07/09/2026
Grüne Schutzweg-Forderung wurde Erfolg!
Gemeinderat Georg Ecker fordert weitere Maßnahmen für Verkehrssicherheit.
„Gut Ding braucht manchmal Weile“, sagt Georg Ecker von den Grünen. Denn die im November 2024 von Stadträtin Sabine Fasching im zuständigen Ausschuss vorgebrachte Forderung nach einem Schutzweg in der Aumühlgasse bei der Göllersbach-Brücke wurde nun endlich Realität. „Die Bachpromenade ist eine der wichtigsten Verbindungen für Fußgängerinnen und Radfahrer durch unsere Stadt. Daher setzen wir uns seit Jahren dafür ein, dass diese Verbindung noch besser und sicherer wird“, sagt Ecker. Der Schutzweg könne aber nur ein erster Schritt sein. „Entlang des Göllersbaches sind möglichst durchgängige baulich getrennte Radwege bzw. Fahrradstraßen sowie Rad-Überquerungen nötig, damit wir endlich eine sichere Radverbindung durch die Stadt haben. In diversen Verkehrskonzepten bis hin zum Entwicklungskonzept ist dies verankert. Während für viele Straßenbau-Projekte immer genug Geld vorhanden ist, wartet dieses wichtige Rad-Projekt aber schon viel zu lange auf die Umsetzung.“
Anlässlich des Schulanfangs weist Ecker erneut auf die notwendige Durchsetzung des bestehenden Fahrverbots vorm Schulcampus hin. „Jedes Volksschulkind lernt in der Verkehrserziehung, dass die Verkehrsregeln einzuhalten sind. Das ist auch von Autofahrerinnen und Autofahrern zu erwarten. Da aber weiterhin zahlreiche nicht erlaubte Durchfahrten zu erwarten sind, ist die angekündigte, aber noch immer nicht umgesetzte kamerabasierte Zufahrtskontrolle dringend nötig, um die Verkehrssicherheit rund um den Campus zu erhöhen“, sagt Ecker. Bereits als die derzeit geltende Verkehrsvariante im September 2023 im Gemeinderat beschlossen wurde, hatten die Grünen Bedenken – und als einzige Partei gegen den Vorschlag der Stadtregierung gestimmt. „ÖVP und SPÖ haben ihre Meinung mit der derzeitigen Variante durchgesetzt – nun müssen sie auch dafür sorgen, dass die eigenen Regeln eingehalten werden. Ich erwarte mir gleichzeitig ein offenes Ohr für konstruktive Verbesserungsvorschläge“, fordert Ecker.