Das Wasserspringen, eine Wassersportart und Disziplin bei Olympischen Spielen, wird unterteilt in:
Kunstspringen (1-m- (nicht olympisch) und 3-m-Brett),
Turmspringen (5-m-, 7,5-m- und 10-m-Turm),
Synchronspringen (3-m-Brett und 10-m-Turm)
Die artistischen Sprünge setzen sich aus Salti und Schrauben zusammen. Beim Synchronspringen springen zwei Springer gleichzeitig den gleichen Spru
ng. Neben den technischen Merkmalen der einzelnen Sprünge wird vor allem die Synchronizität der beiden Sprünge und der künstlerische Gesamteindruck bewertet. Synchronspringen verlangt perfekte Zusammenarbeit und Einfühlung. Beim Klippenspringen (eng.: Cliff-Diving, High Diving ) springen Extremsportler von Felsklippen aus über zehn Metern Höhe in Gewässer. Sie verbindet Techniken des Turmspringens mit den Anforderungen, die die freie Natur an die Sportler stellt. Wasserspringen als Freizeitsport
Sprünge ins Wasser erfordern Mut und Geschicklichkeit und haben eine lange Tradition. Schon in der Antike wurde gesprungen. An Seeufern wurden Seile, die als Schwungseil an einem Baum befestigt waren, für Pendelsprünge benutzt, oder man sprang von der Böschung oder von Felsen. Auch Holzgerüste und -Türme wurden als Absprungfläche gebaut. In den meisten öffentlichen Freibädern und Hällenbädern steht den Besuchern ein Sprungbrett oder eine Sprunganlage zur Verfügung. Diese Anlagen sind für Kinder und Jugendliche eine Attraktion und werden intensiv genutzt. Bekannt sind auch die Klippenspringer von Acapulco.