04/03/2026
Wohnraum in Pfronten: Zukunft sichern statt Ausverkauf stoppen!
Liebe Pfrontenerinnen und Pfrontener,
die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Innerhalb weniger Monate ist die Zahl der Zweitwohnungen in unserer Gemeinde weiter gestiegen (von 537 auf 568). Eine Erhöhung der Steuer allein reicht nicht aus – sie saniert den Haushalt, schafft aber keinen Wohnraum für unsere Familien.
Wir von „Aktiv für Pfronten“ setzen auf echte Lösungen:
✅ Einheimischenmodell konsequent nutzen: Wir fördern den Eigentumserwerb für Menschen, die hier leben und arbeiten. Mit klaren Punktesystemen (Einkommen, Kinder, Ehrenamt) sichern wir Bauplätze für Pfrontener.
✅ Sanierungsgebiet Pfronten-Ried: Durch staatliche Förderung und steuerliche Anreize (§ 7h EStG) motivieren wir private Eigentümer, in Mietwohnraum zu investieren. Unser Ziel: Eine lebendige Ortsmitte statt „Rollladen-Siedlungen“.
✅intelligente Bebauungspläne: Dauerwohn-Pflicht & feste Quoten für 3- bis 4-Zimmer-Wohnungen. So bleibt Raum für Familien statt für Zweitwohnungen! Darüber hinaus bietet die Zweckentfremdungssatzung der Gemeinde die Möglichkeit zu entscheiden, wo andere Nutzungen zugelassen werden bzw. verhindert werden sollen. Wohnraum muss dem Erstwohnsitz dienen!
✅ Gerechte Gebühren: Es ist nicht fair, wenn Einheimische die Fixkosten der Infrastruktur allein tragen. Wir fordern eine Anpassung der Grundgebühren für Wasser/Abwasser auf „pro Wohneinheit“, um Zweitwohnungsbesitzer angemessen zu beteiligen.
Wir wollen ein Pfronten, das auch für die nächste Generation bezahlbar und lebenswert bleibt. Dafür brauchen wir eine intelligente Innenentwicklung (ISEK) statt unnötigen Flächenfraß.
Wie denkt ihr darüber? Sollte die Gemeinde noch stärker als Bauherr (kommunaler Wohnungsbau) auftreten? Diskutieren Sie mit uns! 👇