17/06/2026
✨ 50 Jahre Kulturpolitik mit Haltung
Vor 50 Jahren etablierte die Kulturpolitische Gesellschaft den Diskurs über einen erweiterten Kulturbegriff. Kulturelle und politische Bildung, Partizipation, Stadtentwicklung und vor allem Teilhabe sind bis heute zentrale Leitmotive. Es war auch die Geburtsstunde der Soziokultur.
Die feierte nun ihr 50-jähriges Bestehen mit einem mehrtägigen Kongress in Berlin. Zahlreiche Mitglieder und Verbände der Soziokultur aus ganz Deutschland nutzten die Veranstaltung für einen inspirierenden Austausch.
Im Mittelpunkt stand die Frage, welchen Beitrag Kultur, Bildung und Politik leisten können, um in Zeiten gesellschaftlicher Verlusterfahrungen Zuversicht zu stärken. Wie immer trafen theoretische Betrachtungen (Verlustparadox – Reckwitz; Neuropolitik – Yu) auf kompetente Praxis und gesellschaftliche Erfahrungen, um mit Verbündeten mit Haltung in Kulturfinanzierung, - organisation und -umsetzung „vor die Welle“ zu kommen.
Ohnmacht gilt nicht, nicht in dieser Gesellschaft Mut machender Kolleg*innen!
Fotos:
01: Akteur*innen der Soziokultur auf dem Bundeskongress der kupoge
02: Christiane Busmann, Kristin Schwierz, Heike Herold (v.l.n.r.)
03: Impuls „Öffentliche Kulturförderung zwischen Selbstbeschränkung und Steuerungsanspruch“ mit Heike Herold (Soziokultur NRW), Dr. Skadi Jennicke (Die Linke, Leipzig) und Christina Stausberg (Deutscher Städtetag) (v.l.n.r.)
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