BVB / Freie Wähler OSL

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Die Freien Wähler OSL haben ihren Ursprung in der Listenvereinigung UWH (Unabhängige Wähler Hosena), die 1998 erstmals zur Kommunalwahl antrat.

Am 18. September findet die Bürgermeisterwahl für Senftenberg samt den dazugehörigen Ortsteilen statt. Für die örtliche ...
05/07/2022

Am 18. September findet die Bürgermeisterwahl für Senftenberg samt den dazugehörigen Ortsteilen statt. Für die örtliche Wählergruppe von BVB / FREIE WÄHLER stellt sich Roxana Trasper zur Wahl um das Amt des Stadtoberhauptes.

Die 40-Jährige ist in Senftenberg aufgewachsen und kennt daher die alltäglichen Anliegen und Bedürfnisse der Menschen vor Ort ausgesprochen gut. Nach einer Ausbildung zur Bauzeichnerin im Hochbau absolvierte sie erfolgreich ihr Fachabitur in Cottbus. Im Jahr 2006 entschied sie sich für die berufliche Selbstständigkeit und betreibt seither sehr erfolgreich das bekannte Café Roxy in Brieske, einem der Ortsteile von Senftenberg.

Roxana Trasper ist darüber hinaus seit mehreren Jahren kommunalpolitisch aktiv. Zur Kommunalwahl 2019 wurde sie in den Ortsbeirat Brieske gewählt und sitzt zudem seither als sachkundige Bürgerin im Wirtschafts- und Bauausschuss sowie im Ausschuss für Soziales und Kultur der Stadt Senftenberg.



Als Mutter von zwei Kindern fühlt sich Roxana Trasper mit 40 Jahren im besten Alter, um zwischen den Generationen zu vermitteln. Dank ihrer langjährigen Tätigkeit als Gastronomin bringt sie den unternehmerischen Blick mit, der nötig ist, um die Wirtschaft, den Einzelhandel und auch die Gastronomie vor Ort zu stärken.



Mit Herz, Verstand und Engagement möchte sie die Stadt und ihre Ortsteile stärken und noch lebenswerter gestalten. Sie steht für mehr Bürgernähe und will frischen Wind in die Verwaltung bringen, um die gesetzten Ziele schneller und mit weniger Bürokratie voranzubringen.



Ihr Herzensprojekt ist dabei die Schaffung eines funktionierenden Tourismus-Netzwerkes. Damit soll insbesondere der Bahnhof mit dem gesamten Umfeld zu neuem Leben erweckt werden und für Einwohner und Gäste deutlich an Attraktivität gewinnen.



Für den bevorstehenden Wahlkampf ist Roxana Trasper sehr gut gerüstet und setzt vor allem auf Dialog in den unterschiedlichsten Formaten. „Mir ist es wichtig, immer ein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger zu haben. Für ein lebenswertes Senftenberg – in einem sozialen und bürgerschaftlichen Miteinander.“



Weitere Informationen zur Person und Kontaktmöglichkeiten finden Interessierte beispielsweise auch auf Instagram unter: instagram.com/roxana_trasper

30/08/2020

Wie leider erwartet haben die Regierungsfraktionen SPD, CDU und Grüne in ihren Reden die Abschaffung der Erschließungsbeiträge für Sandpisten abgelehnt. Dabe...

22/07/2020

Die BVB / FREIE WÄHLER Fraktion kritisiert das Festhalten der CDU an den – die Kassenlage steht nicht über Recht und !

Fast täglich bekommt die BVB/ FREIE WÄHLER – Fraktion E-Mails von Anliegern der - . Oft kommen auch Briefe herein, zum Teil handschriftlich verfasst. Von Senioren, die vor Jahrzehnten die Erschließung der Straße vor ihrem heutigen Häuschen noch selbst miterlebt haben. Und denen nun vier- oder fünfstellige Rechnungen drohen, weil die Straße angeblich noch nicht erschlossen sei. Summen, die sie als Rentner nicht aufbringen können und durch die ihnen der Verlust ihres Hauses droht.

Sie alle wurden nun von der brüsk vor den Kopf gestoßen. Deren Fraktionsvorsitzender Jan Redmann meinte im RBB, die Regierung von könne sich die Abschaffung der Erschließungsbeiträge wegen Corona nicht mehr leisten.* Dabei hatte die Regierungskoalition noch vor wenigen Wochen eine finanzschonende Verschiebung des BER-Masterplans 2040 abgelehnt, die mehr als genug Mittel gespart hätte. Doch der schnellere Ausbau des Flughafens nach seiner Eröffnung scheint wichtiger als das Schicksal zigtausender Brandenburger.

Zudem kann die CDU die Abschaffung nicht als einfache Bitte betrachten, die mit Verweis auf die Kassenlage weggewischt werden kann. Denn die Bescheide für „DDR-Sandstraßen“ sind nicht nur ethisch fragwürdig, sie sind meist auch rechtswidrig. Sie müssen ohnehin abgeschafft werden.

Die Alternative wären fortgesetzte Widersprüche, Gerichtsprozesse und enttäuschte Anlieger. Die Regierungskoalition muss sich fragen, ob es das ist, was sie will. Es wäre für alle Beteiligten besser, wenn sich CDU und die gesamte Regierungskoalition mit uns an einen Tisch setzen würden. Und wir möglichst zeitnah gemeinsam eine Lösung finden. Wir sind zu Gesprächen bereit. Gerne auch VOR statt NACH einer erfolgreichen Volksinitiative...

Mehr Informationen: https://www.bvb-fw-fraktion.de/2020/07/08/bvb-freie-waehler-haelt-an-abschaffung-der-erschliessungsbeitraege-fest-gegenteilige-ankuendigung-der-cdu-dreist/

* Im Video ab 0:30: https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/archiv/20200707_1930/krise.html

19/02/2020
26/01/2020

Am 18.01.2020 hatten wir gepostet, dass im Rahmen des Kohleausstiegs offensichtlich erhebliche Steuergelder an die Kraftwerksbetreiber verschenkt werden.*

6 Tage später bestätigt ein Artikel des Spiegel unsere Kritik.** Die Kraftwerke in der Lausitz gehen ungefähr zur gleichen Zeit offline wie bereits seit 4 Jahren geplant. Für einen längeren Betrieb gäbe es in den genehmigten Tagebauen ohnehin nicht genug Brennstoff. Die milliardenschwere "Entschädigung für entgangene Gewinne wegen vorzeitiger Abschaltung" ist damit ein reines Geldgeschenk von rund einer Milliarde Euro. Ausgehandelt von der CDU/SPD-Bundesregierung sollen unsere hart erarbeiteten Steuern ohne Gegenleistung oder gesetzliche Pflicht an den Betreiberkonzern EPH fließen. Aber Sie wissen ja: Für eine höhere Rente oder kostenlose Kita vor 2024 ist kein Geld da...

* https://www.facebook.com/BVBFreieWaehler/photos/a.381062992458718/605353326696349/?type=3&theater

** https://www.spiegel.de/wirtschaft/peter-altmaier-will-milliarden-entschaedigung-zahlen-praktisch-ohne-gegenleistung-a-00000000-0002-0001-0000-000169122952

Artikel ist leider hinter Paywall, anderer Artikel zum Thema:
https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-01/kohleausstieg-leag-entschaedigungen-jaenschwalde-schwarze-pumpe-boxberg

24/01/2020

Wasserversorgung :

Die Landesregierung schweigt weiter zur Frage, wie die Wasser- und Abwasserversorgung erfolgen soll. Vom örtlichen Wasserverband Strausberg Erkner (WSE) kommen jedoch neue Informationen:

Für die erste Ausbaustufe der Gigafactory könne man die Wasserversorgung noch mit Grundwasser vor Ort sicherstellen. Jedoch sind hierfür erhebliche Investitionen in die Wasserwerke und eine Ausweitung der erlaubten Fördermenge notwendig.

Spätestens bei der zweiten Ausbaustufe wird aber kein Weg um eine Fernleitung führen. Diese soll laut WSE jedoch nicht wie von uns vorgeschlagen zum nur 11 km entfernten Wasserwerk Friedrichshagen führen. Stattdessen ist ein Anschluss an einen Grundwasserkörper 60 km entfernt "südlich von Frankfurt (Oder)" im Gespräch, so der RBB.

Dies würde auf die Grundwasservorkommen in der Umgebung von Siehdichum (Amt Schlaubetal) hindeuten. Die Hintergründe für diesen Vorschlag mit "sehr langer Leitung" wurden nicht erläutert. Für die Grundwasservorkommen der Region Grünheide wäre es auf jeden Fall eine Entlastung, wenn ein weniger genutztes Grundwasservorkommen in größerer Entfernung genutzt wird. Vermutlich will Tesla ohnehin möglichst wenig teures, aufbereitetes Trinkwasser verwenden und gibt sich mit einfachem Grundwasser zufrieden. Der Großteil des benötigten Wassers soll laut UVP-Bericht ohnehin nur für Kühlzwecke verwendet werden und muss daher keine Trinkwasserqualität haben.

Für die Abwasserentsorgung im Klärwerk Münchehofe muss binnen 1 1/2 Jahren eine 15 km lange Leitung gebaut werden.

Der WSE hat damit in einem Interview mehr Informationen zu den Planungen in Sachen Wasser geliefert, als die Landesregierung nach mehreren Fragen in den Ausschüssen, einer schriftlichen Anfrage und einer mündlichen Anfrage.

https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/tesla/beitraege/tesla-wasser-grundwasser-trinkwasserschutzzone-gruenheide.html

02/01/2020

Die Abschaltung des 's wird in Baden-Württemberg als großer Erfolg gefeiert. Was kaum beachtet wird: Die Versorgungssicherheit wird nur durch Importe aus dem Ausland sichergestellt, wie die grüne Landesregierung im Gutachten zur Abschaltung selbst feststellt.* Schon jetzt muss Baden-Württemberg 15% seines Strombedarfs importieren. Vor allem französische ,** etwa aus dem Kernkraftwerk . Das im Alleingang mit 5.448 MW fast doppelt so viel Energie produziert wie alle Braunkohlekraftwerke Brandenburgs zusammengenommen.

Ausdrücklich wird in den Studien darauf verwiesen, dass die Versorgungssicherheit vor allem deshalb gesichert sei, "weil insbesondere in Frankreich und in Polen Kern- und Kohlekraftwerke länger laufen werden als geplant."***

Auch in und ganz Ostdeutschland wird wohl in den 2030ern ähnliches passieren. Nur bei kräftigem Wind wird genug Strom zur Bedarfsdeckung vorhanden sein. Denn auch abertausende Windkraftanlagen sind bei niedrigen Windgeschwindigkeiten nichts als gigantische Skulpturen in der Landschaft. Photovoltaik kann bei Sonnenschein hin und wieder den Bedarf decken. Doch wo sind die Reservekraftwerke für die restlichen 50, 60% des Jahres, in denen es weder genug Sonne, noch genug Wind gibt?

Die stets als Lösung ausgegebenen Speichertechnologien (Batterie, Methansierung, Wasserstoff,...) stecken noch in den Kinderschuhen und sind in den benötigten Größenordnungen unfinanzierbar. Nirgends auf dem Planeten werden sie in größerem Umfang eingesetzt. Doch wie schon bei der Photovoltaik von 2005 bis 2011 will man wieder mal nicht abwarten, bis die Technologie marktreif und kosteneffizient ist und lieber schon vorher unnötig viel Geld verschwenden. Damals wurden über 100 Milliarden Euro verbrannt, die man komplett gespart hätte, hätte man den gleichen Ausbau 10 Jahre später durchgeführt.

Jeder, der sich mit der Materie ernsthaft beschäftigt merkt, dass die ideologisch getrieben ist. Und weder technisch noch finanziell durchdacht ist. Unsere Nachbarn wissen das und bereiten sich bereits auf das Scheitern vor: Polen und die Tschechische Republik planen seit dem deutschen Beschluss des Kohleausstiegs insgesamt 8 neue Atomkraftwerke. Und das nicht nur für den Eigenbedarf...

Wir fordern weiterhin den Bau von angemessenen Reservekraftwerken für wind- und sonnenarme Zeiten und eine ernsthafte Berücksichtigung der Kosten bei der weiteren Planung der Energieversorgung. Dass Deutschland die höchsten Stromkosten Europas und der Welt hat darf kein Dauerzustand bleiben.

* https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/philippsburg-kernkraftwerk-silvester-1.4739433

** https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/Abschaltung-von-AKW-Philippsburg-zum-Jahresende-Minister-versichert-Stromversorgung-in-Baden-Wuerttemberg,energieversorgung-bw-laut-ministerium-gesichert-100.html

*** https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/Studie-zur-Stromversorgung-im-Land-Baden-Wuerttemberg-braucht-mehr-Strom-aus-dem-Ausland,sueddeutschland-braucht-immer-mehr-stromimporte-100.html

30/12/2019

Der ÖRR (öffentlich-rechtliche Rundfunk) erhält Rundfunkbeiträge, um Bildung und sachliche Information zu verbreiten. Doch in letzter Zeit scheinen die Journalisten mehr und mehr zu versuchen, ihre eigene politische Meinung den Bürgern aufzudrücken. Auch mit Hetze und ohne Rücksicht auf Fakten oder ihren vorgegeben Auftrag.

Das "Oma ist ne alte Umweltsau"-Lied ist dabei nur das jüngste Beispiel. Von der Nutzung von Verbrennungsmotoren über Fleischkonsum und SUVs bis Kreuzfahrten wird der Oma im Lied nacheinander vorgeworfen faktisch das gesamte Parteiprogramm der Grünen zu missachten. Und sie wird dafür wiederholt als Umweltsau bezeichnet. Am Ende hört man die Stimme der Umweltaktivistin Greta Thunberg: „We will not let you get away with this“ (Wir lassen Euch damit nicht davon kommen).

War es als Satire auf grünen Moralismus und Greta Thunberg gemeint? Bisher hat der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk sich nahezu ausschließlich pro Thunberg geäußert, lediglich Dieter Nuhr wagte Kritik. Die Tweets von WDR-Journalist Danny Hollek sprechen ebenfalls gegen die Behauptung, es sei nicht gegen Ältere, sondern nur als Satire gemeint gewesen. Zitat:
"Bin auch weiterhin der Meinung, das alte Menschen noch nicht ausreichend beleidigt wurden. Mehr!"
"Lass mal über die Großeltern reden, von denen, die jetzt sich über aufregen. Eure Oma war keine . Stimmt. Sondern eine ."*

Auch hier war es dann anschließend wieder nur sarkastisch gemeint und nicht gegen alte Menschen gerichtet. Doch die Vorfälle, bei denen der ÖRR seinem Bildungs- und Informationsauftrag nicht mehr gerecht wird häufen sich. Drei Beispiele möchten wir hier kurz beleuchten:

1. Beispiel: Hetze gegen Polizisten
Der ÖRR-Online-Kanal "funk" ließ polizistenfeindliche Rap-Songs als Chor singen. Zitate: "Fick die Cops, sie sind Bullenschweine"; "Fünf von 10 Polizisten Hurensöhne"; "Ich ficke diesen Drecksstaat"; "Ihr Scheiß Bullen, fahrt weiter euren Rinderwahn, bis es heißt: Der Copkilla kam!"...
Und lobt dann, wie toll das doch als Chor klingt. Wieso Rundfunkbeiträge ausgegeben werden, um Hetze gegen Polizisten zu verbreiten und auch außerhalb der Rap-Szene salonfähig zu machen bleibt ein Rätsel.**

2. Beispiel: Falschdarstellung EEG pro Grüne/SPD
"Die Anstalt" behauptet, dass das EEG so teuer ist liege nur daran, dass es so viele Ausnahmen für Industriebetriebe gibt. Und der Strom an der Strombörse gehandelt werden müsse. Ökostrom sei eigentlich billig! ***

Tatsächlich wäre die EEG-Umlage ohne die Ausnahmen für Industriebetriebe etwas niedriger, der Strompreis insgesamt würde für private Verbraucher aber nur um ca. 10% fallen. Unser Strompreis wären in Europa dann nicht mehr Platz 1, sondern "nur noch" auf Platz 2 hinter Dänemark. Zumindest theoretisch. Denn ohne die Ausnahmeregelungen wären diese energieintensiven Betriebe wohl größtenteils pleite oder abgewandert, ihre Angestellten arbeitslos. In sofern ist äußerst fraglich, welcher Anteil der Kosten in der Realität wirklich auf diese Betriebe abgewälzt werden könnte.

Es wird also ein kleiner, ideologisch genehmer Teil des Gesamtproblems zur ausschließlichen Ursache des Problems erklärt. Und die Anstalt beendet ihren Sketch mit dem Vorwurf an Angela Merkel: "Sie haben also aus einem hervorragenden Gesetz eine Unverschämtheit gemacht!"
Schuld an den explodierenden Kosten sei also nicht der Konstruktionsfehler, den SPD und Grüne als Schöpfer dieses "hervorragenden Gesetzes" begangen haben. Sondern Angela Merkel.

Die Herleitung der Begründung in "Die Anstalt" klingt für Laien erst mal logisch, lenkt jedoch geschickt von Sachverhalten ab. Am Anfang wird die realistische Prämisse gemacht, dass der Hersteller des Ökostroms relativ hohe 8 Cent pro kWh benötigt um zu überleben.Doch als es um die Strompreise an der Börse geht ist der Ökostrom dann plötzlich "billig". Der Börsenpreis wird zum tatsächlichen Preis des Ökostroms erklärt - entgegen der anfänglichen Aussage. Tatsächlich kostet er in der Darstellung jedoch immer noch 8 Cent pro kWh. Die Differenz zum Marktpreis = Börsenpreis ist ja gerade das, was dem Verbraucher über die EEG-Umlage aufgebrummt wird.

Auch die Frage, warum es bei den hohen 8 Cent Vergütung bleibt, wenn der Öko-Strom doch angeblich so billig sei, wird ausgeblendet. Woher die Kosten eigentlich kommen, die die Bürger zahlen müssen? Egal! Aber die Industrie drückt sich vor den Kosten und Merkel ist an allem Schuld! Kurzum: Die Zuschauer werden von den Ursachen der hohen Kosten abgelenkt und statt dessen auf ideologisch genehme Sündenböcke gehetzt.

3. Beispiel: Falschdarstellung pro Windkraft
Auch in Sachen Artenschutz schlägt beim Öffentlichen Rundfunk der ideologische Missionierungseifer oder Lobby-PR die Fakten. Bei "Quer" stellen Windräder in Sachen Artenschutz kein Problem dar. Denn Katzen und Straßenverkehr töten ja mehr "Vögel" als Windräder. Am Ende ist Windkraft = Klimaschutz = Artenschutz und der Comic-Vogel nistet sicher und glücklich auf der Windkraftanlage.****

So kann man im ÖRR natürlich auch mit der nachgewiesenen Bestandsdezimierung zahlreicher Greifvogel-Arten durch die Windkraft umgehen. Die Kategorie "Vögel" hat dabei in Wahrheit nichts mit Artenschutz zu tun. Man kann nicht Verluste unter weltweit 500 Millionen Sperlingen und 400 Millionen Stadttauben gegen Verluste einer bedrohten Art wie dem Rotmilan mit einem weltweiten Bestand von nur 40.000 Stück aufrechnen. Nach der Logik wären sonst auch Fangeisen im Lebensraum der Pandas kein Problem für den Artenschutz. Schließlich sterben mehr "Säugetiere" durch Autos und Katzen als durch Fangeisen...

Es wäre wünschenswert, wenn der ÖRR sich wieder auf seinen Auftrag besinnt und sachlich korrekt berichtet. Statt Hetze zu betreiben oder unter Missachtung von Fakten politische Ziele zu puschen. Andernfalls verliert der ÖRR seine Existenzberechtigung.

* https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/martenstein-ueber-das-wdr-video-2020-wird-ein-schwieriges-jahr-nicht-nur-fuer-omas/25371914.html
und
https://www.merkur.de/politik/wdr-kinderchor-oma-eklat-umweltsau-video-tweet-lied-klimaschutz-csu-kinderhilfswerk-zr-13372644.html

** https://www.youtube.com/watch?v=XM1JVF9leyk
Nachtrag vom 01.01.2020: "funk" hat am 31.12.2019 noch den Titel des Videos und den Beschreibungstext geändert. Hierin wird darauf hingewiesen, dass der Chor teil einer Reportage ist, auf die nun verlinkt wurde. Vermutlich erfolgte diese Änderung als Reaktion auf die zunehmende Kritik. Bis dahin lautete der Titel nur "Chorexperiment Fick die Cops" und als Text stand dort nur, dass es sich als Chor doch gleich viel besser anhört. Und so stand es dort monatelang.

Man muss davon ausgehen, dass das Video trotz Mangel an Notwendigkeit aufgrund des Unterhaltungs- oder Skandalpotentials so gewollt war. Und es dem zuständigen Online-Redakteur so gefallen hat, dass er/sie es ohne Verweis auf die Reportage online stellte - und trotz zahlreicher kritischer Kommentare daran monatelang nichts änderte. Reagiert wurde erst, nachdem in Folge des WDR-"Oma ist ne Umweltsau" - Liedes die Kritik noch mal so richtig aufflammte und die kritischen Kommentare dann in die Tausende gingen.

*** https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-clip-7-164.html

**** https://www.facebook.com/watch/?v=1116398988547019

24/11/2019

Vor den Kommunal- und Landtagswahlen hatte (SPD) angekündigt, das Ministerium für , & nach umzusiedeln.* Knapp drei Monate nach der Wahl hat man den Plan wohl endgültig aufgegeben, so seine neue Ministerin Manja Schüle (SPD).**

Nach dem versprochenen "Kurswechsel bei der Windkraft"*** ist dies die zweite Ankündigung Woidkes, die nach der Wahl über Bord ging. Vertrauen schafft das nicht. Der Ministerpräsident sollte vor der Wahl nicht aus wahltaktischen Gründen Dinge ankündigen, die er eigentlich gar nicht umsetzen will oder gar nicht umsetzen kann.

* https://www.pnn.de/brandenburg/landesregierung-brandenburg-wissenschaftsministerium-soll-von-potsdam-nach-cottbus-ziehen/24225000.html

** https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/archiv/20191123_1930/schuele.html (Ab 2:16)

*** https://www.berlin.de/aktuelles/brandenburg/5859854-5173360-proteste-gegen-windraeder-woidke-fordert.html

Einfach nur Wahnsinn.
20/11/2019

Einfach nur Wahnsinn.

Kassenbonpflicht: Wenn Bürokratiewahnsinn der Umwelt schadet

Ab Januar muss für jeden Einkauf ein Kassenbon erstellt werden. Selbst beim Kauf eines einzelnen Brötchens für 20 Cent muss ein umweltschädlicher Thermopapierbeleg gedruckt werden. Durch diesen Bürokratieirrsinn wird die Bäckereifachverkäuferin unter den Generalverdacht der Steuerhinterziehung gestellt und das Unternehmen mit hohen Zusatzkosten belegt.

Nicht nur müssen sämtliche Kassensysteme nachgerüstet werden, sondern auch die zusätzlichen Papier- und Druckkosten müssen gezahlt werden. Allein die Kosten für die Umrüstung liegen zwischen 300 und 500 Euro pro Kasse. Außerdem fallen je nach Größe des Betriebs mehrere tausend Euro für zusätzliche Papierkosten an.

Hinzu kommt die Umweltbelastung für die zusätzlich ausgestellten Kassenbons. Der Handelsverband Deutschland rechnet mit mehr als zwei Millionen Kilometern zusätzlicher Länge an Kassenbons im Jahr.

Statt den Mittelstand unter Generalverdacht zustellen und die Bürger mit einer zusätzlicher Papierflut zu nerven, sollten vielmehr Großkonzerne wie Google, die Milliarden an Steuern sparen indem sie legale Schlupflöcher nutzen, endlich ins Visier genommen werden.

Peinlich
18/11/2019

Peinlich

Realsatire im Öffentlich-Rechtlichen: Die Live-Schaltung zur Anti-Funkloch-Konferenz der Großen Koalition scheiterte an einem . Ein Teufelskreis: Der Austragungsort - das Gästehaus der Bundesregierung Meseberg - liegt halt in ...
https://twitter.com/tagesschau/status/1196389874917691393

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