05/06/2026
Schauübung am Volksfest Andorf 🚑🚒🚓
⚠️ Hinweis: Übungsszenario
Die gezeigten Szenen stammen aus einer Schauübung. Es handelte sich um keinen echten Unfall, keine echten Verletzten und keine echten Wunden. Die Verletzungen wurden realistisch geschminkt und dargestellt. Also keine Sorge: Es war alles geplant, vorbereitet und geübt.
Beim Volksfest wurde es kurz richtig ernst, zumindest optisch. Im Rahmen einer großen Schauübung wurde ein Verkehrsunfall simuliert, bei dem ein Fahrzeug einem anderen seitlich hineingefahren ist. Drei verletzte Personen mussten versorgt, betreut und teilweise aus den Fahrzeugen geborgen werden.
Damit das Publikum nicht nur Blaulicht, Einsatzfahrzeuge und viele konzentrierte Gesichter sieht, wurde die Übung laufend von Fachpersonen der beteiligten Einsatzorganisationen begleitet und erklärt. Vertreterinnen und Vertreter von Rotem Kreuz, Feuerwehr und Polizei kommentierten direkt während der Übung, was gerade passiert, warum bestimmte Schritte notwendig sind und worauf im Ernstfall besonders geachtet werden muss.
So wurde für die Zuschauerinnen und Zuschauer sichtbar, was bei einem Verkehrsunfall alles zusammenspielt: Die Polizei kümmert sich um Absicherung, Überblick und Ordnung am Einsatzort. Die Feuerwehr übernimmt die technische Bergung und sorgt dafür, dass verletzte Personen sicher aus dem Fahrzeug befreit werden können. Das Rote Kreuz versorgt die Verletzten medizinisch, betreut sie und bereitet den weiteren Transport vor.
Was von außen oft nach „da laufen halt viele Leute herum“ aussieht, folgt in Wirklichkeit klaren Abläufen. Jeder Handgriff hat seinen Grund, jede Entscheidung zählt und jede Organisation bringt ihre eigene Fachkompetenz ein. Genau das wurde bei dieser Schauübung sehr anschaulich erklärt.
Ein besonderes Highlight war die realistische Darstellung der Verletzungen. Ein großes Danke geht daher an das Team der Realistischen Unfalldarstellung für die beeindruckenden Schminkkünste. Die Wunden sahen so echt aus, dass man kurz überlegen musste, ob man lieber zuschaut, hilft oder sich selbst kurz hinsetzt. Genau diese realistische Darstellung macht solche Übungen aber besonders wertvoll, weil Einsatzkräfte dadurch möglichst praxisnah trainieren können.
Solche Übungen zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei ist. Im Ernstfall zählt jede Sekunde, aber eben auch jedes eingespielte Team, jede klare Absprache und jeder Mensch, der weiß, was zu tun ist.
Ein herzliches Danke an alle Beteiligten, an die Organisatorinnen und Organisatoren, an die Freiwillige Feuerwehr Andorf, die Polizei Andorf, das Rote Kreuz Riedau, das Team der Realistischen Unfalldarstellung und natürlich an alle Helferinnen und Helfer im Hintergrund.
Danke auch an das Publikum für das große Interesse, die Aufmerksamkeit und den respektvollen Umgang mit dem Übungsszenario. Es freut uns sehr, wenn so viele Menschen stehen bleiben, zuhören, nachfragen und sich dafür interessieren, wie Einsatzorganisationen im Ernstfall zusammenarbeiten.
Wir sind da.
Auch dann, wenn es kracht.
Zum Glück diesmal nur geplant. ❤️