12/01/2026
CORRECTIV-JUBILÄUM:
Wir schreiben den 10. Januar. Es ist der zweite Jahrestag des Beginns des größten Medien- und Politskandals, der je die Bundesrepublik in ihren Grundfesten erschütterte. Am 10. Januar 2014 lancierte die „Rechercheplattform“ Correctiv für die breite Öffentlichkeit jene Räuberpistole, die als „Deportationsplan“ und „Wannseekonferenz 2.0“ von schwarz-rot-grünen Regierungsparteien und den ihnen hörigen Medien begierig aufgegriffen wurde und wahrheitswidrig propagandistisch ausgeschlachtet wurde. Diese Aktion hatte mehrere Zielsetzungen:
1. Ablenkung des öffentlichen Interesses von dem zwei Tage zuvor am 8. Januar begonnenen bundesweiten Bauernprotesten
2. Endgültige moralische Vernichtung der Partei AfD, die durch diese Aktion als Nachfolger der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie gebrandmarkt werden sollte
3. Endgültige Diskreditierung von Abschiebungen sowie Unterbindung jeder Kritik an der praktizierten Einwanderungspolitik diverser schwarz-rot-grüner Regierungen.
Auch heute noch verblüffen die Skrupellosigkeit der verantwortlichen Akteure, die bedingungslose Gefolgschaft des schwarz-rot-grünen Parteivolks und die kritiklose Übernahme der konstruierten Erzählung durch die Medien (bis auf wenige rühmliche Ausnahmen). Unter Menschen mit Migrationsgeschichte wurde absichtsvoll Panik verbreitet; in vielen Städten wurde die Bevölkerung zu Demonstrationen gegen die AfD aufgehetzt. Der Städtetag, der an sich unpolitisch agieren sollte, machte sich am 18. Januar mit der scheinheiligen „Trierer Erklärung“ die Deportationslüge zu eigen. Wörtlich: „Das jüngst bekannt gewordene Treffen von AfD-Funktionären mit Mitgliedern der Identitären Bewegung und die dort diskutierte Deportation von Millionen Menschen aus Deutschland hat uns alle schockiert. Wir nehmen es nicht hin, dass rechtsextreme Kräfte eine Atmosphäre der Verunsicherung, der Angst und des Hasses in unserem Land und in unseren Städten schüren.“ Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Denn tatsächlich wollten die schwarz-rot-grüne Akteure in Städtetag genau das bewirken: Furcht und Panik schüren bei Menschen mit Migrationsgeschichte vor angeblich drohenden Deportationen im Falle eines AfD-Erfolgs.
Die konzertierte Parteien-Medien-Correctiv-Aktion verfehlte ihr Ziel um Längen: Bei der EU-Wahl 2014 konnte die AfD ihr Ergebnis deutlich verbessern; bei der vorgezogenen Bundestagswahl im Frühjahr 2025 wurde die AfD mit einem erdrutschartigen Sieg zweitstärkste Partei und bei den Kommunalwahlen in NRW konnte die AfD ihr Stimmenergebnis vervielfachen.
Inzwischen mussten Presse und Fernsehanstalten, welche die Lüge schamlos verbreitet hatten, vor Gericht herbe Niederlagen einstecken: Es wurde ihnen untersagt, die Mär von angeblich geplanten Deportationen und Vertreibungen weiterhin zu verbreiten.
Was bleibt sind Trümmer: Eine weiter vertiefte Spaltung der Gesellschaft, der absolute Glaubwürdigkeitsverlust etablierter Medien sowie die Ernüchterung darüber, wie gewissenlos selbst Parteifunktionäre der unteren Ebene agieren. Auch hier bei uns: Die Deportationslüge wurde wider besseres Wissen sowohl durch den Mettmanner Kreistag als auch wiederholt durch den Ratinger Stadtrat geprügelt. Als ich dann öffentlich das Mitläufertum der Ratinger Ratsmitglieder als „Schande“ anprangerte, verlangte der CDU-Fraktionsführer im Kreistag, Waldemar Madeia, allen Ernstes und in aller Öffentlichkeit eine politische Säuberung gegen mich. Wörtlich am 21. März 2024 im Kreistag: „In Ratingen, da gibt es den Herrn Ulrich …. Da sollten sie mal eine Reinigung vornehmen“. (Bernd Ulrich)