13/01/2023
Die Gefahr durch Hochwasser besteht nicht mehr.
Warnung vor HOCHWASSER
Aufgrund der anhaltenden und weiter erwarteten Niederschläge (Regen) sind die Gewässer im Einzugsgebiet der Lahn weitgehend gefüllt und die Böden gesättigt. Der Lahnpegel in Gießen hat die Meldestufe II mit steigender Tendenz erreicht.
Meiden Sie überschwemmte Bereiche. Unterschätzen Sie nicht die Strömung an Lahn, Lumda, Wieseck und anderen Flüssen und Zuläufen.
Fahren Sie Ihr Auto rechtzeitig aus gefährdeten Garagen oder von tieferliegenden Parkplätzen.
Fahren Sie nicht durch überflutete Straßen. Wasser im Motorraum macht viel kaputt. Der Katalysator mit einer Betriebstemperatur von 700 Grad Celsius zerspringt bei plötzlicher Abkühlung durch Wasser.
Lassen Sie Ihr Fahrzeug abschleppen, sofern es bis über die Räder im Wasser steht.
Rechnen Sie außerorts, insbesondere nachts frühmorgens, mit überspülten Straßen ohne vorherige Warnung.
Sofern Sie im hochwassergefährdeten Gebiet wohnen:
Prüfen Sie zunächst, ob Ihre Vorsorgemaßnahmen ausreichen.
Überprüfen Sie Rückstauklappen im Keller bevor das Wasser gestiegen ist.
Dichten Sie gegebenenfalls Fenster und Türen sowie Abflussöffnungen ab.
Schalten Sie elektrische Geräte und Heizungen in Räumen, die volllaufen können, ab. Denken Sie an die Stromschlaggefahr. Schalten Sie den Strom gegebenenfalls komplett aus (Sicherung raus).
Helfen Sie anderen, aber bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr.
Betreten Sie keine Uferbereiche wegen der Gefahr von Unterspülungen oder Abbrüchen. Überflutete oder teilüberflutete Straßen dürfen nicht befahren werden.
Beachten Sie die Anweisungen und Absperrungen der Einsatzkräfte.
Aktuelle Pegelstände
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Wetterprognose
Im Laufe des Tages nimmt die Niederschlagstätigkeit ab. Am Samstag kommt zum Nachmittag von Westen erneut anhaltender Regen auf, der in Staulagen von Westerwald, Rothaargebirge und Vogelsberg Mengen zwischen 30 und 40 l/m² bringen kann.
Dadurch ist ab Samstag wieder mit ansteigenden Wasserständen und erneuten Überschreitungen von Meldestufenwerten zu rechnen. Betroffen sind wieder das Lahngebiet, die Oberläufe der Gewässer im Fuldagebiet und der Eder sowie die aus dem Vogelsberg kommenden Gewässer im Kinzig- und Niddagebiet und die Taunusgewässer.
Martin Lutz, KBM, 12.01.2023 10:00 Uhr