29/07/2026
Terror darf niemals zur politischen Instrumentalisierung werden.
Der feige Anschlag auf den Berliner CSD erschüttert uns. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und allen, die an diesem Tag einfach nur friedlich für Freiheit, Vielfalt und Selbstbestimmung zusammenkommen wollten.
Für uns als Freie Demokraten gilt ohne Einschränkung:
Jeder Mensch soll leben und lieben können, wie er oder sie möchte. Ob heterosexuell, homosexuell, bisexuell oder trans – der Staat hat die Freiheit seiner Bürgerinnen und Bürger zu schützen, nicht ihnen vorzuschreiben, wie sie ihr Leben gestalten.
Gerade deshalb befremdet uns Stellungnahmen wie die aus den Reihen der Linkspartei oder auch von Pride Brühl.
Denn anstatt nach einem islamistisch motivierten Terroranschlag vor allem den Zusammenhalt einer freien Gesellschaft zu stärken, werden pauschal liberale und konservative politische Kräfte mitverantwortlich gemacht.
Eine solche Kollektivschuld lehnen wir ab.
Wer Menschen aufgrund ihrer politischen Überzeugung pauschal zu Mitschuldigen erklärt, spaltet unsere Gesellschaft – genauso wie diejenigen, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder sexuellen Orientierung verurteilen.
Für uns ist klar:
Extremismus kennt keine akzeptable Richtung.
Ob religiöser Fanatismus, Rechtsextremismus, Linksextremismus oder jede andere Form ideologischer Radikalisierung – sie alle richten sich gegen Freiheit, Demokratie und die offene Gesellschaft.
Unser Gegner sind nicht Menschen mit einer anderen demokratischen Meinung.
Unser Gegner sind diejenigen, die Freiheit mit Gewalt bekämpfen.
Deshalb stehen wir an der Seite aller Menschen, die bedroht werden, weil sie so leben, wie sie leben möchten.
Und deshalb verteidigen wir gleichzeitig den offenen demokratischen Diskurs gegen jede Form von Hass und pauschalen Schuldzuweisungen.
Leben und leben lassen. Freiheit statt Angst. Zusammenhalt statt Spaltung.
💛 FDP Brühl