04/09/2026
Die UWG lehnt die ersatzlose Aufhebung der Baumschutzsatzung ab. ❌🌳
Wir bestreiten dabei überhaupt nicht, dass eine Satzung, die in ihren Grundzügen aus den 1990er Jahren stammt, überprüft und modernisiert werden muss. Aber Reformbedarf ist für uns kein Grund, den Schutz vollständig aufzugeben.
Gerade alte und ortsbildprägende Bäume sind für unser Ortsbild, das Mikroklima und die Aufenthaltsqualität von besonderer Bedeutung. Einen jahrzehntealten, großkronigen Baum können wir nicht dadurch ersetzen, dass wir irgendwo einen jungen Baum mit 250 Euro fördern. 🌳≠🌱🌱
Auch die Zahlen der Verwaltung überzeugen uns nicht von einer Abschaffung: Seit 2023 wurden 15 private Befreiungsanträge gestellt und alle 15 genehmigt.
Das kann man auch so lesen, dass die bestehenden Ausnahmeregelungen funktionieren und notwendige Fällungen eben möglich sind.
Deshalb schlagen wir einen anderen Weg vor: weniger Bürokratie, klare Kriterien, digitale Verfahren und mehr Flexibilität – aber weiterhin einen gezielten Schutz der Bäume, die für Klima und Ortsbild besonders wichtig sind. 🌡️🌳
Neupflanzungen zu fördern, unterstützen wir. Aber Förderung und Schutz sind kein Gegensatz.
Unsere Linie lautet deshalb: Baumschutz modernisieren statt abschaffen! 🌳✨
Wie steht ihr dazu? Lasst es uns gerne wissen.❓️