05/06/2026
Der Regenbogenmonat steht für Gleichberechtigung und für ein Leben frei von Ausgrenzung und Diskriminierung. Er macht darauf aufmerksam, dass Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität auch heute noch Benachteiligungen erfahren.
Gerade ältere queere Menschen haben Zeiten erlebt, in denen sie strafrechtlich verfolgt, ausgegrenzt und pathologisiert wurden. Viele mussten einen Teil ihrer Identität über Jahrzehnte verbergen, um sicher leben zu können. Umso wichtiger ist es, eine Kultur der Offenheit, Toleranz und des Respekts zu stärken.
„Vielfalt ist für uns ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur“, so Christian Hennefeind, Geschäftsführer der Häuser zum Leben. „In unseren Häusern kommen Menschen mit unterschiedlichsten Lebensgeschichten und Erfahrungen zusammen. Gerade darin liegt eine große Stärke. Wir sehen es als unsere Verantwortung, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Menschen respektiert, sicher und wertgeschätzt fühlen.“
In unserem Haus stehen die Menschen im Mittelpunkt – individuell und einzigartig. Elisabeth L. (78), Bewohnerin des Hauses Hohe Warte, verbindet mit dem Regenbogenmonat eine klare Botschaft: „Jeder Mensch hat das Recht, seinen Lebensweg ohne Angst und Vorurteile zu gehen. Ich wünsche mir, dass das endlich für alle selbstverständlich wird. Und es freut mich zu sehen, dass immer mehr Menschen und Unternehmen Offenheit und Respekt sichtbar leben.“ Für sie ganz selbstverständlich: „Ich werde heuer wieder an der Regenbogenparade teilnehmen – und ich hoffe, noch viele Jahre dabei sein zu können.“
Für Direktorin Martina Buttinger steht der Regenbogenmonat auch für den Mut, zu sich selbst zu stehen: „Pride beginnt dort, wo Scham endet und Selbstakzeptanz wächst. Sei Du selbst. Das ist Grund genug, stolz zu sein.“