27/07/2026
An alle, diejenigen, die sich jetzt über die lange Bauzeit ärgern: Hauptgrund ist, dass der Ausbau der Brücke von 4 auf 6 Spuren vom Ausführer der bundeseigenen Autobahn GmbH geplant war und dass das auch in der Verantwortung des jahrelang CDU geführten Verkehrsministeriums liegt. Hintergrund: Wenn man einen reinen Ersatzbau einer maroden Brücke plant, also einen 1 zu 1 Neubau, geht das ja auch viel schneller, da die Rauminanspruchnahme ja nicht gross verändert wird. Ein Ausbau hat ganz andere gesetzlich vorgegebe Planfeststellungsverfahren zu berücksichtigen. Das was gegen die Zeit spielte ist, dass Instanthaltung und Präventionsmassnahmen vor Überlastung nie Thema waren sondern nur Schadensprüfungen durch die BAST. Es war aber nun mal kein reiner Ersatzbau geplant, die Schäden waren jahrelang der Autobahn GmbH bekannt. Aber ein Neubau/Ausbau einer Brücke mit anschliessendem grossräumigem Ausbau der Autobahntrassen bis Köln dauert nun mal logischerweise viel änger. Diese Erweiterung einer Brücke ist doch erst der Anfang eines Megasisbaudesasters in Bonn! Wann hören diese blöden Argumente endlich mal auf einfach mal so was in die Welt zu plauzen, anstatt mal sachlich Ursache Wirkung zu hinterfragen. Ursache ist, dass bei allen Brücken Projekten ein Ausbau geplant ist, keine Ertüchtigung und auch kein 1 zu 1 Neubau. Fatal ist dann noch, dass die Regierung mit der Autobahn GmbH, wohl wissentlich all die Jahre keine der vielen jetzt mittlerweile maroden Brücken vor Übernutzung durch zu schwere LKWs geschützt hat. Das ist der eigentliche Skandal!!!! Wann geht das endlich in die Köpfe rein, die immer den gleichen Blödsinn verzapfen. Und nochwas: Das Verkehrsministerium ist jahrelang von der CDU geführt worden!!!
EU-weite Ausschreibung veröffentlicht: Ersatzneubau der Bonner Vorlandbrücke (A565)
Wir setzen konsequent auf Schnelligkeit als Wettbewerbsvorteil. Ab sofort können sich Bauunternehmen um den Ersatzneubau der Bonner Vorlandbrücke bewerben. Der Fokus der Ausschreibung liegt klar auf Tempo.
Unternehmen, die nachweislich schnell bauen (innovative Bauverfahren, Vorfertigung oder beschleunigte Bauabläufe) sichern sich einen deutlichen Vorteil im Teilnahmewettbewerb.
Unsere Ziele:
➡️ Vergabe des Zuschlags noch vor Weihnachten 2026
➡️ Maximale Bauzeit: nur 2 Jahre
Die Ausschreibung ist funktional ausgestaltet, d.h. Planung und Bau werden gemeinsam vergeben. Die Unternehmen erhalten damit den größtmöglichen Spielraum, eigene Konstruktions- und Bauverfahrensvorschläge mit dem Ziel einzubringen, die Bauzeit so weit wie möglich zu verkürzen.