AfD-Fraktion Lüdenscheid

AfD-Fraktion Lüdenscheid Offizielle Facebookseite der Fraktion der Alternative für Deutschland der Stadt Lüdenscheid.

18/07/2026

+++ AKTUELL: THOMAS STAUBACH AUF PLATZ 76 DER LANDESLISTE DER AfD NRW +++

Der Gebietssprecher des AfD Gebietsverbandes Lennetal und Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion im Rat der Stadt Lüdenscheid, Thomas Staubach, wurde heute auf der Aufstellungsversammlung des AfD-Landesverbandes in Marl bei einem Quorum von 160 Stimmen mit 274 Stimmen auf Listenplatz 76 gewählt.

Mit einer souveränen Rede stellte sich Staubach den Delegierten aus den Kreisverbänden der AfD in NRW vor. Dabei ging er neben Informationen zu seiner Person auf das Aufbauwerk seines Gebietsverbandes Lennetal ein, das seinen Worten nach ein Ergebnis von hingebungsvoller Teamarbeit sei, sowie auf den Themenbereich Arbeit und Arbeitsmarkt. Staubach sieht die Aufgabe eines möglichen Landtagsmandats darin, mit seinem beruflichen Hintergrund als Werkzeugmachermeister im Handwerk mit langjähriger Berufserfahrung diejenigen Menschen politisch zu vertreten, die Tag für Tag mit Fleiß und Einsatz ihrem Tagewerk nachgehen und für die sich die Arbeit endlich wieder lohnen muss!

Mit seiner Wahl schließt Staubach aus Sicht des Märkischen Kreises als dritter Angehöriger der AfD MK die insgesamt 82 Plätze umfassende Landesliste ab. Angesichts der 31 Landkreise und 22 kreisfreien Städte in NRW ist die AfD aus dem Märkischen Kreis verhältnismäßig stark in der Liste vertreten. Dies ist nicht zuletzt auf die dynamische Entwicklung des Kreisverbandes in der letzten Zeit zurückzuführen. Auf die vor Thomas Staubach liegenden Plätze wurden Sebastian Schulze (Menden) auf Platz 18 und der Kreissprecher Rüdiger Voigt (Hemer) auf Platz 57 gewählt. Mit der Besetzung des Listenplatzes 76 auf der NRW-Landesliste der AfD beginnt somit allmählich auch für die AfD Lennetal der Wahlkampf zu den Landtagswahlen Ende April 2027.


+++ Schwimmbad im Forum - genialer Einfall oder doch nur alter Wein in neuen Schläuchen? +++Mit großem medialen Echo wur...
16/07/2026

+++ Schwimmbad im Forum - genialer Einfall oder doch nur alter Wein in neuen Schläuchen? +++

Mit großem medialen Echo wurde in den vergangenen Tagen die Idee vorgestellt, das ehemalige Forum in Lüdenscheid künftig als Schwimmbad zu nutzen. Dabei erweckt die öffentliche Darstellung der Verantwortlichen mit „ein wenig“ Übertreibung gefühlt den Eindruck, als handele es sich um einen völlig neuen, hochkreativen und richtungsweisenden Gedanken - fast schon mit Nobelpreispotenzial. Aus Sicht der AfD-Fraktion lohnt sich jedoch ein genauerer Blick auf die Anfänge des Forums und auf die Entwicklung in den Jahren und Jahrzehnten danach.

Das Forum war über lange Zeit ein zentraler Bestandteil des Angebots für Freizeit, Handel und Dienstleistung in Lüdenscheid. „Mischnutzung" war von Anfang an ein zentraler Ansatz für die Nutzung des Gebäudes. Und entsprechend war von Einzelhandel über Wellenbad und Indoor-Spielplatz bis hin zur Nutzung durch Dienstleister und Büros in der Geschichte des Forums so ziemlich alles dabei. Seit der Schließung stand und steht das Gebäude weitgehend leer, erinnert manchmal als eine Art „Lost place“ an einen Drehort für einen postapokalyptischen Thriller mit Geister-Rolltreppe für die Schluss-Szene und ist aufgrund dieser speziellen Atmosphäre immer wieder Gegenstand politischer Debatten und ein Aufreger-Thema für die Bürger. Insofern ist es vom Grundsatz her zu begrüßen, dass Bewegung in die Sache kommt. Nur über das „Wie?“ und das „Was?“ lässt sich streiten.

Zuerst wäre mal festzuhalten: Bereits lange bevor heute über ein Schwimmbad im Forum gesprochen wurde, gab es nicht wenige Vorschläge aus der Bürgerschaft für alternative Nutzungskonzepte. So wurde im vergangenen Jahr unter anderem die Umwandlung in ein privatwirtschaftlich betriebenes Freizeit- und Erlebniszentrum mit Bowling, Kletterhalle, Escape Rooms, Virtual-Reality-Angeboten, Gastronomie und weiteren Freizeitangeboten vorgeschlagen. Gleichzeitig wurde nicht nur von der damals frisch gegründeten AfD, sondern auch durch die Bürger selbst ausdrücklich dafür geworben, die Bürgerschaft stärker in die Entscheidungsfindung einzubeziehen und verschiedene Nutzungsmöglichkeiten ergebnisoffen zu diskutieren. Ergebnisoffen nicht nur als wohlklingende Mode-Vokabel, sondern wirklich!

Auch die AfD Lennetal hatte bereits in ihrer frühen Aufbauphase dafür geworben, das Forum nicht vorschnell aufzugeben und schon gar nicht gleich komplett abzureißen oder sich auf einzelne Nutzungsformen zu beschränken. Sondern man machte sich bei der AfD dafür stark, offen über unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten zu sprechen und die Bürgerschaft frühzeitig einzubeziehen. Dies war im übrigen die erste Erfahrung mit dem „speziellen“ Kommunikationstil in der Lüdenscheider Politik.
Vor diesem Hintergrund erscheint die jetzt präsentierte Hallenbad-Idee aus Sicht der AfD-Fraktion keineswegs als spektakulärer Durchbruch. Vielmehr handelt es sich um einen weiteren Vorschlag für eine alternative Nutzung des Gebäudes – und damit letztlich um das, was die Redewendung treffend beschreibt: nämlich „alter Wein in neuen Schläuchen“.

Hinzu kommt, dass die aktuelle „Knaller-Idee" nach Auffassung der AfD weniger Ausdruck besonderer kommunalpolitischer Kreativität ist als vielmehr eine notgedrungene Reaktion auf die Probleme mit dem Nattenberg-Bad. Die baulichen Mängel und der zunehmende Sanierungsbedarf haben den politischen Handlungsdruck deutlich erhöht und jetzt MUSSTE man halt etwas Machbares aus dem Hut zaubern. Unter diesen Umständen erscheint die Suche nach Alternativen nachvollziehbar.
Eine gefundene Lösung ist ja grundsätzlich zu begrüßen. Politik muss auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren. Daraus jedoch einen außergewöhnlichen Innovationsschub oder gar eine kommunalpolitische Glanzleistung abzuleiten, hält die AfD-Fraktion für überzogen.

Entscheidend bleibt vielmehr, dass jetzt wirklich nochmal ALLE machbaren und tragfähigen Nutzungsmöglichkeiten des Forums sorgfältig geprüft werden – nicht ideologisch, sondern anhand nachvollziehbarer Kriterien wie Wirtschaftlichkeit, Finanzierbarkeit, städtebaulichem Nutzen, Bürgerinteresse und langfristiger Perspektive. Und vielleicht kommt man auch endlich mal auf die Idee, ein paar neue Branchen in die Stadt zu locken, wie es die AfD-Fraktion ja wiederholt anschieben wollte. Liebe CDU, liebe SPD, das wäre eine weitere große Gelegenheit und Chance! Genau diese Offenheit und diese Prise Unternehmergeist hat die AfD-Fraktion in dem zurückliegenden halben Jahr seit Einzug in den Rat ehrlich gesagt vermisst. Stattdessen spricht man von Mut, aber hat keinen. Man redet von Kreativität, aber neue Ideen bleiben aus. Und wenn „die Blauen“ welche vorlegen, werden sie „igittigitt“ mit fadenscheinigen bis absurden Begründungen abgeschmettert. Also, liebe CDU, liebe SPD - vielleicht nach der Sommerpause einfach mal mit frischem Geist ein frischer, vorurteilsfreier und damit WIRKLICH mutiger und innovationsfreudiger Anlauf? Na? Wir hätten da nämlich schon wieder eine wirklich tolle Idee! Mehrere sogar!

Nach Auffassung der AfD wäre es jedenfalls unpassend, sich bei CDU und SPD heute mit Lorbeeren und Ideen von vor 30-40 Jahren zu schmücken. Mal ehrlich: Die Umstände, durch die es zu dieser Entscheidung kam (nach dem Motto „Wir haben ein Problem, also machen wir das Beste draus“) zeigt vielmehr, dass Bewegung so richtig erst dann aufkommt, wenn die äußeren Umstände den Handlungsspielraum erheblich einschränken. Der eigentliche Fortschritt würde künftig nicht darin bestehen, eine weitere Nutzungsidee zu präsentieren, sondern künftig den Mut aufzubringen, frühzeitig offen über verschiedene Konzepte zu diskutieren und die Bürger stärker an solchen Entscheidungen zu beteiligen (pssst! Übrigens auch beim P&C-Gebäude!). Die Sommerpause bietet sich ausgezeichnet an, sich mit diesem Gedanken zu befassen…

+++ AfD-Fraktion informiert sich bei der Lüdenscheider Feuerwehr +++Im Nachgang zu den jüngsten Haushaltsberatungen besu...
15/07/2026

+++ AfD-Fraktion informiert sich bei der Lüdenscheider Feuerwehr +++

Im Nachgang zu den jüngsten Haushaltsberatungen besuchte die Lüdenscheider AfD-Fraktion die Berufsfeuerwehr Lüdenscheid, um sich vor Ort ein umfassendes Bild von den Aufgaben, Anforderungen und Strukturen der Feuerwehr zu machen. Hintergrund des Besuchs waren insbesondere die im Haushalt vorgesehenen Investitionen in neue Brandwachenstandorte sowie die geplanten Fahrzeugbeschaffungen, die einen erheblichen Kostenumfang umfassen.

„Gerade wenn es um Investitionen in dieser Größenordnung geht, halten wir es für wichtig, uns zu informieren, die Hintergründe kennenzulernen und das Gespräch mit den Verantwortlichen zu suchen“, erklärte der Fraktionsvorsitzende Thomas Staubach.

Empfangen wurde die Fraktion von Brandamtsrat Jörg Weber, der zunächst in einem Vortrag die Organisation der Berufsfeuerwehr, ihre Aufgaben und die aktuellen Herausforderungen erläuterte. Im Anschluss entwickelte sich ein offener und konstruktiver Austausch, in dessen Verlauf die Besucher zahlreiche Fragen stellen konnten.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen unter anderem die jährliche Anzahl der Einsätze, unterschiedliche Einsatzszenarien und die daraus resultierenden Anforderungen an Personal, Fahrzeuge, Ausrüstung, Brandwachenstandorte und die technische Infrastruktur. Ebenso wurden Fragen zur Einsatztechnik und zu gesetzlichen Vorgaben diskutiert.

Für die AfD-Fraktion bot der Besuch eine wertvolle Gelegenheit, die Zusammenhänge zwischen den Spezifika des Brandschutzes und ihren finanziellen Auswirkungen besser nachvollziehen zu können. Bei den Haushaltsberatungen sei es wichtig, Entscheidungen nicht allein auf Grundlage von Zahlen zu treffen, sondern die Hintergründe und Erfordernisse zu verstehen.

Die AfD-Fraktion bedankt sich ausdrücklich bei Brandamtsrat Jörg Weber für den freundlichen Empfang, den informativen Vortrag sowie den offenen und ausführlichen Austausch. Die gewonnenen Einblicke werden nach Auffassung der Fraktion eine wertvolle Grundlage für die weitere kommunalpolitische Arbeit bilden.

+++ Haushaltsrede der AfD: Ohne wirtschaftliche Wende bleibt Lüdenscheid im Krisenmodus +++In seiner gestrigen Haushalts...
14/07/2026

+++ Haushaltsrede der AfD:
Ohne wirtschaftliche Wende bleibt Lüdenscheid im Krisenmodus +++

In seiner gestrigen Haushaltsrede bei der Sitzung des Rates der Stadt Lüdenscheid hat der Vorsitzende der AfD-Fraktion, Thomas Staubach, deutliche Kritik an der aktuellen Ausrichtung der Lüdenscheider Kommunalpolitik geübt. Nach Auffassung der AfD verliere sich die Ratsmehrheit immer stärker in kostspieligen Prestigeprojekten, während die eigentlichen Zukunftsfragen der Stadt unbeantwortet blieben.

Staubach machte deutlich, dass die angespannte Haushaltslage nicht allein durch höhere Steuern oder weitere Sparmaßnahmen bewältigt werden könne. Vielmehr müsse die Stadt endlich die Voraussetzungen dafür schaffen, dass neue Unternehmen entstehen, bestehende Betriebe entlastet werden und Arbeitsplätze nach Lüdenscheid kommen. Gerade in einer Zeit, in der traditionsreiche Unternehmen schließen oder Arbeitsplätze abbauen, sei das Fehlen einer klaren wirtschaftspolitischen Strategie nicht hinnehmbar.

In seiner Rede spielte Staubach darauf an, dass die AfD-Fraktion in den vergangenen Monaten mehrere Vorschläge eingebracht habe, um Lüdenscheid als Wirtschafts- und Technologiestandort zu stärken. Gemeint waren damit die Anträge mit Ideen zur Ansiedlung digitaler Zukunftsbranchen, zur Nutzung regionaler Potenziale in der Energieversorgung und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. Diese Anträge waren von der Ratsmehrheit regelmäßig ohne ernsthafte Auseinandersetzung oder Prüfung abgewiesen worden.

Nach Auffassung Staubachs fehle es der Stadt an einer langfristigen Vision für den Wirtschaftsstandort Lüdenscheid. Während über neue Projekte mit erheblichem finanziellem Aufwand diskutiert werde, fehle ein schlüssiges Gesamtkonzept, wie die Einnahmeseite des städtischen Haushalts nachhaltig gestärkt werden könne.

Tenor der Haushaltsrede: Wer die Zukunft unserer Stadt sichern will, muss zuerst dafür sorgen, dass in Lüdenscheid wieder investiert, produziert und gearbeitet wird.

��Im Weiteren finden Sie den ganzen Text der Haushaltsrede.

+++ Viel Jammern und Klagen – aber kein Aufbegehren und erst recht kein Aufbruch +++Als Vertreter der AfD-Fraktion im Ra...
02/07/2026

+++ Viel Jammern und Klagen – aber kein Aufbegehren und erst recht kein Aufbruch +++

Als Vertreter der AfD-Fraktion im Rat der Stadt Lüdenscheid nahm der Fraktionsvorsitzende der AfD, Thomas Staubach, Anfang Juni an der Landeskonferenz des Städtetages NRW teil. Die Mitgliederversammlung des Städtetages Nordrhein-Westfalen in Oberhausen stand unter dem wohlklingenden Motto „Handlungsfähige Städte jetzt!“. Ein Anspruch, der angesichts der dramatischen Finanzlage der Kommunen aktueller kaum sein könnte. Wir erleben es ja aktuell selbst: In nahezu allen lokalen Zeitungen ist inzwischen täglich von klammen Kassen, Investitionsstau, steigenden Sozialausgaben und der drohenden Handlungsunfähigkeit der Städte zu lesen. Auch Bürgermeister Sebastian Wagemeier klagte darüber, dass ihm „das Wasser bis zum Hals“ stehe. Und so stimmen landauf, landab Bürgermeister und Oberbürgermeister unisono das große Lamento über fehlende finanzielle Spielräume an und warnen vor dem schleichenden Verlust kommunaler Gestaltungskraft.

Umso erstaunlicher und zugegebenerweise auch enttäuschend war jedoch der Eindruck, über den Thomas Staubach nach seiner Rückkehr von der Veranstaltung zu berichten hatte.
Wer bei so einem energiegeladenen Motto erwartet hatte, dass von der größten kommunalpolitischen Veranstaltung Nordrhein-Westfalens ein kraftvolles Signal an Bund und Land ausgehen würde, wurde enttäuscht. Statt laut hörbarer Warnungen über die strukturelle Überforderung der Städte und statt entsprechend energischer Forderungen nach Reformen und Maßnahmen zur Entlastung der Kommunen dominierten nach den Schilderungen Staubachs auf der Veranstaltung selbst gegenseitig bestätigende Grußworte, gegenseitige Wertschätzung und wohlklingende Formulierungen. Natürlich wurde die schwierige Finanzlage angesprochen. Doch dort, wo ein Sturm der Entrüstung notwendig gewesen wäre mit einer starken Sendung nach außen nach dem Motto „Schluss mit lustig!“, blieb es bei diplomatischen Appellen. Dabei sind die Probleme für die Kommunen längst existenziell und Klartext wäre das Gebot der Stunde!

Die Kommunen leiden unter immer neuen gesetzlichen Aufgaben, explodierenden Sozialausgaben - in zunehmendem Maße verursacht durch eine verfehlte Energie- und Wirtschaftspolitik und nicht zuletzt durch eine völlig undifferenzierte Migrationspolitik - sie leiden unter Investitionsstaus, einer überbordenden Bürokratie und als Arbeitgeber auch unter steigenden Lohnkosten. Gleichzeitig fehlen vielerorts die Mittel für Straßen, Schulen, Brücken, Digitalisierung und eine funktionierende Daseinsvorsorge. Wenn man sich bei all dem als Kommunalpolitiker vor Augen führt, wofür und wohin angesichts dieser skandalösen Lage trotzdem das Steuergeld der Bürger rausgehauen und containerweise ins Ausland geschafft wird, bleibt manchmal nichts als Fassungslosigkeit. Und trotzdem wohl war kaum etwas von einer entschlossenen Forderung nach grundlegenden Reformen zu hören.

Bei der letzten AfD-Fraktionssitzung formulierte Staubach es deshalb so: „Gerade jetzt wären deutliche Signale und laute Forderungen in Richtung Bund erforderlich gewesen: mehr wirtschaftliche Freiheit, konsequente Entbürokratisierung, bezahlbare und sichere Energieversorgung, Entlastung bei der Migration, Stärkung regionaler Wertschöpfung und echte finanzielle Entlastung der Städte. Stattdessen blieb der Eindruck bestehen, dass man sich lieber in allgemeinen Absichtserklärungen bewegt, als die Ursachen der kommunalen Krise klar zu benennen. Und das merkt man ja auch bei uns in Lüdenscheid. Gute Ansätze wie wir sie in der letzten Zeit eingebracht haben, werden einfach abgebügelt. Es tut vielleicht noch nicht genug weh.“

Wer den lokalen Zeitungen glaubt, denkt wahrscheinlich, dass die Städte kurz vor der Pleite stehen (was in vielen Fällen ja auch der Fall ist) und der Leidensdruck bei den Kommunalvertretern entsprechend hoch ist (was wiederum trotz allem nicht wirklich der Fall zu sein scheint). Bei dem ganzen harmonischen Gekuschele und dem ausbleibenden Klartext konnte man jedoch den Eindruck gewinnen, dass der Grad der persönlichen Betroffenheit tatsächlich nicht gerade hoch ist und man trotzdem noch bester Laune ist… Das einzige „Problem“, bei dem eine ernste Miene aufgesetzt wurde, war das Erstarken der AfD. Ansonsten schien es, als hätte man keine wirklichen Probleme. Klar, beim Thema AfD geht es dann ja auch um die eigenen Posten.

Nach Staubachs Teilnahme am Städtetag NRW ist der Lüdenscheider AfD-Fraktion eines klar: Wenn die kommunale Selbstverwaltung dauerhaft erhalten bleiben soll, reicht es nicht aus, die Finanznot lediglich zu beschreiben und laut zu klagen. Sondern dann ist politischer Mut gefragt. Dann müssen Veränderungen eingefordert werden. Dann müssen vielleicht auch mal die harten Bandagen angelegt werden. Gerade der Städtetag hätte als Vertretung der Städte und Gemeinden die Autorität und die öffentliche Aufmerksamkeit gehabt, mit einer geschlossenen und unmissverständlichen Botschaft Druck auf Landes- und Bundespolitik auszuüben. Davon kam nach den Beschreibungen Staubachs eher wenig. Angesichts der Lage der Städte ist das bedauerlich – es ist ein politisches Versäumnis, das uns und hauptsächlich dem Bürger schon bald schmerzhaft auf die Füße fallen wird.

+++ Ablehnung mit Scheuklappen – CDU und SPD verspielt eine historische Chance, verzichtet auf neue Arbeitsplätze, verzi...
30/06/2026

+++ Ablehnung mit Scheuklappen – CDU und SPD verspielt eine historische Chance, verzichtet auf neue Arbeitsplätze, verzichtet auf Energieunabhängigkeit, verzichtet auf Strom für 10 Cent pro kWh - zu Lasten des Bürgers! +++

Mit den bestehenden Mehrheiten im Stadtrat hat sich die Stadt Lüdenscheid einen Wärmeplan gegeben, mit dem die künftige Versorgung der Stadt mit Wärme gewährleistet werden soll. Nach einer eigehenden Studie des Lüdenscheider Wärmeplans durch ein mit der AfD-Fraktion über private Verbindungen befreundetes Ingenieurbüro wurden am bestehenden Konzept zahlreiche Schwächen, Verbesserungsmöglichkeiten und sogar grundsätzliche Probleme bei der Umsetzbarkeit ausfindig gemacht.

Mit viel Aufwand und umfassend belegt hat die AfD-Fraktion in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro einen Antrag zur Überarbeitung des Wärmeplans ausgearbeitet. Dieser Antrag stellt zentral auf Blockheizkraftwerke (BHKW) ab, die mit Holzhackschnitzeln betrieben werden sollen, also mit einer lokal, direkt vor Ort reichlich vorhandenen Ressource. Den Antrag können Sie weiter unten einsehen. �Dieser Ansatz würde eine ganze Reihe erheblicher Vorteile mit sich bringen - für die Bürger, für den Arbeitsmarkt, für die Rohstoffunabhängigkeit, für die Leitungs-Infrastruktur, ja, letztlich sogar für den Hochwasserschutz und für die Landschaftspflege! �Mit der Ablehnung unseres Antrags zur Überarbeitung des kommunalen Wärmeplans hat die Mehrheit im Ausschuss für Bau und Verkehr aus CDU und SPD jedoch auf in unseren Augen schier verantwortungslose und völlig visionslose Weise eine Chance vertan, die weit über die Frage der Wärmeversorgung hinausgeht. Es stellt sich die Grundfrage: Für wen in aller Welt machen diese Leute Politik - FÜR die Bürger oder GEGEN sie? Es ist erschreckend, sehen zu müssen, dass sich auch kommunal die gleichen Fragen stellen wie sie einem beim Betrachten der Bundespolitik in den Sinn kommen…

Der Antrag der AfD-Fraktion zielte explizit NICHT darauf ab, den bestehenden Wärmeplan ersatzlos zu verwerfen. Er forderte vielmehr eine technologieoffene Neubewertung aller zulässigen Möglichkeiten und einen nachvollziehbaren Vergleich der verschiedenen Versorgungswege. Genau das wäre verantwortungsvolle Kommunalpolitik gewesen!��Stattdessen wurde ein Konzept abgelehnt, das nach Auffassung der AfD-Fraktion erhebliche Vorteile miteinander verbunden hätte: eine stärkere Nutzung regionaler Ressourcen, damit mehr Versorgungssicherheit und geringere Abhängigkeit von internationalen Energie- und Rohstoffmärkten, aktiver Umweltschutz, weil keine Windräder mitten in den Wals gestellt und dazu autobahnähnliche Straßen gebaut werden und keine Solarparks auf landwirtschaftlichen Flächen errichtet werden, außerdem neue wirtschaftliche Impulse für unsere Region mit nicht zu vernachlässigendem Potenzial, Arbeitsplätze zu schaffen und das ganze auch noch mit unabhängiger, dezentraler, die Netze entlastender Stromerzeugung für 5-10 Cent pro Kilowattstunde!!! Dazu käme, dass auf die umfassenden und teuren Gebäudesanierungen (ca. 1000 EUR pro qm) weitestgehend verzichtet werden könnte, die mit dem aktuellen Wärmeplan mit massivem Wärmepumpen-Einsatz auf die Bürger zukommt. Und zu guter Letzt sei genannt, dass die Blockheizkraftwerke mit moderner Wärmetauscher-Technologie in den heißen Monaten sogar Kälte zur Raumklimatisierung produzieren könnten! Wobei damit noch nicht alle Vorteile dieses Ansatzes erwähnt sind!

Besonders fassungslos und sprachlos macht dabei die Begründung des Vertreters der CDU, Herrn Weiland, der sinngemäß allen Ernstes fragte, wer denn das Holz überhaupt aus dem Wald holen solle.
Gerade diese Frage offenbart das eigentliche Problem. Herr Weiland hat zwar ein bisschen was verstanden und doch rein gar nichts kapiert und man darf sich fragen, worauf und auf wessen Interessen dies zurückzuführen ist.

Denn genau darum geht es:
Während in Deutschland und auch in unserer Region durch Strukturwandel und wirtschaftliche Fehlentwicklungen immer mehr Arbeitsplätze verloren gehen, eröffnet eine regionale Wertschöpfungskette neue Beschäftigungsmöglichkeiten – bei der Landschaftspflege, der Aufbereitung von Restholz, der Logistik, dem Transport, der technischen Wartung, dem Anlagenbetrieb sowie im Maschinen- und Anlagenbau. Wertschöpfung entsteht dort, wo bislang ungenutzte Ressourcen sinnvoll eingesetzt werden.

Herr Weiland sollte also nicht nur Fragen, wer das Holz aus dem Wald holt. Da gibt es noch weitere Fragen: „Wer produziert die Holzhackschnitzel?“, „Wer transportiert die Hackschnitzel zu den BHKW-Standorten?“, „Wer baut die Blockheizkraftwerke auf?“, „Wer sichert die Wartung der Blockheizkraftwerke?“, „Wer kümmert sich um den lokalen Handel mit der Ressource Holz?“ , „Wer kümmert sich um die ganze die Abläufe begleitende Verwaltung und Abrechnung?“

Das sind viele Fragen, nicht wahr, Herr Weiland? Ja, richtig. Und das sind nicht nur viele Fragen, sondern das sind in allererster Linie VIELE ARBEITSPLÄTZE IN EINER LOKALEN WERTSCHÖPFUNGSKETTE, die Sie mit dieser Ablehnung im Ausschuss mit einem Federstrich unmöglich machen! Und das in einer Zeit, in der ein Unternehmen nach dem anderen schließt und Mitarbeiter, Familien, eine Stadt, eine Region, ein ganzes Land in Richtung einer schweren Krise schlittert! Diese Ablehnung ist mit schuld an dem wirtschaftlichen und sozialen Fiasko, welches sich abzeichnet, Herr Weiland, liebe CDU, liebe SPD!

Wer also ernsthaft fragt, wer „das Holz aus dem Wald holen soll“, beschreibt im selben Augenblick unbeabsichtigt genau die Arbeitsplätze, die der Ansatz der AfD-Fraktion schaffen würde! Wenn dieser Zusammenhang den betriebswirtschaftlichen und planerischen Horizont übersteigt, sollten einige Leute vielleicht besser ihre Sachen packen und nach Hause gehen. Wir haben keine Zeit mehr für ein derartiges Versagen!

Hinzu kommt, dass das Konzept der AfD ausdrücklich keinen zusätzlichen Holzeinschlag benötigt, sondern es lediglich um die Nutzung von Restholz, Landschaftspflegeholz und anderen nachwachsenden Biomasseressourcen geht. �Gleichzeitig könnten davon die Landschaftspflege profitieren. Durch die freier werdenden Talsohlen entlang der Bachläufe könnte die Bekämpfung des Riesenbärenklaus deutlich verbessert werden! Auch könnten entlang der frei werdenden Bachtäler zusätzliche Vertiefungen als Regenrückhaltebecken zum Hochwasserschutz geschaffen werden. �Aus einer bislang vielfach als Kostenfaktor betrachteten Aufgabe könnte also sogar Gewinn und massive Vorteile bringende regionale Wertschöpfung entstehen! Und dies auch noch verbunden mit niedrigeren Strompreisen für den Verbraucher!��

Die Ratsmehrheit aus CDU und SPD verweigert also, obwohl umfangreiche Daten und Darstellungen auf dem Tisch liegen, sehenden Auges die Umsetzung eines Konzepts, das dem Bürger, der Stadt, dem Arbeitsmarkt, der Umwelt, der Energieunabhängigkeit massive Vorteile bringt! Noch nicht mal für eine Prüfung zeigt man sich offen!��Währenddessen wird diese CDU und diese SPD jedoch nicht müde, die Bürger mit immer höheren Kosten für Energie, Sanierungen und kommunale Abgaben zu belasten!��

Und jetzt, werte Leserin, werter Leser, sagen Sie uns: Wie nennt man so etwas? ��Wer nicht einmal bereit ist, vorhandene regionale Potenziale mit belastbaren Zahlen zu prüfen und mit bestehenden Planungen zu vergleichen, entscheidet nicht technologieoffen, nicht im Interesse des Bürgers, sondern ideologisch und über die Interessen des Bürgers hinweg.

Die AfD-Fraktion ist sich jedoch sicher, dass sich der Wähler hieran erinnern und dies in Zukunft berücksichtigen wird.
Lüdenscheid braucht keine ideologisch geleiteten Entscheidungen, Lüdenscheid braucht wie auch schon bei unseren letzten Anträgen zum Themenkomplex „Digitalisierung“ den Mut, neue Wege zu prüfen – gerade dann, wenn sie den Bürgern niedrigere Kosten, mehr Versorgungssicherheit und neue Arbeitsplätze bieten.

28/06/2026

...weil es so schön war, hier ein besonderer Moment vom gestrigen Sommerfest der AfD im Düsseldorfer Landtag...

+++ Das Wasser steht uns bis zum Hals? Wirklich? +++Die jüngsten Äußerungen von Bürgermeister Sebastian Wagemeyer, wonac...
25/06/2026

+++ Das Wasser steht uns bis zum Hals? Wirklich? +++

Die jüngsten Äußerungen von Bürgermeister Sebastian Wagemeyer, wonach der Stadt „das Wasser bis zum Hals steht“, zeichnen ein dramatisches Bild der finanziellen Lage Lüdenscheids. Die angespannte Haushaltssituation ist unbestritten. Fraglich ist jedoch, ob die politischen Schlussfolgerungen, die Verwaltung und Ratsmehrheit daraus ziehen, tatsächlich der Schwere der Lage entsprechen oder ob das politische Treiben munter weiter geht und man sich weiterhin allerlei eitle Nettigkeiten einfallen lässt, die so gar nicht in diese Zeit passen, in der man eigentlich besser die Kunst der kleinen Brötchen lernen sollte…

Mit Blick auf die zahlreichen Betriebsschließungen in und um Lüdenscheid teilt die AfD-Fraktion im Grunde die Einschätzung des Bürgermeisters. Die AfD-Fraktionen der Kommunen des Märkischen Kreises haben kürzlich erst einen „kommunalpolitischen Abend“ abgehalten, bei dem die Fraktionsvertreter aus den verschiedenen Kommunen berichteten. Dabei wurde angesprochen wovor der Landesrechnungshof schon 2021 in seinem Bericht warnte: Dass NRW und seine Kommunen alleine schon in Anbetracht der Pensionsansprüche der Beamten eigentlich schon pleite wären. Und das war noch vor den geopolitischen Krisen unserer Tage.

Wer also heute ernsthaft erklärt, dass die Stadt vor enormen finanziellen Herausforderungen steht, dass finanziell alles Landunter steht, müsste doch jetzt auf der einen Seite eigentlich konsequenterweise sämtliche Ausgaben, Projekte und Zukunftspläne einer schonungslosen Prioritätenprüfung unterziehen, oder? Und er müsste doch dann auch auf der anderen Seite JEDE, aber auch wirklich JEDE Anregung mit Nachdruck aufnehmen, die Wirtschaft vor Ort zu fördern, zu stärken, zu diversifizieren und zukunftsfähig zu machen und somit die Finanzstärke der Stadt gegen alle Unwillen der Zeit zu wappnen. Oder? Aber genau dieser Eindruck entsteht leider nicht. Stattdessen werden weiterhin ambitionierte und kostspielige Vorhaben verkündet oder verfolgt, deren finanzielle Tragweite in keinem angemessenen Verhältnis zur wirtschaftlichen Realität steht, mit der Unternehmen und Bürger derzeit konfrontiert sind. Stichwort „P&C-Gebäude und dessen Anmietung durch die Stadt“, „Lichtkonzept“, „Wärmeplan“, „Forum“, um nur mal einige zu nennen…

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert. Und bei nüchterner Betrachtung sollte klar sein: Das ist erst der Anfang. Hohe Energiekosten, zunehmender Fachkräftemangel, demographischer Wandel, Bürokratie, hohe Lohnnebenkosten, zunehmender internationaler Wettbewerbsdruck und nicht zuletzt auch die Folgen der A45-Sperrung setzen insbesondere den industriellen Mittelstand extrem unter Druck. Zahlreiche Unternehmen stehen vor schwierigen Entscheidungen, Investitionen werden verschoben oder ganz gestrichen. Und für manche - wir haben es in der letzten Zeit immer wieder gesehen - war nichts mehr zu machen, sie mussten schließen und ihre Leute nach Hause schicken. Vor diesem Hintergrund wäre es doch eigentlich Aufgabe der Kommunalpolitik, proaktiv und mit pfiffiger Findigkeit und Weitsicht neue wirtschaftliche Perspektiven für den Standort Lüdenscheid zu schaffen. Oder? Aber was will man erwarten von Leuten, die aus der Beamtenlaufbahn oder aus sonstwie steuerfinanzierten Jobs kommen, die entsprechend weich im Sessel sitzen und denen unternehmerisches Denken und unternehmerisch-kreative Umtriebigkeit so fremd sind wie es nur fremd sein kann?

Warnzeichen gab es indes schon seit Jahren. Ob der Bundesrechnungshof, die Landesrechnungshöfe, Industrieverbände, Wirtschaftsexperten, kritische Analysten im In- und Ausland. Stimmen gab es genug. Und auch die AfD hat auf unterschiedlichen Ebenen immer wieder reinen Wein eingeschenkt und das aufgezählt, was im Grunde jedes Kind an fünf Fingern hätte zusammenzählen können. Dass Deutschland und somit auch uns in Lüdenscheid über kurz oder lang ein Strukturwandel bevorsteht und sich die Wirtschaft neu aufstellen muss, weil sie sonst vor die Wand fährt.

Nach dem Einzug in den Lüdenscheider Stadtrat hat die Lüdenscheider AfD-Fraktion gleich mehrere richtungsweisende Anträge für die wirtschaftliche Entwicklung eingebracht. Sie finden diese Anträge hier auf dieser Seite weiter unten. Zum einen war da der Antrag „CyberCampus“ für zur Schaffung einer Ausbildungsstätte für Spezialisten für Cyberkriminalität. Dazu der Antrag „LSA/IVS“, der anregte, die Landeszentrale für die digitale Steuerung von „Lichtsignalanlagen (LSA) = Ampeln nach Lüdenscheid zu holen genauso wie die Landeszentrale für Intelligente Verkehrssysteme und zuletzt einen Antrag zur Beteiligung Lüdenscheids an der Rechenzentrumstrategie des Bundes. �Alles in allem also ein abgerundetes Paket zur digitalen Bildung, für IT-Kompetenzen und für technologieorientierte Unternehmensansiedlungen, die einen Impuls für eine ganz neue Entwicklung hätte geben können.
Besonders weitreichend war die vorgeschlagene Rechenzentrumsstrategie. Während andere Kommunen längst erkannt haben, dass Rechenzentren, Cloud-Infrastrukturen und digitale Dienstleistungen zu den wichtigsten Wachstumsbranchen der kommenden Jahrzehnte gehören, wurde die Chance in Lüdenscheid sträflich verpasst bzw. sehenden Auges abgebügelt. Dabei hätte gerade die Kombination aus CyberCampus, intelligenter Infrastruktur und einer gezielten Rechenzentrumsstrategie das Potenzial besessen, einen regionalen Digitalisierungs-Cluster aufzubauen. Dies hätte neue Arbeitsplätze geschaffen, hochqualifizierte Fachkräfte angezogen und die wirtschaftliche Abhängigkeit von einzelnen traditionellen Industriezweigen reduziert.

Stattdessen wurden diese Vorschläge von den etablierten Fraktionen mit einem Wisch abgelehnt. Und zwar mit Begründungen, für die man sich schier an den Kopf fassen möchte. Und heute wird über wegbrechende Einnahmen, wirtschaftliche Unsicherheiten und fehlende Entwicklungsperspektiven gejammert. Are you serious!? Dabei hätte eine vorausschauende Wirtschaftspolitik bereits vor Jahren die Weichen für zusätzliche Wertschöpfung und neue Gewerbesteuerquellen stellen können. Oder man hätte wenigstens jetzt die Impulse aus der AfD-Fraktion wenigstens zur Prüfung aufnehmen können! Aber nein, es kam ja von der AfD! Und man haut lieber weiter unverhältnismäßige Summen für fancy Lichtkonzepte raus. Der Bürger hat’s ja!

Unsere Zwischenbilanz bis jetzt: Wenn das Wasser tatsächlich bis zum Hals steht, dann konzentriert man sich auf Maßnahmen, die Wachstum ermöglichen, neue Einnahmen schaffen und den Wirtschaftsstandort stärken. Man investiert gezielt in Zukunftsbranchen, statt immer neue Belastungen für Bürger und Unternehmen zu diskutieren. Vor allem aber verzichtet man auf politische Wunschprojekte, deren Nutzen fragwürdig ist, während gleichzeitig vor einer finanziellen Notlage gewarnt wird.

Die aktuelle Haushaltskrise ist daher nicht nur das Ergebnis äußerer Umstände. Insofern, Herr Bürgermeister, bitte nicht nur nach Berlin und Düsseldorf zeigen! Sie ist auch die Folge politischer Entscheidungen und unterlassener Zukunftsstrategien. Wer heute glaubwürdig von einer existenziellen finanziellen Lage sprechen will, muss sich auch der Frage stellen, warum wirtschaftsstärkende Initiativen der Opposition ignoriert werden.

Die AfD-Fraktion Lüdenscheid bleibt überzeugt: Die Stadt benötigt keine immer neuen Ausgabenprogramme, sondern eine konsequente Standortpolitik. Die Ansiedlung digitaler Zukunftsbranchen, der Ausbau moderner Infrastruktur und die Förderung technologischer Innovationen wären ein nachhaltiger Weg gewesen, um die wirtschaftliche Basis der Stadt zu verbreitern. Noch ist es nicht zu spät, diese Chancen zu ergreifen. Die Zeit für ideologisch geprägte Prestigeprojekte hingegen sollte angesichts der finanziellen Realität endgültig vorbei sein.

Adresse

C/o Rathaus Lüdenscheid, Rathausplatz 2
Lüdenscheid
58507

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