12/06/2026
Wer alleine zuhause in der Kindertagespflege tätig ist weiß, wie vorteilhaft es meistens ist, selbst entscheiden zu dürfen, wie es in der eigenen Kindertagespflege laufen soll. Wir können unseren Tag planen, die Aktivitäten mit den Kindern, unsere Eingewöhnungen, Verträge, wann wir basteln wollen oder auch nicht. Wann wir raus gehen und wohin. Wie wir unsere Essenszeiten planen möchten, oder die Schlafsituation. Da ist niemand, der uns das vorschreibt, weil wir selbstständig sind.
Aber so romantischl das ganze auf Außenstehende oft wirken mag, so hat es doch auch seine Schattenseiten. Und dabei will ich jetzt gar nicht mal solche Dinge wie Verantwortung, finanzielle Belastung, oder die unzähligen unbezahlten Stunden benennen, die wir leisten müssen und die keiner sieht. (Dazu könnte man ein eigenes Video machen)
Nein, heute möchte ich einfach mal aufzeigen, wie alleine wir im Grunde mit allem sind. Ja, wir haben uns dafür entschieden. Aber manchmal fehlt einem doch jemand, mit dem man sich austauschen kann. Jemand, der im selben Boot sitzt. Und den man um Rat bitten kann, oder auch einfach nur mal das Herz ausschütten. Denn so gerne ich meine Arbeit mache und so sehr ich sie liebe, gibt es doch Bereiche und Situationen, die wir nicht selbst in der Hand haben und die uns manchmal das Leben unnötig schwer machen. Umso dankbarer bin ich meinen Kollegen und Kolleginnen auf Instagram und Facebook, mit denen ich mich immer mal wieder austauschen kann. Aber ganz besonders meiner lieben Kollegin Leider ist sie mit ihrer Kindertagespflege "noch" nicht hier in social Media vertreten. 😉
Ich liebe unsere gemeinsamen Ausflüge und unseren Austausch. Ich freue mich, dass unsere Kinder sich so gut verstehen und ich bin einfach unfassbar happy, Das alles funktioniert übrigens nur, weil wir inzwischen beide Lastenräder haben. Also vernetzt euch, wenn ihr könnt. Denn auch wenn es schön ist alleine zu arbeiten, ist es auch schön, mal jemanden zum Reden zu haben. Jemanden, der weiß wovon du sprichst!