06/08/2025
Die MZ Weissenfels/Zeitz greift heute die unzumutbaren Unterbringungsbedingungen der Rettungswache im Bürgerhaus im Lützener Ortsteil Gostau auf.
Jens Mende und ich mahnen intensiv eine Lösung für die Unterbringung der Rettungswache Gostau an. Die derzeitige Unterbringung im Bürgerhaus in Gostau sei völlig unzureichend. Der Rettungswagen steht bei Hitze und Frost im Freien, die Räumlichkeiten sind für die Mitarbeiter, die dort 24Stunden-Dienste leisten, unzumutbar.
Der Burgenlandkreis hat die Räumlichkeiten von der Stadt Lützen angemietet. Letztere sagt seit Jahren zu, Abhilfe zu schaffen. Doch bislang gebe es noch immer keine Lösung.
Wir sehen die Stadt Lützen und den Burgenlandkreis gemeinsam in der Pflicht, endlich zu einer Lösung zu kommen.
Ich habe mich bei der Übernahme des Rettungsdienstes massiv dafür eingesetzt, dass Lützen eine eigene Rettungswache bekommt, damit auch Großgörschen oder Meuchen innerhalb von 12 Minuten erreicht werden. Dabei habe ich mich darauf verlassen, dass auch die Stadt eine Lösung findet, die für die Malteser in Deutschland zumutbare Arbeitsbedingungen schafft. Leider wurde das nicht eingelöst.
Nach jahrelangem Hin und Her brauchen wir eine Lösung. Die Stadt und der Burgenlandkreis sind gemeinsam in der Pflicht. Es geht um die Arbeitsbedingungen des Rettungsdienstpersonal und die Sicherheit der Menschen in der Stadt Lützen.
Hintergrund:
Im Frühjahr 2018 übernahm der Malteser Hilfsdienst Sachsen-Anhalt für den Bereich Weißenfels den Rettungsdienst. Im Zusammenhang mit der Neustrukturierung des Rettungsdienstes im Burgenlandkreis wurde auch im Lützener Ortsteil Gostau eine neue Rettungswache eingerichtet, womit es erstmals wieder eine Rettungswache im Raum Lützen gab. Zunächst war diese täglich von 7 bis 19 Uhr besetzt. Seit 2022 ist sie als 24Stunden-Rettungswache in Betrieb.
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