15/11/2024
Die aktuelle Berichterstattung über Leobersdorf stellt unseren Ort und auch unsere Arbeit im Gemeinderat in ein zweifelhaftes Licht
Die letzten 5 Jahre haben wir bei allen Entscheidungen auf den Grundsatz geachtet: Profitiert einer davon oder der ganze Ort.
Zum Thema der Umwidmungen bzgl. Gewerbegebiet nördlich der B 18 möchte ich auch ein paar Punkte aufzählen:
- die Widmung als Betriebsgebiets war vor rund 40 Jahren
- diese Grundstücke wurden sehr günstig an die Schweizer Firma SOGIP verkauft. Diese hätte dort Betriebs Ansiedlungen machen sollen teilweise hat das hier funktioniert wie zum Beispiel der ZIWA Park mit dem Interspar
- vor ein paar Jahren hat die Firma Prisma die Firma sog IP gekauft und damit auch die noch freien Gewerbegebiete
- Die Straße wurde als öffentliche Verkehrsfläche gewidmet.
Im Sommer diesen Jahres haben wir im Bauausschuss, Gemeindevorstand und Gemeinderat über den Wunsch der Firma TRA Leo gesprochen diese Straße in eine Verkehrsfläche privat umzuwidmen. Der Vorteil für uns als Gemeinde ist groß. Wir sparen uns die Errichtungskosten und haben auch keine laufenden Kosten für die Erhaltung der Straße. Da geht es um über 1.000.000€ Die wir zahlen hätten müssen. Das ist der wesentliche Grund für unsere Zustimmung zu dieser Umwidmung.
- Dass die Firma TRA Leo dadurch den Vorteil einer besseren Verbauung hat, war allen klar. In der Gemeinderatssitzung vom 5. September wurde diese Umwidmung einstimmig von allen 20 Anwesenden Gemeinderäten beschlossen Also von Zukunft Leobersdorf, der SPÖ, vom Grünen Herz und von der ÖVP.
Wie die vertragliche Situation zwischen 2 Privatfirmen aussieht ist nicht Aufgabe des Gemeinderates dies zu prüfen. Für uns geht es Leobersdorf.
Dass das Ganze eine schiefe Optik hat ist unbestritten, das hätte man sicher besser lösen können.
Daher habe ich auch unseren Bürgermeister Ramharter um eine persönliche Stellungnahme gebeten. Diese hab ich gestern von ihm direkt erhalten.
Die Frage die sich jetzt stellt ist:
Wenn wir diese Information schon vor der Beschlussfassung gehabt hätten, wie hätten wir dann abgestimmt?
Hätten wir uns gegen unser Leobersdorf stellen soll und unserem Ort über 1.000.000€ Kosten verursachen sollen?
Die Antwort wissen Sie sicher selbst!
Für mich ist es trotzdem schade, dass wir schon 2 Monate vor der Gemeinderatswahl und kurz vor der Adventzeit in so eine dreckige Schlammschlacht geraten. Aktuelle Gemeinderäte können sich plötzlich nicht mehr erinnern wofür sie gestimmt haben oder auch nicht.
Wir standen, wir stehen und wir werden immer für ein Miteinander auf Augenhöhe stehen! Ein Miteinander mit Respekt und ein Miteinander arbeiten für UNSER Leobersdorf!