LIK.Nord Landschaft der Industriekultur

LIK.Nord Landschaft der Industriekultur Das einzigartige Naturschutzgroßprojekt im Saarland

21/12/2025
Bei Wemmetsweiler wurden dieses Jahr von uns weitere Steinkauzröhren in den verbliebenen Streuobstwiesen ausgebracht. Im...
04/11/2024

Bei Wemmetsweiler wurden dieses Jahr von uns weitere Steinkauzröhren in den verbliebenen Streuobstwiesen ausgebracht. Im Rahmen des Wiederansiedlungsprojektes unseres Zweckverbands, der Naturlandstiftung Saar, dem Neunkircher Zoo, finanziert vom Landesbetrieb für Straßenbau, wurden im September nochmals nachgezüchtete Steinkäuze erst in einer Freilandvoliere "akklimatisiert" und danach in die Freiheit entlassen. Weitere Infos gibt es z.B. hier https://www.saarland.de/lfs/DE/themen-aufgaben/umweltprojektesaar/wiederansiedlung_steinkauz/wiederansiedlung_steinkauz

Mitte Juni fand eine kleine Kurz-Exkursion mit Bernd Trockur, Libellen-Experte vom Zentrum für Biodokumentation in unser...
16/07/2024

Mitte Juni fand eine kleine Kurz-Exkursion mit Bernd Trockur, Libellen-Experte vom Zentrum für Biodokumentation in unserem Gebiet statt! Die oberen kleinen Schachtelhalm-Teiche vorm Itzenplitzerweiher bei wurden genauso begutachtet wie das inzwischen in Teilen mit Schafen beweidete alte Hüttenareal bei , in welchem neben alten, eingewachsenen auch neue Amphibiengewässer angelegt wurden und die Pyramiden-Spitzorchis und die Heide-Nelke blüht. Am auf der Altmühl/Graulheck flog zwar ein einzelner Zweifleck bimaculata, eine seltene Libellenart, die dortigen vermehren sich aber sehr stark, werden gefüttert und fressen zusammen mit der ebenfalls ausgesetzten die Ufervegetation stark zurück, was für die einheimischen Vögel, Libellen & Co negativ wirken kann.

Bitte für die beiden Projekte des Zweckverband Natura Ill-Theel stimmen! Insgesamt kann für 3 Projekte abgestimmt werden...
28/01/2024

Bitte für die beiden Projekte des Zweckverband Natura Ill-Theel stimmen! Insgesamt kann für 3 Projekte abgestimmt werden, die dann von der Levobank finanziert werden. Bei unserem ersten beantragten mit der Gemeinde Eppelborn geht es um einen kurzen Rundweg in Bubach-Calmesweiler inklusive Anlage eines Teichs für Amphibien.
Beim zweiten mit der Stadt Lebach beantragten sollen ebenfalls Teiche und Landverstecke angelegt werden, und zwar am Klapperberg, um die dortigen Bestände gefährdeter Amphibien zu retten!

Förderung nachhaltigerund regionaler Projekte. Mit 10% des Grundpreises aus unserem Girokontomodell „Mein Lieblingskonto“ werden jährlich nachhaltige Projekte in unserer Region unterstützt. Zusätzlich verdoppelt die levoBank die Summe, so dass in diesem Jahr 45.000 Euro für drei von fünf v...

Vom 18.-20.9. fand der diesjährige Workshop "chance.natur" im wunderschönen Stralsund statt. Das Naturschutzgroßprojekt ...
11/10/2023

Vom 18.-20.9. fand der diesjährige Workshop "chance.natur" im wunderschönen Stralsund statt. Das Naturschutzgroßprojekt "Nordvorpommersche Waldlandschaft" lud dieses Jahr ein. Die Exkursion führte in artenreiche und naturnahe Laub- und Mischwälder ("Naturwaldentwicklungsflächen"), die mit Grünlandstandorten ein kleinstrukturiertes Mosaik bilden; der Lebensraum des Schreiadlers, der Hauptzielart des Projektes. Teils sind Bruch- und Sumpfwälder durch Maßnahmen wiedernässt, teils hat dies der Europäische Biber übernommen.

Hier noch ein interessantes Video über bereits laufende Artenschutzmaßnahmen im gesamten Bundesgebiet. Auch im Saarland ...
09/10/2023

Hier noch ein interessantes Video über bereits laufende Artenschutzmaßnahmen im gesamten Bundesgebiet. Auch im Saarland ist der Kiebitz beinahe ausgestorben, stand bereits in der letzten Roten Liste 2008 in der Kategorie 1 "Vom Aussterben bedroht" und auch in der aktuellen von 2022 hat sich dies (mit nur noch 1-3 geschätzten Brutrevieren im gesamten Saarland) nicht verbessern können.

NABU-Pressemitteilung:Der Kiebitz ist der Vogel des Jahres 2024Fast 120.000 Menschen haben bei der öffentlichen Wahl mit...
09/10/2023

NABU-Pressemitteilung:
Der Kiebitz ist der Vogel des Jahres 2024
Fast 120.000 Menschen haben bei der öffentlichen Wahl mitgemacht
Berlin – Deutschland hat einen neuen Super-Vogel: 2024 ist der Kiebitz (Vanellus vanellus) Vogel des Jahres und löst damit das Braunkehlchen ab. Bei der vierten öffentlichen Wahl vom NABU und seinem bayerischen Partner, dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV), haben insgesamt 119.921 Menschen mitgemacht. 33.289 (27,8 Prozent) Stimmen entfielen dabei auf den Kiebitz, 27.404 (22,9 Prozent) auf den Steinkauz, 25.837 (21,5 Prozent) auf das Rebhuhn, 23.239 (19,4 Prozent) auf die Rauchschwalbe und 10.152 (8,5 Prozent) auf den Wespenbussard.

„Knapp 120.000 Menschen aus ganz Deutschland haben an unserer öffentlichen Vogelwahl teilgenommen. Das Interesse an der heimischen Vogelwelt ist ungebrochen. Darüber freuen wir uns sehr“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Mit dem Kiebitz haben die Menschen einen Vogel gewählt, der durch die Trockenlegung von Feuchtwiesen und eine intensivere Landwirtschaft in vielen Gegenden massiv zurückgegangen ist. Der neue Jahresvogel wird in der Roten Liste als stark gefährdet geführt.“

„Kie-wit“: Der Ruf des Kiebitz hat ihm seinen Namen eingebracht. Der etwa taubengroße Regenpfeifer hat ein im Licht metallisch grün oder violett glänzendes Gefieder. Auffallend sind auch die Federholle auf dem Kopf und die breiten gerundeten Flügel. Kiebitze konnte man ursprünglich vor allem in Mooren und auf Feuchtwiesen finden. Heute haben sich Kiebitze an den Menschen und den damit einhergehenden Flächenverlust angepasst und brüten auch auf Äckern und Wiesen. Ihr Nest besteht aus einer Bodenmulde, meist legen sie vier Eier. Kiebitze sind Teilzieher: Einige überwintern bei milder Witterung in Deutschland und ein anderer Teil zieht in die Wintergebiete in Frankreich, Spanien, Großbritannien und den Niederlanden. Beeindruckend sind die Flugmanöver zur Balzzeit: Die „Gaukler der Lüfte“ drehen Schleifen über ihrem Revier, stürzen sich in akrobatischen Flugmanövern gen Boden und singen dabei weit hörbar. Die Kiebitz-Männchen versuchen ihre Auserwählte außerdem mit sogenanntem „Scheinnisten“ von ihren Nestbau-Qualitäten zu überzeugen: Sie scharren kleine Mulden in den Boden und rupfen Gräser. Heute machen vor allem die Entwässerung und der Verlust von Feuchtwiesen der Art schwer zu schaffen. Darum war der Slogan des Kiebitz bei der Wahl zum Vogel des Jahres: „Wasser marsch!“ Die Renaturierung von Feuchtwiesen und Mooren könnte den Rückgang der Art aufhalten. Helfen kann man dem Kiebitz auch, indem man ökologisch und regional erzeugte Lebensmittel kauft.

Der „Vogel des Jahres“ wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 gekürt. Seit 2021 wird er durch eine öffentliche Wahl bestimmt. Der Kiebitz war 1996 schon einmal Vogel des Jahres.

Artenporträt Kiebitz: www.NABU.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/kiebitz/

Kostenlose Pressebilder: www.NABU.de/pressebilder_Vogel-des-Jahres-2024

Medieninfoseite mit Grafiken, Fotos und Vogelstimmen: www.NABU.de/medieninfos-vogelwahl
Mit mehr als 900.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegründete NABU der älteste und mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich für den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Der NABU begeistert für die Natur und fördert naturkundliche Kenntnisse für ein aktives Naturerleben. Mehr Infos: www.NABU.de/wir-ueber-uns
Für Rückfragen:
Martin Rümmler, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. 0173-291 34 49,
E-Mail: [email protected]

Fotos: NABU-Pressebilder, Fotografen bei den Fotos genannt www.NABU.de/pressebilder_Vogel-des-Jahres-2024

NABU-PRESSEMITTEILUNG NR. 18/2023 | 27. Juli 2023_______________________________________________________________________...
27/07/2023

NABU-PRESSEMITTEILUNG NR. 18/2023 | 27. Juli 2023

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Artenschutz/Ornithologie
Saarländische Weißstörche weiter im Aufwind

Brutsaison 2023 mit neuem Allzeitrekord

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Lebach – Mit 44 Horstpaaren, die 74 Jungvögel erfolgreich zum Ausfliegen brachten, erreichte der Weißstorchbestand 2023 einen neuen Rekord im Saarland. Seit der ersten Ansiedlung in Homburg-Beeden im Jahr 1999 ist der Brutbestand stetig angewachsen. Besiedelt sind bis auf den Regionalverband mittlerweile alle Landkreise des Saarlandes.



Schwerpunkt der Verbreitung ist der Saarpfalz-Kreis mit 30 Brutpaaren und 37 ausgeflogenen Jungvögeln, gefolgt vom Landkreis St. Wendel, wo neun Brutpaare 31 Jungvögel erfolgreich aufzogen. Im Kreis Merzig-Wadern wurden zwei Jungvögel flügge und im Landkreis Neunkirchen brachten jeweils zwei Paare sechs ausgeflogene Jungvögel zur Welt. Im Kreis Saarlouis war es das Aschbacher Brutpaar, das einen Jungvogel erfolgreich aufzog. Besonders erwähnenswert sind die Weißstorch-Nistkolonie an der Schwarzbachmündung mit neun Brutpaaren auf Naturnestern in Schwarzpappeln sowie die Neugründungen von Brutstandorten in Oberlinxweiler, Bexbach und durch ein zweites Asweiler Brutpaar. Saarländische Storchenhauptstadt ist Einöd-Ingweiler mit elf Brutpaaren. Damit liegt der aktuelle saarländische Brutbestand fast doppelt so hoch, wie der historische Bestand, der etwa 20 bis 25 Paare in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts umfasste.



Die sommerliche Trockenheit hatte glücklicherweise wenig Einfluss auf den Bruterfolg, da zu Beginn der Jungenaufzucht jede Menge Nahrung zur Verfügung stand. Gegenwärtig sammeln sich die Weißstörche insbesondere im Mittleren Bliestal zu großen Gruppen und fressen sich einen „Winterspeck“ an, bevor die Reise nach Südfrankreich und Spanien beginnt. Die verkürzten Zugwege infolge der Klimaerwärmung und der Schutz ihrer Brutstandorte durch Naturschützende sind die wesentlichen Ursachen dieser überaus positiven Entwicklung.



Für Rückfragen:



Christoph Braunberger

Kompetenzstelle für Vogelschutz im Saarland

NABU-Storchen-AG

E-Mail: [email protected]

Die diesjährige Exkursion unserer Projektbegleitenden Arbeitsgruppe führte zu eingesäten Mähwiesen auf ehemaligen Ackers...
22/07/2023

Die diesjährige Exkursion unserer Projektbegleitenden Arbeitsgruppe führte zu eingesäten Mähwiesen auf ehemaligen Ackerstandorten am Strietberg bei , den dort in Anlegung befindlichen "Essbaren Wildpflanzenpfad" sowie zum Abschluss auf die alte Halde Kohlwald bei , wo die Habitate der Gelbbauchunke optimiert wurden!

Adresse

Bahnhof Landsweiler-Reden Bahnhofstraße 17
Schiffweiler
66578

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