12/06/2026
Focus online berichtet heute über unser stambulantes-Pflegekonzept. Tenor: "Während Berlin über die Pflegekrise streitet, zeigt Unternehmer Kaspar Pfister in Baden-Württemberg, wie Pflege günstiger und menschlicher werden kann."
Focus online, Oliver Stock
"Die Pflegeversicherung schreibt horrende Verluste, 4,2 Milliarden Euro werden es voraussichtlich dieses Jahr laut dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen sein. Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt bislang schneller als jede Prognose, die Eigenanteile in Pflegeheimen haben vielerorts die Schwelle von 3000 Euro im Monat überschritten.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken von der CDU ringt mit einem System, das ächzt. Experten warnen vor einer Überlastung, Verbände fordern Reformen, Kassen verlangen neue Finanzierungswege.
„In der Pflege ist alles bis ins kleinste Detail geregelt“
Aber während in den Ministerien Arbeitsgruppen um eine Reform ringen, Kommissionen rechnen und Fachpolitiker über Beitragssätze streiten, steht im badischen Wyhl am Kaiserstuhl ein Projekt, das viele der Probleme lösen könnte, über die in Berlin nicht erst unter Warkens Ägide seit Jahren gerungen wird. Es liefert eine Antwort, deren Namen außerhalb der Pflegebranche kaum jemand kennt: stambulant.
Wer Kaspar Pfister zuhört, merkt schnell, dass ihn Zahlen zwar interessieren, aber nicht antreiben. Der Gründer und Geschäftsführer der BeneVit-Gruppe spricht lieber über Menschen. Über alte Menschen, die morgens nicht nur deswegen geweckt werden wollen, weil ein Dienstplan es vorsieht. Über Bewohner, die ihre Alltags-Fähigkeiten behalten sollen, statt sie nach und nach zu verlieren. Über Pflegekräfte, die lieber pflegen, statt zu dokumentieren. Aber: „Heute ist in der Pflege alles bis ins kleinste Detail geregelt“, kritisierte Pfister kürzlich in einem Fachgespräch (...)
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https://www.focus.de/finanzen/news/das-stambulant-pflege-modell-spart-1000-euro-im-monat_32a2bb03-e965-459f-9a7e-579a997d6e67.html