"Goals for my future/Tore für meine Zukunft" ist ein Projekt zur Reintegration von NEET-Jugendlichen im Rahmen der Ausbildung bis 18 Jahre im Auftrag des Bundesministerium für Arbeit (BMASGPK) und der UEFA Für Jugendliche ohne Ausbildung und Job ist der FC Zukunft ein Weg, über den Sport zurück in die Mitte der Gesellschaft zu finden. Um sie wieder in das System zu integrieren, hat das Sozialminis
terium 2015 auf Initiative des damaligen Sozialministers Rudolf Hundstorfer (SPÖ) das Projekt "Tore für meine Zukunft“ gestartet. Nach vier erfolgreichen Jahren als "Sozialministeriumsprojekt" wurde das Projekt im Jahr 2020 von der UEFA & UEFA Foundation beauftragt und finanziert. Im Jahr 2021/2022 konnten wir eine Förderung vom Arbeitsministerium erhalten, ebenfalls auch für die 6. Seit 2026 ist das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (kurz BMASGPK) der Fördergeber. Die UEFA und die UEFA-Foundation unterstützen weiterhin das Projekt. In diesem Sozialprojekt geht es darum NEETS-Jugendliche (NEETS = Jugendliche: Jugendliche, die weder Bildung, Ausbildung oder Schulung noch einer Beschäftigung nachgehen und von einem Abgleiten in die gesellschaftliche Isolation betroffen sind) zu stabilisieren und abzuholen. Das Projekt besteht aus den Säulen:
- Sport inkl. Wettkampf (Fußball und Turniere)
- Coaching und Casemanagement
- Bildungs- und Berufsorientierung, Förderunterricht
- Sozialarbeit, Jugendcoaching und Elterbetreuung
"Tore für meine Zukunft" sieht sich als ergänzendes Angebot in der offenen Jugendarbeit, welches über einen Durchgangszyklus von je einem Jahr eine Gruppe von Jugendlichen kontinuierlich begleitet und ihnen mittels des Projektpakets die notwendigen Kompetenzen für die Aufnahme einer weiterführenden Bildung oder Ausbildung bzw. in begründeten Einzelfällen den Einstieg in ein Beschäftigungsverhältnis vermittelt. Das Projekt lief von 01. September 2015 bis 30. Die Wiederbeauftragung lief bis 30. September 2019, bzw. 31. Dezember 2019 im Auftrag des Sozialministeriums. Im Jahr 2020 wurde das Projekt von der UEFA & UEFA Foundation finanziert. Seit 2021 ist das Projekt vom Bundesministerium für Arbeit beauftragt und von der UEFA unterstützt. Der Abschluss einer jeden Gruppe findet beim Street-Soccer-Turnier beim "Langen Tag der Flucht" statt (UNHCR – The UN Refugee Agency). Das Projekt "Tore für meine Zukunft" basiert auf folgenden Überlegungen:
- Sport ist eine Universalsprache, die unabhängig von Herkunft, Religion, sozialer Schicht, die Kraft hat, zu inspirieren, das Selbstwertgefühl zu stärken…
- Sport ist in diesem Projekt das Mittel zum Zweck jene Jugendliche zu erreichen, die von bisherigen Angeboten der Ausbildungs- oder Arbeitsmarktpolitik nicht angesprochen werden konnten…
- durch das Fußballspielen können Jugendliche da abgeholt werden, wo sie derzeit sowohl räumlich als auch persönlich stehen…
- in Zusammenhang zwischen Förderunterricht, sozialpädagogischer Unterstützung und Sport werden Disziplin, Teamfähigkeit und Zielstrebigkeit auch für die eigene private/schulische und berufliche Laufbahn gestärkt. Es wurde neben des Jungen-Team (FC Zukunft) auch ein eigenes Mädchen-Team "Soccer Queens" gegründet. Erfolgsmessung/Gesamtprojekt (BMA 2023):
Gesamtprojekt, 8. Durchgang 2023
Soll Teilnehmer 60 Personen (40 männlich + 20 weiblich)
Ist-Teilnehmer*Innen 87 Personen (77 männlich + 10 weiblich)
Plus Soll/Ist-Vergleich 27 Personen
Aufgenommene Teilnehmer 77 Personen
Aufgenommen Teilnehmerinnen 10 Personen
Zielerreichung Quote (Ausbildung, NEBA) 85 pax 97,70 %
Erfolgsmessung/Gesamtprojekt (BMA 2024):
Gesamtprojekt, 9. Durchgang 2024
Soll Teilnehmer 60 Personen (40 männlich + 20 weiblich)
Ist-Teilnehmer*Innen 66 Personen (64 männlich + 02 weiblich)
Plus Soll/Ist-Vergleich 06 Personen
Aufgenommene Teilnehmer 64 Personen
Aufgenommen Teilnehmerinnen 02 Personen
Zielerreichung Quote (Ausbildung, NEBA) 64 pax 96,97 %
Erfolgsmessung/Gesamtprojekt Durchgänge 01 bis 09:
Gesamtprojekt, 1 - 9. Durchgang 2015 - 2024
Soll Teilnehmer 410 Personen (290 männlich + 120 weiblich)
Ist-Teilnehmer*Innen 602 Personen (504 männlich + 98 weiblich)
Plus Soll/Ist-Vergleich 192 Personen
Aufgenommene Teilnehmer 504 Personen
Aufgenommen Teilnehmerinnen 98 Personen
Zielerreichung Quote (Ausbildung, NEBA) 551 pax 91,52 %
Von 01. Jänner 2020 bis 31. Dezember 2020 hatten wir einen neuen Auftraggeber:
UEFA/UEFA Foundation/UEFA Foundatin for children
Route de Genève 46
CH–1260 Nyon
Switzerland
Seit 01. Jänner 2021 ist das Projekt vom Bundesministerium für Arbeit wieder beauftragt und finanziert. Die UEFA/UEFA Foundation steht dem Projekt weiterhin als Partner zur Verfügung und unterstützt das Projekt in allen Belangen. Durchgänge:
Tore I - 1. und 2. Durchgang, Sozialministerium, 2015 bis 2017
Tore II - 3. und 4. Durchgang, Sozialministerium, 2017 bis 2019
Tore III - 5. Durchgang, UEFA & UEFA Foundation, 2020
Tore IV - 6. Durchgang, Bundesministerium für Arbeit und UEFA, 2021
Tore V - 7. Durchgang, Bundesministerium für Arbeit und UEFA, 2022
Tore VI - 8. - 10. Durchgang, Bundesministerium für Arbeit und UEFA, 2023 - 2025
Tore VII - 11. - 12. Durchgang, Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz und EUFA, 2026 - 2027
***Ergänzung***
Tore für meine Zukunft/Goals for my future wurde ins Handbuch des FC Barcelona/BARÇA FOUNDATION als "best practices on Sport for Social inclusion and employability for At-Risk Youth and Migranten and Refugee Youth in Europe" aufgenommen wurde und der ÖFB-Nationalspieler Marko Arnautovic unterstützt das Projekt.