14/02/2026
Schluss damit! Kein weiteres Gutachten!
CDU fordert endlich konkrete Planung der Feuerwehrgerätehäuser
In ganz Deutschland sind sich die allermeisten Menschen einig: Unsere Gesellschaft
muss mehr Geld in den Katastrophen- und Zivilschutz investieren. Nur wer gut
vorbereitet ist, ist auch in der Lage, in Krisen- und Katastrophenlagen zu bestehen.
Nach Jahren intensiver Diskussionen, Konzepterstellungen und Abstimmungen hätte
nun auch in der Samtgemeinde Wathlingen die Phase der konkreten Planung und
Umsetzung für unsere Feuerwehrgerätehäuser beginnen müssen. Stattdessen soll auf
Antrag von ROT-GRÜN durch den Samtgemeinderat erneut ein Gutachten in Auftrag
gegeben werden. An der Sicherheitsvorsorge soll gespart werden. Für die CDU in der
Samtgemeinde Wathlingen ist dies der falsche Weg.
Die ehrenamtlichen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden leisten täglich einen
äußerst wertvollen und unverzichtbaren Dienst für die Sicherheit der Bevölkerung. Sie
haben Anspruch auf moderne und funktionale Gerätehäuser. Dieses Signal muss die
Politik jetzt senden.
Die baulichen Mängel in den bestehenden Gerätehäusern sind bekannt und
dokumentiert. Fehlende Schwarz-Weiß-Bereiche, beengte Fahrzeughallen und
unzureichende Arbeitsbedingungen entsprechen nicht den heutigen Standards. Die
erkannten Mängel können nicht durch weitere Prüfaufträge behoben werden.
Die Struktur der Samtgemeinde mit Bahnlinien, Bundesstraße und weit
auseinanderliegenden Ortsteilen erfordert zugleich eine dezentral aufgestellte
Feuerwehr. Der Erhalt aller Standorte ist somit keine politische Wunschvorstellung,
sondern einsatztaktische Notwendigkeit.
Mit dem „Konzept Feuerwehr 2031“ liegt seit Jahren ein tragfähiges, fachlich fundiertes
und mit unseren Feuerwehren abgestimmtes Konzept der CDU-Fraktion zur
Entscheidung und Umsetzung vor. Unter Beachtung der Anforderungen an moderne,
zukunftsfähige Feuerwehrgerätehäuser beschreibt das Konzept der CDU die
notwendigen baulichen Maßnahmen für alle vier Standorte unserer Feuerwehren.
Auch die erforderliche Digitalisierung unserer Feuerwehren darf nicht weiter verzögert
werden. Moderne Alarmierungswege, digitale Lageinformationen, zeitgemäße
Schulungsräume und eine verlässliche technische Infrastruktur sind ein MUSS und
sollten parallel zu den baulichen Maßnahmen umgesetzt werden.
Ein weiteres Gutachten verzögert die dringend notwendigen Investitionen erneut und
gefährdet so unser aller Sicherheit. Wenn sich dann Lokalpolitiker Sorgen um den
Haushalt der Samtgemeinde machen, sollten sie lieber unnötige Ausgaben und
Wahlgeschenke in ihrer Gemeinde begrenzen und nicht unsere Sicherheitsvorsorge am
„allein gesetzlich geforderten Mindestmaß“ ausrichten. Jüngste Entwicklungen und
Ereignisse haben gezeigt: Das wird nicht reichen!
CDU-Fraktion
im Samtgemeinderat Wathlingen