01/11/2026
Ihr habt jedes Recht, laut zu sein.
Wenn junge Menschen auf die Straße gehen, weil sie sich Sorgen um ihre Zukunft machen, sollte Politik nicht herablassend reagieren, sondern zuhören.
Für uns ist klar: Gewalt ist keine Form politischer Auseinandersetzung. Friedlicher Protest dagegen gehört zu einer lebendigen Demokratie – gerade dann, wenn er unbequem ist.
Wir teilen nicht jede Forderung der aktuellen Jugendproteste. Aber viele der Sorgen dahinter sind real.
Denn junge Menschen spüren besonders, wenn Politik ihre Zukunft belastet:
Wenn der Staat heute immer neue Schulden macht, müssen kommende Generationen dafür geradestehen.
Wenn Steuern, Abgaben und staatlich verursachte Kosten steigen, wird es schwerer, sich mit dem ersten eigenen Einkommen etwas aufzubauen.
Wenn zu wenig Wohnungen entstehen, weil Bauen zu teuer, langsam und kompliziert ist, trifft das besonders diejenigen, die gerade erst ins eigene Leben starten.
Vielleicht streiten wir über die Lösungen.
Aber nicht darüber, dass junge Menschen eine Zukunft brauchen, die ihnen Freiheit, Chancen und Eigenständigkeit lässt.