25/06/2023
Am Samstag war die Tiroler Bergwacht am Inn in Rietz zum Schutz der Flussregenpfeifer-Brut sowie der Flussuferläufer-Brut im Einsatz. Da in unmittelbarer Nähe eine Großveranstaltung stattfand, galt es die erholungs- /erfrischungssuchenden Menschen über das Bruthabitat aufzuklären und eine eventuelle Störung der Brut zu verhindern.
Im wechselnden Einsatz standen unter der Leitung vom Stv. Bezirksleiter Florian Walch:
Die Tiroler Bergwacht - Einsatzstelle Mötz, Tiroler Bergwacht Einsatzstelle Haiming- Silz, Tiroler Bergwacht - Einsatzstelle Obsteig, Tiroler Bergwacht - Einsatzstelle Sautens sowie die Bezirksleitung Imst.
Weshalb der ganze Aufwand?
Gerade die Flussregenpfeifer sind österreichweit gefährdet (RL-Ö=3); und nur mehr rezente Populationen vorhanden. Die Bestandessituation wird als "selten" angegeben. Die Habitatverfügbarkeit ist gering. Flussregulierungen und Lebensraumverluste, machen den Flussregenpfeifer zur gefährdeten Art; Kraftwerksbau und Schwallbetrieb können die Brut eines ganzen Jahres vernichten, wenn Sand- und Schotterbänke überschwemmt werden. Störungen während der Brutzeit durch Erholungsnutzung der Schotterflächen wirkt sich negativ aus: Eier und Jungvögel sind so gut getarnt, dass man sie leicht übersieht und zusammentritt (Gefährdung durch Badetourismus). Deswegen bräuchte es zur Brutzeit ein Betretungsverbot bestimmter Kiesbänke.
Die Tiroler Bergwacht im Einsatz „Zum Schutz der Natur“
Land Tirol BirdLife Österreich WWF Obsteig, Tirol, Austria Sautens, Tirol, Austria Haiming, Tirol, Austria Silz, Tirol, Austria Rietz in Tirol Mötz, Tirol, Austria