08/01/2026
Wie medial bereits berichtet, kam es gestern Abend zu einer äußerst außergewöhnlichen Einsatzalarmierung, wie sie sicherlich nicht alltäglich passiert.
Gegen 20:00 wurde die FF Mistelbach bei Wels im Zeughaus per Telefonanruf (Festnetzanschluss) zu einem Garagenbrand im Ortsgebiet von Buchkirchen alarmiert. Glücklicherweise war aufgrund der wöchentlichen Zusammenkunft betreffend Schulungen und Übungen an Mittwochen unser Zeughaus besetzt, weshalb der verzweifelte Anruf der alarmierenden Person durch uns im Zeughaus entgegengenommen werden konnte.
Noch während der Einsatz durch einen unserer Kameraden per Telefon aufgenommen wurde, ließ der spätere Gruppenkommandant des erstausrückenden Fahrzeuges des TLFA-4000 der FF Mistelbach die Kameraden zum Einsatz ausrüsten und aktivierte per interner Alarmierung "Sirenenprogramm Feuerwehr" die Alarmierung weiterer Kräfte der FF Mistelbach.
Weiters wurden per Alarmierungsauftrag über Funk an die Bezirkswarnstelle Wels die Einsatzadresse, sowie der im Zuge des Telefonats sperrlich erhoben Familienname durchgegeben. Dies wiederum dürfte jedoch zu einem Missverständnis bei der Einsatzadresse im weiter Alarmierungsablauf geführt haben.
Die FF Buchkirchen, welche eigentlich nur wenige hundert Meter bis zum Einsatzort von Ihrem Zeughaus gehabt hatte, wurde durch diesen Irrtum an einen anderen Einsatzort alarmiert.
Glückerweise war beim Eintreffen des TLFA-4000 der FF Mistelbach am Einsatzort der Garagenbrand bereits bis auf wenige Überreste abgeklungen.
Es erfolgten folglich kleine Nachlöscharbeiten und Kontrollen des Brandbereichs, sowie die Belüftung des gesamten Wohnobjektes, welches durch die entstandene Rauchentwicklung betroffen war.
2 Personen, bei welchen ein Verdacht auf Rauchgasvergiftung bestand wurden vom RK Wels erst versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung ins Klinikum Wels eingeliefert.
Betreffend der exakten Brandursache wurden seitens der Exekutive die Brandermittlungen aufgenommen.
Die FF Buchkirchen stand mit 16 Mann, sowie die FF Mistelbach bei Wels mit 13 Mann im Einsatz.
Abschließend können wir seitens der Feuerwehr von Glück sprechen, dass das Schadensausmaß geringer ausgefallen sein dürfte als im Zuge der eingegangenen Alarmierung vernommen und das zudem keine Menschen zu schaden gekommen sind.
Wir rufen mit diesem Posting zudem auf, im Falle eines Brandgeschehens oder eines Unfalles, immer den Notruf 122 bzw. den Euronotruf 112 zu verwenden, um die benötigten Einsatzkräfte ohne große Umwege an ihr Einsatzziel alarmieren zu lassen.
Dank gilt abschließend den Einsatzkräften der FF Buchkirchen, des Roten Kreuzes Wels, sowie der Polizeiinspektion Krenglbach, welche hervorragend zusammenarbeiteten trotz der aufgetretenen Schwierigkeiten im Zuge der Einsatzalarmierung.
Medienbericht - LAUMAT.at