Grüne Otzberg

Grüne Otzberg Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Grüne Otzberg, Politische Partei, Nieder-Klingen.

Wir freuen uns und begrüßen es sehr, dass die Landesenergieagentur LEA das weitere Verfahren begleiten und moderieren wi...
12/09/2026

Wir freuen uns und begrüßen es sehr, dass die Landesenergieagentur LEA das weitere Verfahren begleiten und moderieren wird 💚🌻

👀 Otzbergs Bürgermeister Weber will beim Thema Windkraft im Märkerwald eine moderierende Rolle einnehmen. Dabei könnte die Landesenergieagentur helfen – und eine neue Debattenkultur.

👉️ Die Hintergründe lest ihr hier: https://www.echo-online.de/lokales/kreis-darmstadt-dieburg/otzberg/buergermeister-weber-ich-sehe-noch-lange-keine-windraeder-6247062

09/09/2026

Das müssen wir auch noch nachreichen:

Faktencheck: Windpark im Markerwald – Grundwasser, Überschwemmungen und Überflutungsrisiko (Artikel im Echo zur Gemeindevertretersitzung vom 17.08.2026):

1. Grundwasser und Wasserhaushalt:

Behauptung im Artikel: Der Markerwald fungiert als „Schwamm“, der Regenwasser speichert. Fundamente, Kranstellflächen und Zuwegungen für Windkraftanlagen (WKA) zerschneiden diese Fläche dauerhaft, was zu einer Beeinträchtigung des Wasserhaushalts führt. Es fehle eine hydrologische Vorabschätzung.

Faktenlage: Die Sorge, dass Windräder eine grundsätzliche Gefahr für das Grundwasser darstellen, ist fachlich unbegründet. Die Fundamente von WEA sind im Vergleich zur Gesamtoberfläche punktuelle Eingriffe. Zwar führen die Betonfundamente und die dazugehörigen Zufahrtswege zu einer lokalen Bodenversiegelung, was die natürliche Versickerung an diesen Stellen verhindert [4]. Da WEA jedoch häufig auf Anhöhen oder in bereits landwirtschaftlich genutzten Flächen errichtet werden, ist der Einfluss auf den regionalen Grundwasserspiegel in der Regel vernachlässigbar [4].

2. Überschwemmungen und Überflutungsrisiko unterhalb der WKA:

Behauptung im Artikel: Durch die Eingriffe im Markerwald könnten Starkregenereignisse zu Überflutungen in Ober- und Nieder-Klingen führen. Der Vergleich mit dem Ahrtal wird gezogen, wo mangelnde Vorsorge zu Katastrophen führte.

Faktenlage: Die Versiegelung durch eine WEA (Fundament, Kranstellplatz, Zufahrtsstraße) ist im Vergleich zu anderen Infrastrukturprojekten wie Wohngebieten oder Autobahnen sehr gering. Dennoch verändert jede Versiegelung den Oberflächenabfluss: Niederschlag kann nicht mehr versickern und fließt schneller oberflächlich ab. Bei Starkregenereignissen kann dies lokal zu einer erhöhten Abflussgeschwindigkeit führen. Um Überschwemmungen oder Erosion zu vermeiden, werden daher in der Planung oft Maßnahmen wie Versickerungsmulden oder Entwässerungssysteme integriert, die den natürlichen Wasserhaushalt imitieren und das Wasser kontrolliert ableiten [4]. Großflächige Überschwemmungen durch einzelne Windparks sind aufgrund der geringen Versiegelungsrate kaum möglich.
Ahrtal-Vergleich: Die Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal wurde durch extreme Niederschläge (über 150 mm in 24 Stunden) ausgelöst, die auf versiegelte Flächen, begradigte Flüsse und fehlende Rückhalteflächen trafen. Im Markerwald gibt es keine vergleichbare Hochwasservorgeschichte, und die geplanten WKA-Flächen sind keine direkten Überflutungsgebiete (laut Hochwasserrisikokarten Hessen).

3. Notwendige Gutachten und Zeitpunkte:

Um diese Risiken bereits im Vorfeld zu minimieren, sind im Genehmigungsverfahren verschiedene Untersuchungen zwingend erforderlich:
• Hydrologische Gutachten: Diese prüfen die Auswirkungen auf das Grundwasser sowie auf nahegelegene Wasserläufe und Feuchtgebiete, um sicherzustellen, dass keine Trinkwasserressourcen gefährdet werden [4].
• Geotechnische Berichte: Diese analysieren die Bodenbeschaffenheit, um die Fundamente stabil zu planen und Setzungen oder unerwünschte Wasserverlagerungen zu vermeiden [3].
• Artenschutz- und Umweltgutachten: Diese untersuchen die Auswirkungen auf die lokale Flora und Fauna, insbesondere in geschützten Gebieten [2].
Diese Gutachten müssen vor Beginn der Errichtung im Rahmen der Projektentwicklung und des Genehmigungsverfahrens vorliegen, aber noch nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Sie bilden dann die rechtliche Grundlage für die Baugenehmigung und legen oft spezifische Auflagen für die Bauphase und den Betrieb fest [1, 4].

Und weil wir belastbare Fakten präsentieren und keine haltlosen Behauptungen, hier die verwendeten Quellen:
• [1] Windpark „Greiner Eck“ – HEG
Der Windpark Greiner Eck befindet sich nördlich von Hirschhorn und Neckarsteinach im Odenwald und besteht aus fünf Windkraft-Anlagen. Der Bau wurde 2016 begonnen und im Frühjahr 2017 fertiggestellt. E
https://heg.solar/windpark-greiner-eck/
• [2] 14.11.2023 Ganz nah dran: eindrucksvolle Fahrt zum Windpark Greiner Eck | Heidelberg
# Ganz nah dran: eindrucksvolle Fahrt zum Windpark Greiner Eck Technikraum, Geräuschkulisse, Außengelände, Gesamteindruck: Rund 20 Interessierte hatten am Dienstag, 7. November 2023, Gelegenheit, sich
https://www.heidelberg.de/7071_33301_34293_34309_2281385_2444441_2449726_2449350.html
• [3] Ein Tag mit … einem Geologen - WINDPARK Altdorfer Wald
Ob als Quelle für Flüsse und Bäche, unser Trinkwasser oder wertvolle Feuchtbiotope – Grundwasser ist eine der wichtigsten Ressourcen für Natur und Mensch. Angesichts des Klimawandels, aber auch intens
https://windpark-altdorferwald.de/aktuelles/meldungen/ein-tag-mit-einem-geologen/
• [4] Gefährdung von Trinkwasser und Grundwasser | Vernunftkraft Odenwald: Pro Mensch – Natur – Landschaft
Themen: Gefährdung von Trinkwasser und Grundwasser, Veränderung von Grundwasserverläufen, # # # Groß-Umstadt: **Von den drei auf städtischem Grund beantragten Windindustrieanlagen (Gesamthöhe 261 m) in
https://www.vernunftkraft-odenwald.de/gefaehrdung-von-trinkwasser-und-grundwasser/

09/09/2026

Heute erscheint im „Darmstädter Echo“ ein Artikel des NABU Otzberg zu unserem gemeinsamen Antrag mit der MfO zum „Märkerwald“.
Der Nabu wollte sich eigentlich (ebenfalls heute, 10.09.2026) mit uns zu einem „konstruktiven Austausch“ treffen.
Irritiert nehmen wir nun aber zur Kenntnis, dass man die Argumente scheinbar doch lieber über die Presse austauschen möchte! 🤷‍♂️

Zu den im Bericht gemachten Aussagen machen wir mal direkt eine Gegendarstellung 💚🌻

1. Dringlichkeit des Ausbaus erneuerbarer Energien:
�Die Klimakrise erfordert schnelle und entschlossene Schritte. Windkraft ist eine der effizientesten Möglichkeiten, fossile Energien zu ersetzen. Eine „geordnete“ aber zögerliche Planung verzögert den dringend notwendigen Ausbau – Zeit, die wir nicht haben. Der Märkerwald mag vielleicht ökologisch wertvoll sein, doch der Klimaschutz als Ganzes hat Vorrang. Ohne den Ausbau der Windenergie werden wir die 1,5-Grad-Grenze nicht einhalten können. Und ohne weiteren Klimaschutz stirbt der Märkerwald auf jeden Fall. Die Aufforstungen und Renaturierungen werden völlig außer Acht gelassen.

2. Änderung des Flächennutzungsplans als notwendiger erster Schritt:
�Die Kritik, der Prozess beginne „an der falschen Stelle“, verkennt die Realität: Ohne die Änderung des Flächennutzungsplans kann kein Windpark realisiert werden – unabhängig von später folgenden Bieterverfahren. Dieser Schritt ist kein „Vorrat“, sondern die Grundlage, um überhaupt Projektierer:innen zu gewinnen. Kommunen müssen proaktiv Flächen ausweisen, sonst bleibt der Ausbau stecken.

3. Finanzielle und ökologische Synergien:
�Ja, Gutachten kosten Geld – aber sie sind eine Investition in die Zukunft. Die Gemeinde kann die Kosten später auf Projektentwickler:innen umlegen oder durch Bürgerenergiegenossenschaften refinanzieren. Zudem: Windkraft und Naturschutz sind kein Widerspruch. Moderne Anlagen mit Abständen zu Brutgebieten und gezielten Ausgleichsmaßnahmen (z. B. Aufforstung anderswo) können beide Ziele vereinen. Der NABU ignoriert hier die Fortschritte in der Planungspraxis, die Artenschutz und Energiewende verbinden.

4. Klimaschutzfunktion des Waldes vs. Systemwandel:
�Zwar bindet der Wald CO₂, doch sein Erhalt allein löst die Klimakrise nicht. Windräder im Wald können – bei sorgfältiger Standortwahl – langfristig mehr CO₂ einsparen, als der Wald selbst bindet. Zudem: Die Doppelnutzung (z. B. Windkraft im Wald statt „statt“ Wald) ist möglich. Der Nabu argumentiert hier statisch – dabei brauchen wir dynamische Lösungen, die mehrere Klimaschutzziele gleichzeitig bedienen.

Fazit:

Der Nabu Otzberg hat ökologische Bedenken, doch sein Ansatz verkennt die Dringlichkeit des Handelns und die Möglichkeiten einer naturverträglichen Windkraft. Statt Blockade braucht es kooperative Lösungen: Transparente Bieterverfahren nach der Flächenausweisung, oder die Einbindung bereits interessierter Projektentwickler:innen, hohe Naturschutzstandards und Bürgerbeteiligung. So kann der Ausbau gelingen – schnell, sozial und ökologisch verantwortet.

💚🌻💚

Liest vermutlich eh keiner der Windkraftgegner, aber einen Versuch ist es wert 🤷‍♂️🌻
01/09/2026

Liest vermutlich eh keiner der Windkraftgegner, aber einen Versuch ist es wert 🤷‍♂️🌻

Windkraftgegner argumentieren seit Jahren mit angeblichen Gesundheitsgefahren durch Infraschall. Forscher von Columbia University und Uni Augsburg haben Daten aus über einem Jahrzehnt ausgewertet. Das Ergebnis dürfte für Diskussionen sorgen

26/08/2026

🌻 Neue Wahlperiode bei der DADINA!

Am 24.08. ist die Verbandsversammlung der DADINA zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Die GRÜNEN sind in dieser Wahlperiode mit drei Personen vertreten: Stefanie Scholz-Willenbockel und Stefan Opitz aus Darmstadt sowie Martin Tichy aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Stefan Opitz wird uns künftig auch im Vorstand der DADINA vertreten.

Am 2. September findet die erste reguläre Sitzung der neuen Verbandsversammlung statt. Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit für eine zukunftsfähige Mobilität in der Region! 💚

23/08/2026
23/08/2026

Immer und immer wieder höre ich: Das ⚡🚗 sei nicht langstreckentauglich und viel zu teuer, der dagegen viel besser.
Seit Jahren fahren wir elektrisch weite Strecken in den 🏖️ und hatten noch nirgendwo Probleme.
Auf unserer aktuellen Reise war selbst das öffentliche Laden 🔌 rund 40 % günstiger als das Tanken ⛽ eines vergleichbaren Verbrenners.
Woher kommt diese verbissene Ablehnung der ? 🤔

19/08/2026
Windkraft für Otzberg! 🌬️🔋Wir machen ernst: Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner MfO haben wir den Antrag für den W...
18/08/2026

Windkraft für Otzberg! 🌬️🔋
Wir machen ernst: Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner MfO haben wir den Antrag für den Windpark „Märkerwald“ gestellt!
Der Aufstellungsbeschluss ist bereits im Bauausschuss. 📄✅

Warum das ein Gewinn für uns alle ist?
✅ Unabhängigkeit: Wir produzieren unseren Strom direkt vor Ort und machen uns unabhängig von externen Lieferanten.
✅ Klimaschutz: Wir gestalten die Energiewende aktiv mit und sichern die Lebensqualität für kommende Generationen.
✅ Geld in der Region: Wir setzen auf ein Modell der Energiegenossenschaft. Das bedeutet: Die Gewinne fließen nicht an große Konzerne, sondern bleiben bei den Otzberger Bürger*innen! 💰🌱
✅ Einnahmen für die Gemeinde: da die WEAs auf dem Grund und Boden der Gemeinde Otzberg entstehen, nehmen wir Pacht ein und die Haushaltslage kann sich etwas entspannen 🌻

Wir wollen, dass ihr nicht nur zuschaut, sondern mitbestimmt. Durch eine Genossenschaft werdet ihr von Betroffenen zu Beteiligten. Gemeinsam schaffen wir ein Projekt, das ökologisch sinnvoll ist und wirtschaftlich uns allen nützt. 🤝

Wir freuen uns auf den offenen Dialog und eine zukunftsfähige Gemeinde! 💚



Bildquelle: CC BY-SA 3.0, Besenbinder bei Wikimedia

https://www.hessenschau.de/wirtschaft/energiewende-heringen-verdoppelt-stromerzeugung-durch-windkraft--und-solaranlagen-...
27/07/2026

https://www.hessenschau.de/wirtschaft/energiewende-heringen-verdoppelt-stromerzeugung-durch-windkraft--und-solaranlagen-v1,erneuerbare-energien-heringen-100.html

🔆🔋 Die Stadt *Heringen* (Hersfeld-Rotenburg) hat im vergangenen Jahr *mehr als doppelt so viel Strom* produziert, wie sie selbst verbraucht – alles aus erneuerbaren Quellen.

🪙 Das ist nicht nur *gut fürs Klima*, sondern auch für die *Kasse*: Heringen hat 2025 nur *mit Windparks rund 250.000 Euro* verdient. Welche Kommunen in Hessen noch Geld mit Ökostrom verdienen, lest ihr hier: https://1.ard.de/heringen-strom

Aber: ⬆️ nicht überall wird der Wind so genutzt wie in der Stadt an der Werra:

📍 Von den gut 29.000 Windrädern in Deutschland stehen *vier Prozent in Hessen – und damit nur jedes 25. Windrad*. Bezogen auf die Landesfläche liegt Hessen bei der installierten Windkraftleistung auf einem *Rang im hinteren Mittelfeld*.

📈 So steht es um den Ausbau: https://1.ard.de/windenergie-hessen

Adresse

Nieder-Klingen
64853

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Grüne Otzberg erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Grüne Otzberg senden:

Verknüpfungen

Teilen