15/09/2026
Lieber Freund!
Wir haben dieses Jahr unseren Urlaub in Siebenbürgen oder auch Transsylvanien verbracht. Zuerst haben wir in Temesburg/Temesvar Station gemacht, wie sie sicher noch wissen, haben wir bereits vor einiger Zeit einen Abstecher dorthin gemacht.
Danach sind wir nach Hermannstadt gefahren, wobei wir außerhalb der Stadt, in Gunzendorf Popláka, einem größeren Dorf, das uns ins letzte Jahrhundert zurückversetzte, weil wir noch dazu in einem uralten Bauernhof wohnten. Natürlich gab es einen riesengrill, einen Kessel für authentisches Gulyas kochen, aber auch ein whirlpool bath. Der freche Hund des Nachbarn, kam über den Zaun, als er unseren Mastiff gegenüberstand, war er in der doppelten Geschwindigkeit wieder zurückgeeilt und hat seit der Zeit eigentlich nicht mehr doof gebellt.
Wir haben so wie uns der Vermieter dies vorgeschlagen hat, immer auf dem Markt in Hermannstadt eingekauft, unfassbar die frische der Produkte, Milch und Eier hatten wir vom Nachbarn und das Fleisch vom Metro. Vom Frühstück, das von 9 bis 11 dauerte, abgesehen sind wir dann zuerst in ein Museum gegangen, vor allem das Freiluftmuseum, das die Gehöfte der verschiedenen Regionen ausstellte, dem Brukenthal National Museum, aber auch die vielen wunderbaren Plätze in Hermannstadt.
Kurz und gut, alle Gebäude und Plätze, die es wert sind besichtigt zu werden stammen aus der Zeit der Donaumonarchie, die Bauwerke danach sind eigentlich mit „der Rückbau ist empfohlen“ zu umschreiben.
Wir haben mit vielen Menschen der Umgebung gesprochen, warum, einfach, die meisten können Deutsch oder Ungarisch, aber auch mit Englisch kommt man sehr gut durch. Uns wurde auch gesagt: „Der Kommunismus war die Strafe Gottes für das Verlassen der Donaumonarchie“, was wir vielleicht etwas zu hart formuliert finden, weil dann ja alle Österreicher, die Kreisky gewählt haben, Hämorriden bekommen haben.
Es wurden uns auch viele Geschichten aus der Zeit des Eisernen Vorhangs erzählt, von den Lumpen ohne Ausbildung, die über die Bürger herrschten, von Kindern die nur dann zur Schule gehen konnten, wenn der Vater die absolute Enteignung unterschieb. Noch heute, darf kein Baum von den Bürgern vor ihrem Haus geschnitten werden, das darf nur die Kommune, aber die tut es einfach nicht.
Was haben wir über die Geschichte des Landes gehört:
Die Herkunft des deutschen Namens Siebenbürgen geht auf sieben von Siebenbürger Sachsen gegründete Städte zurückzuführen: Hermannstadt, Kronstadt, Bistritz, Schäßburg, Mühlbach, Broos und Klausenburg (in dieser Reihe wird fälschlicherweise oft Mediaș genannt, das aber erst 1534 vom Markt zur Stadt erhoben wurde). Auch die Sieben Stühle/Burgen, Einheiten der eigenen Gerichtsbarkeit – jeder Stuhl besaß einen Königsrichter, der alleine dem ungarischen König unterstellt war –, sind möglicherweise Teil der Namensgebung.
In deutscher Niederschrift hieß es Ende des 13. Jahrhunderts erstmals Siebenbuergen und bezeichnete damals nur den Bereich der Sieben Stühle als administrative Einheiten oder Gebietskörperschaften der Hermannstädter Provinz. Erst später hat sich der Begriff räumlich erweitert, umfasste schließlich denselben Raum wie Erdély und Ardeal und ersetzte dadurch die frühere Lehnübersetzung von Ultrasilvania Überwald (13. und 14. Jahrhundert).
Siebenbürgen bildet geografisch das Zentrum und den Nordwesten des Staates Rumäniens. Das eigentliche Rumänien besteht aus der Walachei und Westmoldau.
Auch Teile des heutigen Rumänien, die bis 1918/1920 zu Ungarn gehörten (das Kreischgebiet, die Region Sathmar, der südliche Teil des ehemaligen Komitats Maramureș sowie der rumänische Teil des Banats), werden manchmal irrtümlicherweise zu Transilvania hinzugerechnet, so dass es oft größer als das historische Gebiet dargestellt wird.
Die Geschichte während des Frühmittelalters bis ca. 900 ist in Siebenbürgen wie fast überall in Europa durch einen Mangel an schriftlichen Quellen und relativ wenige archäologische Funde gekennzeichnet. Ab etwa 895 besiedelten die Ungarn im Zuge ihrer Landnahme das Karpatenbecken und damit auch das Gebiet des heutigen Siebenbürgens. Die politische Macht im Karpatenraum fiel den Ungarn im Vergleich zu anderen Landnahmen der Völkerwanderungszeit recht widerstandslos zu. Vermutlich im Jahre 927 wurden auch die Gebiete südlich des Mieresch von den Ungarn unter der Leitung von Bogát (Stammesverbund Gyula) erobert.
Zur Sicherung der Grenzgebiete wurden Hilfsvölker in diesen angesiedelt. Die wichtigste Gruppe waren die Szekler (Székely; szék = „Stuhl“).
Die bis zu ihrer Staatsgründung im Jahre 1001 noch in Stammesverbänden lebenden Ungarn praktizierten nicht immer eine einheitliche Politik. Der von den Árpáden geführte Teil der Ungarn orientierte sich nach der Schlacht auf dem Lechfeld bei Augsburg 955 gen Westen, andere – so zum Beispiel die Gyula im Gebiet östlich der Theiß (auch in Siebenbürgen) – eher in Richtung Byzanz.
Unter König Géza II. (1141–1162) verlegte man die Grenze weiter nach Osten, vom Mieresch an den Alt; das Grenzland wurde nutzbar. Die ungarischsprachigen Szekler wurden ins heutige Szeklerland, im Osten Siebenbürgens, umgesiedelt. Ab etwa 1147 begann die Besiedelung mit deutschen Siedlern, die hauptsächlich aus dem Mittelrhein- und Moselgebiet, Flandern und der Wallonie stammten. Die Siedler sollten die Gebiete bevölkern, die Grenzen gegen Einfälle aus dem Osten für Ungarn und Europa sichern und die Wirtschaft beleben.
Die deutschen Bauern und Handwerker genossen mehrheitlich die Privilegien einer Rechtsvergabe des ungarischen Königs Andreas II. von 1224 (Goldener Freibrief, lateinisch Andreanum, ungarisch Aranybulla). Die Siedler gründeten die bis heute wichtigsten Städte Siebenbürgens: Hermannstadt, Kronstadt, Klausenburg, Mühlbach, Schäßburg, Mediasch und Bistritz sowie viele Dörfer und Marktflecken in drei geschlossenen, aber nicht zusammenhängenden Gebieten, insgesamt ca. 270 Ortschaften.
Weitere Einwanderungswellen fanden nach der Gegenreformation statt, da zu dieser Zeit in Siebenbürgen Religionsfreiheit galt. Durch die sogenannte Transmigration kamen Protestanten aus verschiedenen Teilen des damaligen Erzherzogtums Österreich nach Siebenbürgen, die dort als Landler angesiedelt wurden (siehe unten: 18. Jahrhundert).
Die Auswanderung wurde dabei nur armen und kinderreichen Untertanen erlaubt, jedoch nicht den begüterten. Um 1770 wanderten zahlreiche Menschen aus dem Hanauerland nach Siebenbürgen aus. Die letzte große Zuwanderungswelle aus Südwestdeutschland nach Siebenbürgen fand zwischen 1845 und 1848 statt.
Generell gab es im mittelalterlichen Siebenbürgen nur Vertretungen der einzelnen Nationen, die Stände. 1437 wurde jedoch im Rahmen der Türkenabwehr die Unio Trium Nationum ausgerufen, welche die Allianz und alleinige politische Berechtigung der Stände der ungarischen Adligen, der Sachsen und der Szekler bekräftigte.
Die Vertreter der drei anerkannten Nationen trafen sich auf Landtagen, die fast ausnahmslos in den deutschen Städten stattfanden, und verhandelten dort über das gemeinsame Vorgehen. Die meisten Landtage fanden in Mediasch statt.
So heißt es beispielsweise in einer alten Zunftordnung aus Schäßburg: „eyn gesell soll seyn ehrbar, fromm vnd von teutscher art“. Wer nicht teutsch war, dem blieb im mittelalterlichen Sybenbuergen jeglicher Zugang zum Handel und Wandel der aufstrebenden Sachsenstädte verwehrt, welche damals die einzigen urbanen Zentren bildeten.
Als das ungarische Heer am 29. August 1526 in der Schlacht von Mohács von Süleyman I. vernichtend geschlagen worden war, begann eine fast 200-jährige Phase ständiger Bedrohungen für das Land. Durch das türkische Vordringen in Ungarn (1526–1686) wurde besonders Zentralungarn verwüstet. Mehr als hunderttausend Gefangene wurden dabei ins Osmanische Reich verschleppt.
Ungarn zerbrach schließlich in drei Teile. Der größte Teil Ungarns kam unter türkische Herrschaft, wobei die noch nicht eroberten Gebiete entweder unter habsburgische Herrschaft gerieten (darunter der Westen Oberungarns oder Königliches Ungarn) oder von Ungarn getrennt und als untertäniges Fürstentum Siebenbürgen 1541 unter die Oberhoheit des Osmanischen Reiches gestellt wurden.
Bis Ende des 17. Jahrhunderts blieb Siebenbürgen ein Vasallenstaat der Hohen Pforte. Trotz der türkischen Oberhoheit blieb Siebenbürgen weiterhin ein christliches Land, in dem nie auch nur eine einzige Moschee errichtet wurde.
Nach dem Sieg über die Osmanen bei der zweiten Wiener Türkenbelagerung von 1683 erkannten sie Kaiser Leopold I. die Oberhoheit des Kaisers in seiner Eigenschaft als König von Ungarn anzuerkennen; 1688 wurde die Vereinbarung vom Siebenbürgischen Landtag bestätigt.1699 wurde die Zugehörigkeit Siebenbürgens zu Österreich vom Osmanischen Reich im Frieden von Karlowitz anerkannt.
Mit dem Frieden von Sathmar wurde 1711 die österreichische Kontrolle über ganz Ungarn und Siebenbürgen endgültig hergestellt. Maria Theresia und ihr seit 1765 mitregierender Sohn Joseph II. waren bestrebt, ihr Herrschaftsgebiet einheitlich zu verwalten, und richteten dazu eine Regierung in Wien ein. Durch eine Urkunde Maria Theresias vom 2. November 1775 wurde Siebenbürgen weitgehend autonom und von eigenen Fürsten nach eigenen Gesetzen regiert.
Ab 1733 wurde die Volksgruppe der sogenannten Siebenbürger Landler in Südsiebenbürgen angesiedelt. Sie wurde unter Karl VI. und Maria Theresia nach Siebenbürgen zwangsdeportiert.
In dem durch die Türkenkriege verheerten und entvölkerten Unterwald sowie der Hermannstädter Gegend durften sich die sog. „Exulanten“ in mehreren Dörfern inmitten der schon seit Jahrhunderten hier lebenden Siebenbürger Sachsen niederlassen.
Im Rahmen der Revolutionen von 1848 gegen die Habsburger Herrschaft proklamierten die ungarischen Aufständischen unter anderem die Wiedervereinigung Siebenbürgens mit Ungarn, eine Eigenständigkeit des Königreichs Ungarn von Wien, die Abschaffung der Leibeigenschaft und vieles mehr (vgl. Ungarische Revolution 1848/1849 und Rumänische Revolution von 1848). Österreich konnte das ungarische Streben nach Selbstständigkeit jedoch mit russischem Beistand 1849 niederschlagen.
Im Februar und März 1867 kam es zum Ausgleich und damit zur Etablierung der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Siebenbürgen wurde als Bestandteil der ungarischen Reichshälfte bestätigt.
Im nun innenpolitisch selbstständigen Ungarn war das ungarische Staatsvolk jedoch eine (wenn auch große) Minderheit, so dass die königliche Regierung in Budapest das Zerbrechen der staatlichen Integrität befürchtete und die ausschließliche Verwendung der ungarischen Sprache im gesamten öffentlichen Leben festschrieb, was zu Konflikten mit den nichtungarischen Teilen der Bevölkerung führte. Die Siebenbürger Sachsen waren jedoch in der Lage, sich durch ihre konfessionellen Schulen sowie eine Vielzahl von Vereinen und Stiftungen – besonders die Stiftung Nationsuniversität – diesen Zwängen weitestgehend zu entziehen. Die Rumänen leisteten aufgrund der Nähe zum Königreich Rumänien gegen die Magyarisierung Widerstand und sahen sich von den regierenden Ungarn systematisch und auf vielen Ebenen benachteiligt.
1907 wurde in Sărmășel (heute eine Katastralgemeinde der Kleinstadt Sărmașu) beim Salzschürfen Erdgas entdeckt, und 1909 wurden die ersten Bohrtürme zur Erdgasförderung aufgestellt. In den Jahren danach wurden weitere Gasfelder um Mediaș herum angebohrt und 1914 die erste Erdgasleitung in Europa in Betrieb genommen. Die Erdgasvorkommen führten zur rasanten Industrieentwicklung von Mediaș und Copșa Mică, in deren Umgebung sich die meisten Erdgas-Sonden befanden. Das Methangas wurde als Rohstoff in der Glasherstellung und der chemischen Industrie eingesetzt; es diente auch zur Beleuchtung und als Kraftstoff.
Auf der anderen Seite entstand 1859 der moderne rumänische Staat, durch den Zusammenschluss der Fürstentümer Moldau und Walachei zum Fürstentum Rumänien. Rumänien trat Ende August 1916 während der russischen Brussilow-Offensive an der Seite der Entente gegen die Mittelmächte in den Ersten Weltkrieg ein (offizielles Bündnis mit der Entente am 17. August 1916; Kriegseintritt am 27. August 1916[1]). Die Mittelmächte konnten das Kriegsziel der Besetzung Siebenbürgens verhindern, so hatte Rumänien bis Ende 1916 die Walachei einschließlich ihrer Hauptstadt Bukarest verloren und war bis an die Grenze zur Moldau zurückgedrängt worden. Im Sommer 1917 hatte sich die rumänische Armee östlich von Focșani neuformiert und bewies als Teil der russischen Heeresgruppe Schtscherbatschow beachtliche Widerstandsfähigkeit. Im Dezember 1917, nach dem Rückzug seines Verbündeten Russland, war Rumänien gezwungen, einem Waffenstillstand und im Mai 1918 dem Frieden zuzustimmen.
Als sich die Niederlage der Mittelmächte an den anderen Fronten abzeichnete, trat Rumänien im November 1918 erneut in den Krieg ein. Mit dem Vertrag von Trianon sicherte sich Rumänien schließlich die begehrten Gebiete in Siebenbürgen.
Wir bezeichnen den Balkan, der Jahrhunderte unter Osmanischer Führung war als Balkan-osmanische Gebiete, zu jenen Franz Ferdinand meinte: „Alles Diebe, Mörder und Halunken und ein paar Zwetschgenbäume, dafür lohnt sich kein einziger Schuss.“
Diese Zeilen entstanden bei den täglichen Diskussionsabenden im Jakucci, man kann eine Liebe zum Vielvölkerreich nicht abstreiten.
Wir müssen vor allem auch erwähnen, dass wir täglich am Nachmittag, weil es am Tag um die 40 Grad hatte, in den Besucher finden die bekannten Salzseen und Salzbäder nahe Hermannstadt im etwa 15 bis 30 Autominuten entfernten Ort Salzburg (Ocna Sibiului)
Es gibt dort rund 15 kraterartige Salzseen und Teiche, die durch eingestürzte Salzminen entstanden sind. Das Wasser im salzigsten See (Tököly) hat einen Salzgehalt von bis zu 31 % und bietet dadurch einen starken Auftrieb wie im Toten Meer. Neben dem Baden unter freiem Himmel werden auch Schwefelschlamm und Balneotherapien angeboten. Rund um die Teiche herum, befinden sich Restaurants, in welchen es auch Langos und Pizza gibt, aber vor allem gibt es überall BBQ´s die alles anbieten von dem der Grillliebhaber träumt.
Wer direkt in der Stadt entspannen möchte, besucht das historisch-moderne Volksbad Hermannstadt (Baia Populară). Es bietet ein Hallenschwimmbad, Saunen, Warm- und Kaltwasserpools sowie eine integrierte Saline.
Wir wollen jedoch anmerken, dass die Straßen in Rumänien nicht mit jenen in Österreich oder Ungarn zu vergleichen sind. Wechselt man von der Autobahn auf die Bundesstraßen, sind Wildwechsel sowie tausende Schlaglöcher zu beachten. Die 22 Zollfelgen, am Auto eines Bruders machten ihn bei der Rückfahrt bei Szeged zu Gast beim Reifenhändler wegen Karkassen Bruchs, tausende Pflasterstrecken und hunderte Schlaglöcher hatten ihren Tribut gefordert.
Alles in Allem war es eine wunderbare Klausur, wir haben viel Neues gesehen, mit vielen Menschen gesprochen und überall die Monumente der Vergangenheit, die Gebäude die genauso gut in Budapest, Prag oder Wien stehen könnten.
Wenn ich mir das so durch den Kopf gehen lasse, dann finde ich, daß die rot-gelb-blauen Flaggen gar nicht zu den Gebäuden passen, rot-weiß-rot ist da viel dezenter.
Ein Bruder meinte, alle Länder mit blau in der Flagge, haben sich irgendwann von Österreich ein blaues Auge geholt.
Sie sehen, wir hatten eine Menge Spaß und wunderbare Gespräche, die mitunter auch kurzweilig waren.
Ihr Bruder Hiram
Dear friend!
This year we spent our vacation in Transylvania. First, we stopped in Timișoara (Temesvár), as you probably remember, we visited there some time ago.
After that, we drove to Sibiu (Hermannstadt), staying just outside the city in Popláka, a larger village that transported us back to the last century, especially since we were staying in an ancient farmhouse. Of course, there was a huge grill, a cauldron for cooking authentic goulash, and even a whirlpool bath. The neighbor's cheeky dog came over the fence, and when he came face to face with our mastiff, he scurried back at twice the speed and hasn't barked since.
As our landlord suggested, we always shopped at the market in Sibiu. The freshness of the produce was incredible. We got milk and eggs from our neighbor and meat from Metro. After breakfast, which lasted from 9 to 11, we first went to a museum, primarily the open-air museum exhibiting buildings from the various regions, the Brukenthal National Museum, but also to the many wonderful squares in Sibiu.
In short, all the buildings and squares worth visiting date back to the time of the Austro-Hungarian Empire; the structures built afterward can really only be described as "demolition is recommended."
We spoke with many locals. Why? Simply because most speak German or Hungarian, but you can also get by very well with English. We were also told, "Communism was God's punishment for leaving the Austro-Hungarian Empire," which we find perhaps a bit of an overstatement, since then all Austrians who voted for Kreisky must have developed hemorrhoids.
We were also told many stories from the time of the Iron Curtain, about the uneducated scoundrels who ruled over the citizens, about children who could only go to school if their fathers arranged for their property to be confiscated. Even today, citizens are not allowed to cut down trees in front of their houses; only the municipality is permitted to do so, but they simply don't.
What did we learn about the history of the region?
The origin of the German name Siebenbürgen (Transylvania) goes back to seven cities founded by Transylvanian Saxons: Hermannstadt (Sibiu), Kronstadt (Brașov), Bistritz (Bistritz), Schäßburg (Sighișoara), Mühlbach (Mulhouse), Broos (Broos), and Klausenburg (Cluj-Napoca) (Mediaș is often mistakenly included in this list, but it was only elevated from a market town to a city in 1534). The Seven Seats/Castles, units of their own jurisdiction—each seat had a royal judge who was solely subordinate to the Hungarian king—may also be part of the origin of the name.
The term "Siebenbürgen" (Transylvania) first appeared in German writing at the end of the 13th century, referring at that time only to the area of the Seven Seats, the administrative units or territorial corporations of the Sibiu Province. Only later did the term expand geographically, eventually encompassing the same area as Erdély and Ardeal, thus replacing the earlier fief translation of Ultrasilvania Überwald (13th and 14th centuries).
Geographically, Transylvania forms the center and northwest of the state of Romania. Romania proper consists of Wallachia and Western Moldavia.
Parts of present-day Romania that belonged to Hungary until 1918/1920 (the Crișana region, the Satu Mare region, the southern part of the former Maramureș County, and the Romanian part of the Banat) are sometimes erroneously included in Transylvania, so that it is often portrayed as larger than its historical territory.
Transylvania is also sometimes mistakenly included in Transylvania, so that it is often depicted as larger than its historical area. The history of Transylvania during the Early Middle Ages, up to around 900, is characterized, as almost everywhere in Europe, by a lack of written sources and relatively few archaeological finds. From about 895 onward, the Hungarians settled the Carpathian Basin, including the area of present-day Transylvania, as part of their conquest. Compared to other settlements during the Migration Period, political power in the Carpathian region fell to the Hungarians with relatively little resistance. Presumably in 927, the Hungarians, under the leadership of Bogát (a tribal confederation of Gyula), also conquered the territories south of the Mureș River.
To secure the border regions, auxiliary tribes were settled there. The most important group were the Szeklers (Székely; szék = "chair").
The Hungarians, who still lived in tribal confederations until their state was founded in 1001, did not always practice a unified policy. The Árpád-led part of the Hungarians oriented itself westward after the Battle of Lechfeld near Augsburg in 955, while others – such as the Gyula in the area east of the Tisza River (also in Transylvania) – tended to align themselves more towards Byzantium.
Under King Géza II (1141–1162), the border was moved further east, from the Mureș River to the Olt River. The border region became usable. The Hungarian-speaking Szeklers were resettled in what is now Szeklerland, in eastern Transylvania. Around 1147, settlement began with German settlers, primarily from the Middle Rhine and Moselle regions, Flanders, and Wallonia. The settlers were intended to populate the area, secure the borders against invasions from the east for Hungary and Europe, and stimulate the economy.
The German farmers and craftsmen largely enjoyed the privileges granted by a charter issued by the Hungarian King Andrew II in 1224 (the Golden Charter, Latin: Andreanum, Hungarian: Aranybulla). The settlers founded the most important cities of Transylvania to this day: Sibiu (Hermannstadt), Brașov (Kronstadt), Cluj-Napoca (Klausenburg), Sebeș (Mühlbach), Sighișoara (Schäßburg), Mediaș (Mediasch), and Bistrița (Bistritz), as well as numerous villages and market towns in three distinct but not contiguous areas, totaling approximately 270 settlements.
Further waves of immigration occurred after the Counter-Reformation, as religious freedom was established in Transylvania at that time. Through so-called transmigration, Protestants from various parts of the then Archduchy of Austria came to Transylvania, where they settled as Landler (see below: 18th century).
Emigration was permitted only to poor subjects with many children, but not to the wealthy. Around 1770, numerous people emigrated from the Hanau region to Transylvania. The last major wave of immigration from southwestern Germany to Transylvania took place between 1845 and 1848.
Generally, in medieval Transylvania, there were only representatives of the individual nations, the Estates. However, in 1437, as part of the defense against the Turks, the Unio Trium Nationum was proclaimed, which affirmed the alliance and sole political legitimacy of the Estates of the Hungarian nobility, the Saxons, and the Szeklers.
Representatives of the three recognized nations met at regional assemblies, which were almost exclusively held in German cities, and negotiated their joint course of action. Most of these assemblies took place in Mediaș.
For example, an old guild regulation from Sighișoara states: "A journeyman shall be honorable, pious, and of German character." Those who were not German were denied any access to the trade and commerce of the burgeoning Saxon cities in medieval Siberia, which at that time constituted the only urban centers.
When the Hungarian army was decisively defeated by Suleiman I at the Battle of Mohács on August 29, 1526, a nearly 200-year period of constant threats to the country began. The Turkish advance into Hungary (1526–1686) devastated central Hungary in particular. More than one hundred thousand prisoners were taken to the Ottoman Empire.
Hungary eventually split into three parts. Most of Hungary came under Turkish rule, while the remaining unconquered territories either fell under Habsburg rule (including western Upper Hungary, or Royal Hungary) or were separated from Hungary and, as the subservient Principality of Transylvania, placed under the suzerainty of the Ottoman Empire in 1541.
Until the end of the 17th century, Transylvania remained a vassal state of the Sublime Porte. Despite Turkish suzerainty, Transylvania remained a Christian land, where not a single mosque was ever built.
After the victory over the Ottomans at the second Siege of Vienna in 1683, they recognized Emperor Leopold I's suzerainty in his capacity as King of Hungary; in 1688, the agreement was confirmed by the Transylvanian Diet. In 1699, the Ottoman Empire recognized Transylvania's affiliation with Austria in the Treaty of Karlowitz.
With the Peace of Satu Mare in 1711, Austrian control over all of Hungary and Transylvania was definitively established. Maria Theresa and her son Joseph II, who had co-ruled since 1765, strove to administer their territory unifiedly and established a government in Vienna for this purpose. By a decree issued by Maria Theresa on November 2, 1775, Transylvania became largely autonomous and was ruled by its own princes according to its own laws.
From 1733 onward, the ethnic group known as the Transylvanian Landler was settled in southern Transylvania. They had been forcibly deported to Transylvania under Charles VI and Maria Theresa.
In the Lower Forest region, devastated and depopulated by the Turkish Wars, as well as in the area around Sibiu (Hermannstadt), the so-called "exiles" were permitted to settle in several villages among the Transylvanian Saxons who had lived there for centuries.
During the 1848 revolutions against Habsburg rule, the Hungarian insurgents proclaimed, among other things, the reunification of Transylvania with Hungary, independence of the Kingdom of Hungary from Vienna, the abolition of serfdom, and much more (see Hungarian Revolution of 1848/1849 and Romanian Revolution of 1848/1849). 1848). However, with Russian support, Austria was able to suppress the Hungarian aspirations for independence in 1849.
In February and March 1867, the Austro-Hungarian Compromise was reached, establishing the Dual Monarchy of Austria-Hungary. Transylvania was confirmed as part of the Hungarian half of the empire.
In Hungary, now internally independent, the Hungarian population was a (albeit large) minority. The royal government in Budapest feared the collapse of the nation's integrity and decreed the exclusive use of the Hungarian language in all public life, leading to conflicts with the non-Hungarian population. The Transylvanian Saxons, however, were able to largely circumvent these constraints through their denominational schools and numerous associations and foundations—especially the Foundation of the Nations University. Due to their proximity to the Kingdom of Romania, the Romanians resisted Magyarization and felt systematically and on many levels disadvantaged by the ruling Hungarians.
In 1907, natural gas was discovered during salt mining in Sărmășel (today a cadastral community of the small town of Sărmașu), and in 1909 the first drilling rigs for natural gas production were erected. In the following years, further gas fields around Mediaș were tapped, and in 1914 the first natural gas pipeline in Europe was put into operation. The natural gas reserves led to the rapid industrial development of Mediaș and Copșa Mică, in the vicinity of which most of the natural gas wells were located. The methane gas was used as a raw material in glassmaking and the chemical industry; it also served for lighting and as a fuel.
On the other hand, the modern Romanian state was formed in 1859 through the union of the principalities of Moldavia and Wallachia to create the Principality of Romania. Romania entered the First World War at the end of August 1916 during the Russian Brusilov Offensive, siding with the Entente against the Central Powers (official alliance with the Entente on August 17, 1916; entry into the war on August 27, 1916[1]). The Central Powers were able to prevent their war aim of occupying Transylvania, and by the end of 1916 Romania had lost Wallachia, including its capital Bucharest, and had been pushed back to the border with Moldavia. In the summer of 1917, the Romanian army regrouped east of Focșani and, as part of the Russian Army Group Shcherbachev, demonstrated considerable resilience. In December 1917, after the withdrawal of its ally Russia, Romania was forced to agree to an armistice and, in May 1918, to peace.
As the defeat of the Central Powers on the other fronts became apparent, Romania re-entered the war in November 1918. With the Treaty of Trianon, Romania finally secured the coveted territories in Transylvania.
We refer to the Balkans, which were under Ottoman rule for centuries, as the Balkan Ottoman territories, about which Franz Ferdinand remarked: "All thieves, murderers, and scoundrels, and a few plum trees; not worth a single shot."
These lines were written during the daily discussion evenings at Jakucci; one cannot deny a fondness for the multi-ethnic empire.
We must also mention that every afternoon, because it was around 40 degrees Celsius during the day, we went to the... Visitors can find the famous salt lakes and salt baths near Sibiu (Hermannstadt) in the town of Salzburg (Ocna Sibiului), about a 15- to 30-minute drive away.
There are around 15 crater-like salt lakes and ponds there, formed by collapsed salt mines. The water in the saltiest lake (Tököly) has a salinity of up to 31%, providing strong buoyancy similar to the Dead Sea. Besides open-air bathing, sulfur mud and balneotherapy treatments are also offered. Around the ponds, you'll find restaurants serving lángos and pizza, but above all, there are BBQs everywhere, offering everything a grilling enthusiast could dream of.
Those who want to relax right in the city can visit the historically modern Sibiu Public Bath (Baia Populară). It features an indoor swimming pool, saunas, hot and cold water pools, and an integrated saltworks.
However, we should point out that the roads in Romania are not comparable to those in Austria or Hungary. When switching from the motorway to the main roads, be aware of wildlife crossings and thousands of potholes. The 22-inch rims on my brother's car caused him to have to visit the tire shop near Szeged on the way back due to a broken tire carcass; thousands of cobblestones and hundreds of potholes had taken their toll.
All in all, it was a wonderful retreat. We saw many new things, spoke with many people, and were surrounded by monuments of the past—buildings that could just as easily be in Budapest, Prague, or Vienna.
When I think about it, I realize that the red-yellow-blue flags don't suit the buildings at all; red-white-red is much more fitting and subtle.
A brother remarked that all countries with blue in their flags have, at some point, received a black eye from Austria.
You see, we had a lot of fun and wonderful conversations, some of which were quite entertaining.
Your brother Hiram