05/05/2026
Ein aktuelles Arbeitspapier von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden enthüllt, wie der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband meldet, drastische Kürzungspläne in der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe: Kürzungen von mindestens 8,6 Milliarden Euro, wobei viele vorgeschlagene Maßnahmen in ihrem finanziellen Umfang noch nicht ermittelt sind.
Damit will die Bundesregierung den gestiegenen (finanziellen) Anforderungen im Bereich der inneren und äußeren Sicherheit sowie dringende Investitionsbedarfe in wichtigen Bereichen der Infrastruktur begegnen.
Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen sind massiv betroffen. Dabei geht es u.a. um Integrationshilfen und Schulassistenz, wie sie im Sozialgesetzbuch festgelegt sind (§112 SGB IX).
Für Bürgergeldempfänger seien Deckelung bei den Mietkosten und eine Überprüfung der zugestandenen Wohnungsgröße denkbar, so Friedrich Merz.
Die ÖDP Baden-Württemberg hingegen setzt sich ein für und fordert, gemeinsames Lernen von Menschen mit und
ohne Behinderung in Kindergärten, Schulen und
Bildungseinrichtungen zu ermöglichen, u.a. durch Übernahme der Kosten für notwendige Umbauten und personellen Mehraufwand bei diesen Einrichtungen durch das Land.
Quellen:
https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/massive-kuerzungsvorschlaege-bei-kindern-jugendlichen-und-menschen-mit-behinderung/
https://www.oedp-bw.de/fileadmin/user_upload/01-instanzen/03/030-Programm/lpp26-31/KORR_AG_08-01-2026_LPP_2026_Ansicht_2.pdf
https://dserver.bundestag.de/btd/21/051/2105193.pdf