15/06/2026
Kinder kommen nicht mit fertigen Vorstellungen darüber zur Welt, was „typisch Bub“ oder „typisch Mädchen“ ist. Solche Bilder entstehen früh im Alltag: durch Sprache, Erwartungen, Vorbilder, Medien, Räume, Materialien und Reaktionen von Erwachsenen. Kinder beobachten sehr genau, was Anerkennung bekommt, wem Mut zugetraut wird und was als passend gilt.
Genau deshalb ist gendersensible Pädagogik wichtig. Sie erweitert Möglichkeiten, statt sie einzuengen. Kinder sollen sich ausprobieren dürfen, unabhängig davon, ob etwas als „typisch Mädchen“ oder „typisch Bub“ gilt.
In unseren Krippen und bei unseren Tageseltern schaffen wir Räume, in denen Kinder Interessen entwickeln dürfen, ohne früh auf Klischees festgelegt zu werden.
Weil Kinder sich am besten entfalten, wenn sie sein dürfen, wer sie sind.