25/08/2026
FDP will Errichtung eines Schulzentrums prüfen lassen
XANTEN (wer) Die Politik in Xanten wird nach der Sommerpause über die weitere Entwicklung des Stiftsgymnasiums und der Willi-Fährmann-Gesamtschule beraten. Dabei wird sie sich auch mit einem Antrag der FDP befassen. Die Liberalen schlagen vor, dass die Stadtverwaltung ein gemeinsames Schulzentrum für die beiden städtischen Schulen prüfen soll. Diese sollen organisatorisch selbstständig bleiben, aber Einrichtungen wie Mensa, Sporthalle, Fachräume, Ganztagsbereich und Außenanlagen gemeinsam nutzen, erklärt die FDP.
Ein gemeinsamer Schulcampus für Gymnasium und Gesamtschule könne die Chance bieten, moderne Lernbedingungen zu schaffen, Synergien bei Infrastruktur und Betriebskosten zu nutzen sowie langfristig eine wirtschaftliche und nachhaltige Schulentwicklung sicherzustellen, schreiben die Liberalen in ihrem Antrag. Bevor über Investitionen in das Gymnasium oder in die Gesamtschule entschieden werde, sei es sinnvoll, ein Modell eines gemeinsamen Schulzentrums „ergebnisoffen prüfen zu lassen und mit den bestehenden Planungen zu vergleichen“, fordert die FDP. Im Frühjahr waren aktuelle Kostenschätzungen für einen Neubau und eine Sanierung des Gymnasiums vorgestellt worden. Auch darüber wird die Politik nach der Sommerpause weiter beraten.
Die FDP schlägt außerdem vor, dass die Stadtverwaltung die finanziellen Auswirkungen untersucht und vergleicht, wenn die beiden Schulen neu gebaut und saniert oder wenn für sie ein gemeinsamer Schulcampus errichtet werden sollte. Die Stadt soll auch prüfen, wo ein gemeinsames Schulzentrum entstehen könnte und welche Optionen für die bisherigen Standorte des Gymnasiums und der Gesamtschule denkbar wären.
„Dabei soll ausdrücklich sichergestellt werden, dass beide Schulformen eigenständig bestehen bleiben“
FDP
in einer Mitteilung zu Gymnasium und Gesamtschule.
„Dabei soll ausdrücklich sichergestellt werden, dass beide Schulformen eigenständig bestehen bleiben und somit die schulische Vielfalt in Xanten erhalten wird“, betont die FDP. „Beide Schulformen verfolgen unterschiedliche pädagogische Konzepte und sprechen unterschiedliche Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern sowie Eltern an.“ Gerade für eine Mittelstadt wie Xanten sei ein differenziertes Schulangebot „ein wichtiger Standortfaktor“. Familien würden bei ihrer Wohnortwahl auch die Qualität und Vielfalt der schulischen Infrastruktur berücksichtigen. „Der Erhalt beider Schulformen kann daher auch zur langfristigen Stabilisierung der Einwohnerentwicklung beitragen.“
Für die FDP Xanten hat ihr Ortsverbandsvorsitzender Kai Schmid den Antrag im Juni eingereicht. Der Stadtrat beschloss, dass zunächst der Fachausschuss für Schulthemen darüber berät. Er trifft sich das nächste Mal im September.
https://epaper.rp-online.de/api/sharing/article/rheinischepost6a8d2a487cf686.83939824-9cf23425093d2?fbclid=IwZnRzaAT6Cm1wZG9mAWZkaWQWUNL_-lG8T1Pu1Zug59PUM4frrN_yqGV4dG4DYWVtAjExAHNydGMGYXBwX2lkDzE3Mzg0NzY0MjY3MDM3MAABHhzZojGvUXzYN14axuK29QWWdNZecCqOLmj4Jaqy37n3xPqtlhPCq7_RGfK7_aem_yGcGvfVU8yh4JVxOuUVzdw
Xanten (wer) Die Politik in Xanten wird nach der Sommerpause über die weitere Entwicklung des Stiftsgymnasiums und der Willi-Fährmann-Gesamtschule beraten. Da