlagen für Ungleichheit, Unterdrückung und Ausbeutung beseitigen und eine befreite Gesellschaft schaffen. Wir sind MarxistInnen und stehen in der Tradition der um Leo Trotzki formierten "Linken Opposition" gegen den Stalinismus. Unsere Alternative heißt Sozialismus. Unser Sozialismus ist eine freie, demokratische, auf gewählten Räten aufbauende Gesellschaft. Wir beziehen uns positiv auf die russische Oktoberrevolution von 1917. Diese Revolution ist zwar mit der stalinistischen Degeneration in den zwanziger Jahren gescheitert, doch die Idee einer Alternative zum Kapitalismus behält weiterhin Gültigkeit. Unser Sozialismus hat damit weder etwas mit den "sozial"demokratischen Parteien, noch mit den stalinistischen Diktaturen in der Sowjetunion, Osteuropa, Kuba und China zu tun. Der Kapitalismus ist international organisiert und vernetzt. Deshalb muss auch unsere revolutionäre Alternative international und internationalistisch sein. Die RSO ist nicht "die" revolutionäre Partei. Keine der derzeit vorhandenen Organisationen kann das für sich beanspruchen. Eine neue revolutionäre Partei wird aus einem Prozess von Umgestaltungen und Fusionen hervorgehen. Die RSO wird versuchen, in diesem Prozess eine positive Rolle zu spielen, eine solche Partei mitaufzubauen und damit dem Kapitalismus eine revolutionäre Alternative entgegenzusetzen. Wenn Du an diesem Projekt interessiert bist, dann tritt mit uns in Kontakt und unterstütze uns im Aufbau einer revolutionären und sozialistischen Organisation!

Heute fand an der Universität Wien die „Studierendenversammlung gegen Genozid & Militarisierung“ mit über 300 Teilnehmen...
02/06/2026

Heute fand an der Universität Wien die „Studierendenversammlung gegen Genozid & Militarisierung“ mit über 300 Teilnehmenden statt. Der Hörsaal war komplett gefüllt, es waren mehr Studierende gekommen als im Hörsaal Platz fanden.
In den letzten Monaten hatten Aktivist:innen verschiedener Initiativen und Organisationen, darunter auch Genoss*innen der RSO Wien, über tausend Unterschriften von aktiven Studierenden der Universität Wien gesammelt, um damit die Österreichische Hochschüler:innenschaft (ÖH) zu zwingen eine offizielle Studierendenversammlung einzuberufen. Trotz diverser bürokratischer Manöver vor und während der Versammlung herrschte eine kämpferische Stimmung und die Anwesenden diskutierten und beschlossen mehrere Anträge mit überwältigender Mehrheit:

1. Akademischer Boycott, anstatt Komplizenschaft am Völkermord

2. Unterstützung des palästinensischen akademischen Lebens

3. Für einen freien Diskurs über Palästina an der Uni

4. Zivilklausel an der Universität Wien

5. Gegen Rassismus – auf der Uni Wien und überall

Außerdem wurde beschlossen, im Herbst eine weitere Studierendenversammlung mit der Wahl eines Protestkomitees abzuhalten. Dort sollen Maßnahmen diskutiert werden, um Druck für die Umsetzung der Beschlüsse zu organisieren.

Die Studierendenversammlung ist Ausdruck einer kämpferischen Basisbewegung an den Universitäten und darüber hinaus, die in die entscheidende Richtung weist: unabhängige, selbstorganisierte Kämpfe, die in demokratischen Basisversammlungen entscheiden. Mit dieser Perspektive heißt es nun die nächsten Schritte zu planen. Erst letzte Woche gab es in Wien eine Demo mit knapp 30.000 Teilnehmenden, die sich gegen die geplanten, massiven Kürzungen bei den Unibudgets der nächsten Jahre richtete. Die zuständige Bildungsministerin machte daraufhin erst einmal einen Rückzieher. Entschieden ist damit aber noch nichts. Es zeigt sich jedoch, dass es sich auszahlt zu kämpfen. Die Demo als auch die Studierendenversammlung können als Ausgangspunkt dienen, um weitere Kämpfe zu inspirieren und Widerstand gegen die Angriffe der Bundesregierung aufzubauen.

Uni Protest! Mit über 20.000 Studierenden und Beschäftigten der Unis waren wir heute auf der Straße. Wie haben gegen Kür...
27/05/2026

Uni Protest! Mit über 20.000 Studierenden und Beschäftigten der Unis waren wir heute auf der Straße. Wie haben gegen Kürzungen bei der Bildung protestiert und unser Flugblatt (Slide 2) verteilt. Darin argumentieren wir für eine breite solidarische Bewegung gegen die Kürzungen.

Wir haben unsere nächsten RSO Veranstaltungen (Slide 3) beworbenen, die erste ist morgen (Donnerstag) zu Antifaschismus.

Vortrag ins Diskussion: Arbeiter:innenbewegung gegen FaschismusIn einem Referat beschäftigen wir uns mit verschiedenen K...
25/05/2026

Vortrag ins Diskussion: Arbeiter:innenbewegung gegen Faschismus

In einem Referat beschäftigen wir uns mit verschiedenen Kämpfen der 1920er und 1930er gegen den Faschismus. Wir setzen uns damit auseinander, wie die verräterische Politik der sozialdemokratischen und stalinistischen Führungen in Niederlagen geführt hat und an welche Kämpfe wir anknüpfen können. Daran anschließend diskutieren wir welche Perspektiven es heute gegen Rechtsruck und Faschismus braucht.

28. 5.
19h
Amerlinghaus, Kursraum II (1. Stock)
Stiftgasse 8, 1080 Wien

No stage for genocide!Die österreichische Regierung steht weiterhin und unmissverständlich an der Seite von Israel. Zu d...
16/05/2026

No stage for genocide!

Die österreichische Regierung steht weiterhin und unmissverständlich an der Seite von Israel. Zu den Angriffskriegen von Israel und den USA gegen Iran und Libanon und den Genozid an den Palästinenser:innen hat sie nichts zu sagen. Vielmehr wird Israel beim Eurovision Song Contest (ESC) eine Bühne geboten.

Während bei den Arbeitenden und Armen gerade massiv gespart wird, werden laut offiziellen Zahlen 38 Millionen Euro an Steuergeld für den ESC ausgegeben. Für den ESC wird alles in Bewegung gesetzt, um ihn reibungslos über die Bühne gehen zu lassen, mit massiven Polizeiaufgeboten.

Schon die ganze Woche fanden Proteste gegen die Teilnahme Israels und das damit einhergehende artwashing statt. Heute gab es in Wien unter dem Motto „No Stage for Genocide“ eine große Demo. Der Kampf gegen Genozid, imperialistische Kriege, Aufrüstung und die Angriffe auf die Lebensbedingungen der Arbeitenden geht weiter!

21. Mai, Veranstaltung: Künstliche Intelligenz und der „neue Faschismus“Tech-Konzerne behaupten, dass KI alle Probleme d...
05/05/2026

21. Mai, Veranstaltung: Künstliche Intelligenz und der „neue Faschismus“

Tech-Konzerne behaupten, dass KI alle Probleme der Menschheit lösen wird. Gleichzeitig wird vor einer „außer Kontrolle“ geratenen KI gewarnt. Schon heute wird KI in Kriegen, zur Massenüberwachung und gegen marginalisierte Bevölkerungsgruppen eingesetzt.

In einem Referat beschäftigen wir uns mit der Rolle und den Gefahren von KI und der Allianz zwischen Tech-Elite und Neuer Rechte. Wir wollen darüber diskutieren, ob uns die Ideologie des Silicon Valley in einen neuen Faschismus führt und was wir dagegen tun können.

21. Mai, 19h
Amerlinghaus, Raum 3
Stiftgasse 8, 1070 Wien

Hoch der 1. Mai! Hoch der internationale Kampftag der Arbeiter:innen!Hoch die internationale Solidarität!Wir haben uns h...
01/05/2026

Hoch der 1. Mai!

Hoch der internationale Kampftag der Arbeiter:innen!
Hoch die internationale Solidarität!

Wir haben uns heute, gemeinsam mit diversen Genoss:innen, an verschiedenen Aktionen und Demonstrationen beteiligt.

Am Vormittag haben wir uns an der Demonstration von KPÖ und LINKS beteiligt. Danach waren wir auf der Internationalistischen Demo im Palästina-Block mit dabei. Nach den Demos gab es einen entspannten Ausklang im Votivpark.

Der 1. Mai ist als internationaler Kampftag der Arbeiter:innenklasse wichtiger denn je, denn der Kapitalismus zeigt heute sein hässlichstes Gesicht. Das Leben wird immer ungemütlicher und prekärer. Steigende Lebenshaltungskosten, Sozialabbau, alte und neue Kriege, Klimawandel - Krisen, wohin man blickt, ob zu Hause oder international. Die tödliche Dynamik des Kapitalismus stoppen können nur die Arbeitenden, die an den Schalthebeln von Produktion und Infrastruktur sitzen. Lasst uns die Macht der Banken und Konzerne brechen und eine sozialistische Gesellschaft unter Kontrolle der Arbeiter:innen erkämpfen, die ein gutes Leben für Alle ermöglichen kann.


Genoss*innen von uns waren heute bei der Kundgebung kämpferischer Betriebsrät*innen und feministischer Initiativen in Wi...
09/03/2026

Genoss*innen von uns waren heute bei der Kundgebung kämpferischer Betriebsrät*innen und feministischer Initiativen in Wien. Dabei wurde die Verbindung von bezahlter und unbezahlter Care Arbeit gezeigt. In vielen Redebeiträgen wurde von aktuellen Kämpfen berichtet. Die aktuellen Sparpläne werden nicht widerstandslos hin genommen. Gemeinsam und solidarisch können Angriffe abgewehrt werden!

Veranstaltung 30.10. 19.00 im Amerlinghaus/Seminarraum, Stiftgasse 8. WienVon Marokko bis Madagaskar, von Nepal bis Ital...
24/10/2025

Veranstaltung 30.10. 19.00 im Amerlinghaus/Seminarraum, Stiftgasse 8. Wien
Von Marokko bis Madagaskar, von Nepal bis Italien – überall gehen junge Menschen auf die Straße. Studierende und Arbeiter:innen protestieren gegen Repression, Armut und Ungleichheit. In Nepal formieren sich Jugendbewegungen gegen politische Stillstände, in Marokko und Madagaskar fordern Proteste soziale Gerechtigkeit, während in Italien Massenstreiks aus Solidarität mit Palästina ganze Städte lahmlegen. Diese Kämpfe zeigen: 2025 wächst eine neue Generation heran, die sich nicht länger mit den Folgen von Krieg, Klimazerstörung und Kapitalismus abfindet.

Wie hängen diese Bewegungen zusammen? Was können wir voneinander lernen? Und welche Perspektive braucht ein internationaler Widerstand, der mehr will als nur Protest?

Der lange Schatten der „Sozialpartnerschaft“Perspektiven des Widerstands gegen die neue Regierung Mit der neuen Regierun...
25/03/2025

Der lange Schatten der „Sozialpartnerschaft“
Perspektiven des Widerstands gegen die neue Regierung


Mit der neuen Regierung sehen wir einer neuen Offensive des Kapitals mit Sozialabbau, Rassismus und ökologischer Zerstörung entgegen. Für die Lohnabhängigen wird sich die Lebensrealität weiter verschlechtern: hohe Lebenserhaltungskosten, Kürzungen bei Sozialleistungen und Pensionen, Arbeitslosigkeit, rassistische Hetze, ungebremstes Fortschreiten der Klimakrise...


Die notwendige Gegenwehr gegen diese Politik wird sich nur in den Betrieben, auf der Straße, in den Schulen und Unis formieren können. Der ÖGB (wie auch die AK) sind über die SPÖ in die Regierung eingebunden – ein klassischer Move der Sozialpartnerschaft: im Austausch für Ministerposten sorgt die ÖGB-Führung dafür, dass die Gewerkschaften ruhig halten und die sozialen Angriffe ohne gefährliche Gegenwehr über die Bühne gehen. Wir sollen uns mit ein paar symbolischen Maßnahmen in der Sozialpolitik und bei den Mieten sowie einer lächerlichen Bankenabgabe abspeisen lassen.

In einem Referat wollen wir die lange Geschichte der sozialpartnerschaftlichen Einbindung und Befriedung der Arbeiter:innenklasse in Österreich nachzeichnen und analysieren. Danach diskutieren wir, wie wir gerade heute trotzdem schlagkräftigen Widerstand organisieren können und wie Alternativen zur reformistischen Stillhaltepolitik der Gewerkschaftsbürokratie aussehen.


Donnerstag 27.3., 19 Uhr

Amerlinghaus, Seminarraum (1.Stock)

Stiftgasse 8, 1070 Wien

Berlin: Revolutionärer Wahlkampf in der Praxis Eine Berliner RSO-Genossin berichtet über die politische Situation in Deu...
19/03/2025

Berlin: Revolutionärer Wahlkampf in der Praxis


Eine Berliner RSO-Genossin berichtet über die politische Situation in Deutschland nach den Wahlen und den revolutionären Wahlantritt von RSO (gemeinsam mit RIO/KGK). Warum treten Revolutionär:innen zur Bundestagswahl an, wenn wir nicht glauben, die Gesellschaft über das Parlament verändern zu können? Wie haben wir unsere Wahlkampagne gestaltet, was waren die Herausforderungen und Erfolge? Was bedeutet der Aufschwung der Linkspartei und wie stehen wir dazu? Was droht unter dem künftigen CDU-Bundeskanzler Merz und wie sieht es mit Widerstand aus?

Wir wollen Interessierten einen Einblick in die Arbeit und Erfahrungen der RSO Berlin rund um die Bundestagswahl bieten und unsere Ideen zur Zusammenarbeit von revolutionären Gruppen skizzieren. Ebenso wollen wir über die Perspektiven des Widerstands gegen die kommende Regierung diskutieren.


Donnerstag 20.3., 19h

Amerlinghaus, Raum 3

Stiftgasse 8, 1070 Wien

Adresse

Stiftgasse 8
Wien
1070

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