26/03/2020
Wir unterstützen die Förderung der Aktion Kritischer Schüler_innen nach einer Matura ohne Prüfungen für das 2020. Dass ein Maturazeugnis auch ohne das Absolvieren einer ritualisierten Mega-Abschlussprüfung möglich ist, beweisen andere Länder wie etwa Deutschland.
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Wir fordern, dass alle Maturant_innen ihr Maturazeugnis erhalten sollen, ohne eine Prüfung abzulegen. Die Beurteilung soll sich dabei aus den bereits erbrachten Leistungen in der Abschlussklasse ergeben.Zusätzlich soll es eine Möglichkeit zur Ausbesserung geben.
E-Learning, das nicht inklusiv ist, fehlende Förderung für Personen aus sozioökonomisch schwachen Familien und vor allem überforderte und gestresste Schüler_innen.
Miriam, selbst Maturantin und AKS Mandatarin der LSV Vorarlberg hat deshalb zur Petition (openpetition.eu/at/petition/online/matura-ohne-pruefung) aufgerufen.
Außerdem fordern wir ein einheitliches E-Learning Programm seitens des Bildungsministeriums, statt Wirr-Warr aus verschiedensten Plattformen.
Während also der Bildungsminister verspricht, dass es »zu keiner Überlastungssituation« kommen wird und die Bundesschülervertretung wieder einmal nur für den Elitenkreis der ÖVP-nahen Schülerunion spricht, anstatt eine echte Vertretung der Schüler_innen zu sein, sieht die Realität ganz anders aus. Mehr als 70 Prozent der Schüler_innen geben an, unter Leistungsdruck zu leiden. Magengeschwüre, Haarausfall und Depressionen sind nur einige Beispiele, wie sich Schulstress auf Schüler_innen laut Angaben in unserer Umfrage ausgewirkt hat. Die Schließung der Schulen bedeutet nicht automatisch das Ende von Leistungsdruck!
Dass ein Maturazeugnis auch ohne das Absolvieren einer ritualisierten Mega-Abschlussprüfung möglich ist, beweisen andere Länder wie etwa Deutschland. In einer Ausnahmesituation, was eine Pandemie ist, können und werden die Schulen nicht zentral handeln. Bereits jetzt gibt es Unterschiede, vor allem bezüglich der VWA bzw. Diplomartbeits-Präsentation.