Zeitschätze KiT

Zeitschätze KiT Wir sind das Chronikarchiv Kirchberg in Tirol und lassen euch hier mit interessanten Beiträgen an unseren "Zeitschätzen" teilhaben.

In den 1940er bis 1950er-Jahren wurde in Kirchberg ein besonderes Pilotprojekt erprobt: Je nach Bedarf tauschten Bauern ...
01/04/2026

In den 1940er bis 1950er-Jahren wurde in Kirchberg ein besonderes Pilotprojekt erprobt: Je nach Bedarf tauschten Bauern ihre Kühe untereinander – eine praktische Lösung, um Arbeit und Ertrag besser zu verteilen. 🐄🐂

Gerade im Winter stellte sich dabei jedoch ein Problem: Das Treiben der Tiere durch den Schnee war mühsam und zeitaufwendig. Also griff man zu einer ungewöhnlichen Idee – die Kühe wurden kurzerhand in Transportkisten auf Skiern gesetzt und so von Hof zu Hof gebracht. Eine damals überraschend schnelle und effiziente Lösung.⛷

Am 1. April eines jeden Jahres ließ man es jedoch wieder gut sein – denn dann war klar: Es handelt sich dabei nur um einen Aprilscherz 😄

©Foto: Chronikarchiv Kirchberg/Fotosammlung Schiessl, Original oder Repro

Während wir heute jederzeit hunderte Fotos mit dem Handy machen können, war das vor über 120 Jahren noch ganz anders. Fo...
13/03/2026

Während wir heute jederzeit hunderte Fotos mit dem Handy machen können, war das vor über 120 Jahren noch ganz anders. Fotografie steckte damals noch in den Anfängen, war etwas Besonderes – und vor allem teuer. Gerade auf dem Land konnten sich nur wenige Menschen ein Foto leisten.

In Kirchberg hatten wir jedoch Glück: Mit Michael Lackner lebte ein weitum bekannter Fotograf im Ort. Er hielt nicht nur Menschen vor der Kamera fest, sondern auch Gebäude, Landschaften und Szenen des täglichen Lebens.

Betrachtet man seine Aufnahmen heute, fühlt es sich an wie eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit. Dabei richtete Lackner seinen Blick nicht nur auf Kirchberg selbst, sondern fotografierte auch immer wieder die umliegenden Ortschaften. Seine Bilder geben uns heute einen einzigartigen Einblick in eine längst vergangene Zeit.⏳

©Fotos: Fotosammlung Michael Lackner

Das Baderhaus gehört sicherlich zu den Gebäuden im Ort, die eine Menge zu erzählen hätten, wenn sie sprechen könnten. Se...
27/02/2026

Das Baderhaus gehört sicherlich zu den Gebäuden im Ort, die eine Menge zu erzählen hätten, wenn sie sprechen könnten. Seine Geschichte reicht immerhin weit zurück - die Besitzreihe konnte bis ins Jahr 1557 zurückverfolgt werden. 📜

Seinen Namen verdankt das Haus seiner ursprünglichen Funktion als „Gmainbad“ . Hier befand sich einst ein öffentliches Bad für die Bevölkerung. Das Gebäude war sogar unterkellert und neben dem Baderecht dürfte dort auch das Schankrecht ausgeübt worden sein. 🍺

Im Jahr 1950 plante der Tiroler Kriegsopferverband, im Baderhaus ein Lichtspieltheater zu errichten, ehe das Haus 1978 nach rund 400 Jahren – und nach dem Überstehen des Dorfbrandes von 1886 in unmittelbarer Nähe – abgebrochen wurde. Daraufhin entstand ein neues, deutlich größeres Gebäude, wie wir es heute kennen.

Das Wappen an der Hauswand erinnert noch heute an die lange Geschichte des Hauses auf diesem Grund.

©Fotos: Fotosammlung Christian Horngacher/Chronikarchiv Kirchberg

Zwei Bilder, fast ein Jahrhundert Unterschied – und doch derselbe Ort. Das historische Foto aus dem Jahr 1912 zeigt die ...
30/01/2026

Zwei Bilder, fast ein Jahrhundert Unterschied – und doch derselbe Ort. Das historische Foto aus dem Jahr 1912 zeigt die Gegend rund um unsere Kirche zu einer Zeit, als noch wenige, markante Gebäude das Ortsbild prägten.

Gut erkennbar sind vorne links das Schmiedhoferhaus und das alte Krankenhaus, dahinter der Metzgerwirt. Rechts außen im Bild steht das sogenannte Ledererhaus, zentriert im Hintergrund das alte Schulhaus. Davor befinden sich die "Bräuvilla" (heute Kirchenwirt) und der Bräuwirt.

Bei der Kirche sieht man den alten Pfarrhof und den noch relativ kleinen Friedhof.

Das Vergleichsbild aus dem Jahr 2005 zeigt ein ganz anderes Bild: Rund um die Kirche ist die Bebauung deutlich dichter geworden, viele neue Häuser sind entstanden und kaum ein einzelnes Gebäude sticht noch besonders hervor.

Und dabei darf man nicht vergessen: Auch dieses Foto ist inzwischen schon 20 Jahre alt ⏳ – seither hat sich unser Ortsbild erneut weiterentwickelt.

©Fotos: Fotosammlung Christian Horngacher/Original oder Repro und Chronikarchiv Kirchberg/Johann Schiessl

Während in Kitzbühel an diesem Wochenende wieder die besten Skifahrer der Welt beim Hahnenkammrennen antreten, werfen wi...
23/01/2026

Während in Kitzbühel an diesem Wochenende wieder die besten Skifahrer der Welt beim Hahnenkammrennen antreten, werfen wir einen Blick in die Vergangenheit. 🏔️⛷️

Ein Bild aus unserem Archiv zeigt die Hahnenkammbahn in den 1930er-Jahren. Sie zählt zu den ersten Gondelbahnen Österreichs und wurde zwischen 1926 und 1928 errichtet.

Im Winter 1931 fand auf der Streif das erste Hahnenkamm-Rennen statt – der Beginn einer bis heute legendären Sportgeschichte. 🏆

©Foto: Chronikarchiv Kirchberg/Sammlung Lackner

Manche alten Häuser lassen einen wünschen, sie könnten Geschichten erzählen. Auch das "Bruggenkrämerhaus" mitten im Dorf...
15/01/2026

Manche alten Häuser lassen einen wünschen, sie könnten Geschichten erzählen. Auch das "Bruggenkrämerhaus" mitten im Dorf hätte wahrscheinlich viel zu berichten gehabt. Erbaut wurde es vermutlich vor 1500 und erlebte damit über 450 Jahre Ortsgeschichte. Der erste namentlich bekannte Besitzer war der Bierbräu Wolfgang Oberhauser im Jahr 1500.

Im Laufe der Jahrhunderte gehörte das Haus unter anderem Kupferschmieden, Schuhmachern und mehreren Krämern. Anfang des 20. Jahrhunderts war der Schneidermeister Franz Unterguggenberger im Haus untergebracht, später zog die Raiffeisenbank ein. In den 1930er-Jahren diente das Haus sogar als Werbefläche zum Bewerben der Wintersportzüge.
1975 wurde das Bruggenkrämerhaus schließlich abgerissen.

©Fotos: Fotosammlung Christian Horngacher/Original oder Repro

Von Silvesterfeiern früherer Jahrzehnte existieren kaum Fotografien – vieles spielte sich im Stillen ab und wurde nicht ...
30/12/2025

Von Silvesterfeiern früherer Jahrzehnte existieren kaum Fotografien – vieles spielte sich im Stillen ab und wurde nicht festgehalten. Mit Hilfe moderner KI haben wir daher versucht, einen möglichen Blick zurück zu wagen. So könnte ein Silvesterabend im Winter 1965 ausgesehen haben: das verschneite Kirchberg mit vereinzelten Lichtern und einem schlichten Feuerwerk über dem Tal.

Große Raketen, wie man sie heute kennt, waren damals noch nicht üblich – vor allem nicht für Privatpersonen. Wenn es Feuerwerk gab, dann meist in kleinem Rahmen und zu besonderen Anlässen.

Mit diesem Blick in die Vergangenheit wünschen wir allen ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr! 🎆✨🍀

In der aktuellen Ausgabe der Kirchberger Zeitung haben wir unseren Chronikteil dem Gaisberg gewidmet. Kurze Erwähnung fa...
18/12/2025

In der aktuellen Ausgabe der Kirchberger Zeitung haben wir unseren Chronikteil dem Gaisberg gewidmet. Kurze Erwähnung fand darin auch der Obergaisberglift, welcher im Jahr 1980 errichtet wurde. Am 13. Dezember 1980 ging der Doppelsessellift in Betrieb und mit ihm auch zwei kleine Schlepplifte am Obergaisberg. Etwas weiter in Richtung Brixen gab es außerdem von 1970 bis 1980 den "Seewiesenlift".

Als im Jahr 2003 der damals rund 45 Jahre alte Gaisberg Einer-Sessellift durch einen modernen Vierer-Sessellift ersetzt wurde, wurden die drei Lifte beim Obergaisberg ersatzlos abgebaut. Zwei Übersichtskarten aus den 1980er Jahren zeigen die ungefähre Lage der genannten Lifte.

Welche Lifte fallen euch noch ein, die es heute nicht mehr gibt?

©Fotos: Chronikarchiv Kirchberg/Rußegger, Fotosammlung Christian Horngacher und FVV Kirchberg

Lange war es ruhig bei unseren Zeitschätzen – aber nur nach außen. Hinter den Kulissen sind wir fleißig dabei unser Arch...
04/12/2025

Lange war es ruhig bei unseren Zeitschätzen – aber nur nach außen. Hinter den Kulissen sind wir fleißig dabei unser Archiv auf Vordermann zu bringen. ☺️

Und natürlich waren wir auch kreativ: Für das kommende Jahr haben wir wieder einen Chronikarchiv-Jahreskalender gestaltet – mit 12 liebevoll ausgewählten Bildern aus vergangenen Zeiten.📆

Der Kalender ist ab sofort im Gemeindeamt sowie in der Trafik Horngacher erhältlich – und eignet sich übrigens auch perfekt als Weihnachtsgeschenk für alle, die unser Dorf und seine Geschichte lieben. 😉⭐

Kalender groß 30x30cm € 19,90
Kalender klein 20x20cm € 14,90

Am 09. Juli 1961 wurde in Kirchberg die Minigolfanlage feierlich eröffnet. Obwohl das Wetter an diesem Tag nicht ganz mi...
29/08/2025

Am 09. Juli 1961 wurde in Kirchberg die Minigolfanlage feierlich eröffnet. Obwohl das Wetter an diesem Tag nicht ganz mitspielte, kamen zahlreiche Einheimische und Gäste, um dieses besondere Ereignis mitzuerleben.

Den ersten Abschlag machten der damalige Bürgermeister Herbert Paufler sowie Fremdenverkehrsobmann Hans Zwerger. Damit war der Grundstein für eine Freizeitattraktion gelegt, die bis heute Jung und Alt Freude bereitet. 🏌
Denn noch immer lädt die 18-Loch-Anlage im Herzen Kirchbergs zu geselligen Stunden und sportlichen Duellen ein – ein Stück gelebte Freizeitgeschichte unserer Gemeinde und ein wahrer Zeitschatz. ⛳️

🌸 Kirchberger Blumencorso – ein Blick zurück 🌸Es ist wieder so weit: Der Kirchberger Blumencorso steht vor der Tür!Für u...
14/08/2025

🌸 Kirchberger Blumencorso – ein Blick zurück 🌸

Es ist wieder so weit: Der Kirchberger Blumencorso steht vor der Tür!
Für uns der perfekte Moment, im Archiv ein wenig auf Zeitreise zu gehen.
Neben stimmungsvollen Fotos aus den ersten Jahren des Blumencorsos in den 90ern haben wir auch einen alten Werbeflyer entdeckt, der den Zauber und die Vorfreude jener Tage noch immer in sich trägt. 📸✨

©️Foto: Fotosammlung Christian Horngacher/Sammlung Riser

Adresse

Hauptstraße 8
Kirchberg In Tirol
6365

Öffnungszeiten

Montag 07:30 - 12:00
Dienstag 07:30 - 12:00
Mittwoch 07:30 - 14:30
Donnerstag 07:30 - 12:00
Freitag 08:00 - 12:00

Telefon

+4353572213309

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