14/05/2026
Ich werde immer mal wieder gefragt, warum ich für die SPD kandidiere und nicht für die Grünen, und dabei fiel auch das Wort „Machtinteresse“. Dazu ein paar Infos.
Ich bin aktuell parteilos. Die SPD Nordhorn hat mich mit über 90 Prozent als ihre Kandidatin nominiert. Das ist ein starkes Zeichen der Unterstützung! Ich kandidiere für Nordhorn, weil mir diese Stadt am Herzen liegt.
Menschen verändern sich im Laufe ihres Lebens. Sie wechseln Arbeitsplätze, Wohnorte, Vereine und manchmal auch politische Zugehörigkeiten. Das ist normal, und das würde ich niemandem vorwerfen. Wichtig ist, dass Menschen sich überhaupt engagieren. Im Rat und in den Parteien sitzen einige, die solche Wege hinter sich haben.
In meinem ehrenamtlichen Engagement habe ich viele Prozesse erfolgreich initiiert und begleitet und viele unterschiedliche Menschen zusammengebracht, etwa bei „Grafschaft zeigt Gesicht". Dort habe ich zum Beispiel auch gut und gerne mit Mitgliedern der CDU zusammengearbeitet.
Mir liegen wirtschaftliche Themen genauso am Herzen wie soziale und ökologische, das eine geht nicht ohne das andere. Die grundlegenden Werte der SPD, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, sind auch meine.
Wer mir Machtinteresse unterstellt, übersieht das Naheliegende: Ich engagiere mich seit über 30 Jahren ehrenamtlich für diese Stadt, im Stadtrat, als stellvertretende Bürgermeisterin, in der Kirchengemeinde, bei verschiedenen Vereinen. Ich möchte Bürgermeisterin werden, um dieses Engagement fortsetzen zu können. Nicht mehr und nicht weniger.
Wer meine Werte teilt, ist herzlich eingeladen, diesen Weg mitzugehen. Egal, welches Parteibuch in der Schublade liegt oder ob Mitglied in einer Partei oder nicht.