06/01/2024
🫅🫅🏻🫅🏾 Das Brauchtum hinter dem Feiertag
Am 6. Jänner feiert die katholische das Fest der und damit das Fest der Erscheinung des Herrn.
🔹Caspar, Melchior und Balthasar🔹
Je nach Übersetzung berichtet das Matthäus-Evangelium von Weisen, Magiern oder Astrologen aus dem Osten, die nach Bethlehem kamen, um das neugeborene Jesukind zu suchen. Sie brachten Gold, Weihrauch und Myrre als Geschenke. Der Volksglauben machte aus den Magiern drei Könige, obwohl die Zahl nicht überliefert ist.
Seit dem 6. Jahrhundert werden die Namen der drei Besucher mit Caspar, Melchior und Balthasar angegeben. Caspar bringt die Myrre, Melchior Gold und Balthasar Weihrauch. Im 12. Jahrhundert kam die Interpretation auf, dass Caspar aus Afrika kam, Melchior aus Europa und Balthasar aus Asien.
🔹Brauchtum zum Dreikönigstag🔹
🌟 Das ➡️ Die Tradition des Sternsingens geht auf einen mittelalterlichen Brauch zurück, der dazu diente, sich ein Zubrot zu verdienen. Im 20. Jahrhundert wurde dieser Brauch wiederbelebt. Heute gehen meist Kinder und Jugendliche von Tür zu Tür und sammeln Spenden. Bevor sie weiterziehen, schreiben sie mit der Jahreszahl „C+M+B“ auf den Türstock. Es sind nicht die Anfangsbuchstaben der drei Weisen, sondern bedeutet „Christus Mansionem Benedictat“ (Christus segne dieses Haus).
🪔 Das Räuchern ➡️ Am Dreikönigstag und am Vorabend des 6. Jänners tragen so einige Hausbewohner glimmenden Weihrauch durch ihre Wohnräume. Der Weihrauchsegen soll Unglück fernhalten. Dafür sollte man aber jede Ecke ausräuchern, damit wieder neue Energie ins Haus zurückkommt.