16/03/2021
33 Mrd an Firmen - Wer`s glaubt wird selig!😇
Laut einem Artikel in der Kronen Zeitung vom 15. März 2021 hat das Finanzministerium eine Zwischenbilanz der Coronahilfen herausgegeben: „33 Mrd Euro an Firmen“ lautet die Schlagzeile in der Zeitung. „Glaube nur einer Statistik, die du selbst gefälscht hast“, lautet ein altes Sprichwort und so lassen sich die 33 Mrd an Hilfszahlungen leicht erklären.
Die Steuerstundungen von 5,545 Mrd müssen, wie das Wort schon sagt, inklusive Zinsen zurückbezahlt werden, die Garantieübernahmen von 7,072 Mrd werden für die Republik nur dann schlagend, wenn der Unternehmer kein Vermögen mehr besitzt, weder Firmen,- und bei Einzelunternehmen auch kein Privatvermögen. Die 10,849 Mrd Kurzarbeit sind eine Beschäftigungsinitiative, die jeder Betrieb aber vorfinanzieren muss und im Nachhinein ausbezahlt bekommt.
Wir sprechen also von 10,072 Mrd finanziellen Mitteln, die effektiv ausbezahlt wurden. Angefangen von Soforthilfe, Umsatzersatz, Härtefallfonds, Fixkostenzuschüsse und Sonstigem. Im Dschungel dieser Finanzierungshilfen, bei denen selbst Experten die Hände über den Kopf zusammenschlagen, sind die Hilfe nicht wie versprochen angekommen. Viele Unternehmen warten bis heute auf den Fixkostenzuschuss I, der aber vor einem Jahr ins Leben gerufen wurde. Selbst der neu initiierte und aufgestockte Ausfallsbonus ist zum Teil ein Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss II und wieder zurückzahlbar, falls dieser nicht bewilligt wird.
Christa Raggl Mühlberger: „Unbürokratische Hilfe und „Wir lassen niemand im Stich!“ schaut anders aus. Wir Unternehmer wollen arbeiten und nicht auf die Hilfe des Staates angewiesen sein. Seit einem Jahr macht die Bundesregierung eine planlose und unkoordinierte „Auf/Zu Politik“, die für viele Unternehmer nicht nachvollziehbar und vor allen Dingen ein unternehmerisches Handeln und Planen unmöglich macht. Viele Klein- und Mittelbetriebe werden durch die Vorgangsweise unserer Regierung ihrer Existenz beraubt.“