Lawinenwarndienst des Landes Tirol

Lawinenwarndienst des Landes Tirol Offizielle Facebook-Seite des Lawinenwarndienstes des Landes Tirol: Lawinenreport, neue Blogbeiträge und Aktuelles des Lawinenwarndienstes

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Das Pfingstwochenende verspricht sonniges, frühsommerliches Wetter. Die Nullgradgrenze soll am Samstag, 23.05. auf 4000m...
23/05/2026

Das Pfingstwochenende verspricht sonniges, frühsommerliches Wetter. Die Nullgradgrenze soll am Samstag, 23.05. auf 4000m steigen.

Aktuell gibt es in der Schneedecke kaum noch Temperaturreserven. Das heißt, wir rechnen mit einer fortschreitenden, raschen Durchfeuchtung bzw. Durchnässung der Schneedecke auch im hochalpinen Gelände.

Dies führt zu einer Schwächung der Schneedecke. Es ist mit z.T. auch größeren spontanen Lawinenabgängen, insbesondere von etwa 2600m aufwärts zu rechnen. Ebenso können Lawinen mitunter recht leicht durch Personen ausgelöst werden.




❄️❄️❄️ Die Eisheiligen machen ihrem Namen alle Ehre: es wird nochmals winterlich. Alle Informationen im Blog über Link i...
13/05/2026

❄️❄️❄️ Die Eisheiligen machen ihrem Namen alle Ehre: es wird nochmals winterlich. Alle Informationen im Blog über Link in Story oder Bio.

04/05/2026
30/04/2026

Aktuell herrschen günstige Lawinenverhältnisse am Vormittag. Der letzte Lawinenreport in der Euregio erscheint für Sonntag, 03.05.2026 in dieser Saison.

Wir erwarten noch einen Lawinenzyklus in hochalpinen Schattenhängen bei der ersten Durchfeuchtung der bodennahen Schwachschichten vom Frühwinter. Darüber informieren wir zeitgerecht in unserem Blog.

Nachdem wir vor allem in diesem Winter intensiv und monatelang auf Zurückhaltung verweisen mussten, möchten wir nun auch...
25/04/2026

Nachdem wir vor allem in diesem Winter intensiv und monatelang auf Zurückhaltung verweisen mussten, möchten wir nun auch die günstigen Verhältnisse hervorheben. ✅😊👍🏻

Vor allem in den höher gelegenen Regionen findet man nun ausgezeichnete Tourenverhältnisse mit Firn und nordexponiert in der Höhe auch noch gutem Pulverschnee vor. Die Lawinengefahr ist gering. Der tageszeitliche Gefahrenanstieg ist unterhalb etwa 2800 m nur schwach ausgeprägt, oberhalb davon kaum relevant.
Ein früher Start schadet vor allem wegen der besseren Schneequalität trotzdem nie. In den noch geöffneten Skigebieten in Tirol herrschen ebenfalls überwiegend exzellente Bedingungen.
Mehr Infos unter lawinen.report ⏪⏪

Endlich günstige Tourenverhältnisse: Bei zeitigem Aufbrauch sowohl in Bezug auf Schneequalität als auch auf die Lawineng...
23/04/2026

Endlich günstige Tourenverhältnisse: Bei zeitigem Aufbrauch sowohl in Bezug auf Schneequalität als auch auf die Lawinengefahr. Wer sich auch jetzt noch für Wintersport motivieren kann, wird vor allem in den höher gelegenen Regionen mit den besten Tourentagen der Saison belohnt.

In klaren Nächten gefriert die Schneeoberfläche tragfähig und weicht im Tagesverlauf an Sonnenhängen und allgemein unterhalb etwa 2500m allmählich auf. Die Lawinengefahr unterliegt damit einem Tagesgang. Wer früh aufbricht und gutes Timing an den Tag legt, wird aber jedenfalls mit guten Tourenbedingungen und feinstem Firn belohnt werden.

Freitag und Samstag herrschen klassische Frühjahrsverhältnisse mit entsprechender Ausstrahlung der Schneedecke. Am Sonnt...
17/04/2026

Freitag und Samstag herrschen klassische Frühjahrsverhältnisse mit entsprechender Ausstrahlung der Schneedecke. Am Sonntag, den 19.04. wirds wieder unbeständiger. Nullgradgrenze um 2500m mit möglichen konvektiven Niederschlägen. Ab Montag soll es mit den Temperaturen wieder runter gehen. Es bleibt dann tendenziell wechselhaft.

Die vergangene Woche stand im Zeichen einer fortschreitenden Durchnässung und Schwächung der Schneedecke. Betroffen war insbesondere der Nordsektor zwischen etwa 2200m und 2600m sowie hoch gelegene Sonnenhänge. Im besagten Nordsektor lösten sich die meisten Lawinen, entweder spontan oder aber durch entsprechende Zusatzbelastung. Meist handelte es sich um feuchte bzw. nasse Schneebrettlawinen. In den Gebieten mit etwas mehr Neuschnee (also v.a. in den Südlichen Ötztaler Alpen) beobachtete man auch zahlreiche nasse Lockerschneelawinen, während in den schneereicheren Regionen im Nordwesten des Landes auch die ein oder andere Gleitschneelawine dabei war.

12/04/2026

Die Schwachschichten vom Frühwinter werden von der Waldgrenze bis etwa 2500 m hinauf erstmals durchnässt und dadurch wieder massiv geschwächt. Wir erwarten in den meisten Regionen zahlreiche, spontane Lawinen die groß werden können!

📸 Lawinenabgang heute im Sellrain

Neuer Blog ↗️ Link in Story❄️❄️: Das Wettergeschehen bleibt dynamisch. Nicht unüblich für diese Jahreszeit. Für eine gut...
09/04/2026

Neuer Blog ↗️ Link in Story❄️❄️: Das Wettergeschehen bleibt dynamisch. Nicht unüblich für diese Jahreszeit. Für eine gute und sichere Tour ist es wichtig, die Wetterentwicklung genau zu beobachten: wie klar wird die Nacht – und wie gut kann sich folglich ein entsprechender Schmelzharschdeckel ausbilden? Wie lange ergibt sich daraus ein möglicher zeitlicher Rahmen für meine Tour? Allgemein hilft es für das Risikomanagement aktuell möglichst frühzeitig unterwegs zu sein. Und weicht der Schmelzharschdeckel dann schneller auf als angenommen, sollte man sich lieber früher als später über ein mögliches Umkehren Gedanken Diese Bedingungen führen dazu, dass in Abhängigkeit von Höhe, Exposition und Steilheit die ausgeprägten Schwachschichten tief in der Altschneedecke erstmalig durchfeuchtet werden. Diese Anfeuchtung sorgt dafür, dass Bindungen zwischen einzelnen Kristallen geschwächt werden und somit die Auslösewahrscheinlichkeit von nassen Schneebrettlawinen ansteigt. Die Beobachtungen der vergangenen Tage zeigen, dass die Schneedecke nordseitig aktuell bereits bis auf rund 2200m bis zum Boden hin feucht ist, an West und Osthängen bis gegen 2500m. Zusammengefasst sind es also steile West-, Nord- und Osthänge ab rund 2200m wo mit der weiteren Durchfeuchtung nasse Schneebrettlawinen zu erwarten sind – auch große. Zu erwarten v.a. deshalb, weil wir wissen, dass die ausgeprägte Schwachschicht weit verbreitet vorhanden ist und nur darauf wartet, mit der erstmaligen Durchfeuchtung geschwächt zu werden. Die Frage ist also hier nicht ob – sondern wann.

Neben möglicher spontaner Aktivität, nimmt mit dem Festigkeitsverlust naturgemäß auch die Wahrscheinlichkeit von Personenauslösungen zu. Alte Spuren dürfen hier übrigens nicht als Zeichen von Sicherheit interpretiert werden! Die Schwachschicht ist tief in der Schneedecke begraben und unbeeinflusst von etwaigen oberflächennahen Spuren. Der tödliche Lawinenunfall von Mittwoch, 08.04. an der Mute in Kühtai, an einem Nordosthang auf rund 2250m, hat diesen Aspekt in trauriger Weise bestätigt.

09/04/2026

Unfallanalyse des tödlichen Lawinenunfalls Mute, Kühtai, Stubaier Alpen vom 08.04.2026

Adresse

Wilhelm-Greil-Straße 17
Innsbruck
6020

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