02/08/2023
Grüne wundern sich über CDU-Kritik an Wärmeplanung
Am Montag hatten Landeshauptstadt Hannover und enercity erklärt, dass die hannoversche Wärmeplanung bereits weit fortgeschritten ist und daher deutlich vor 2026 vorlegen wird. Noch in diesem Jahr will die Stadtverwaltung die Planung abschließen und der lokalen Politik und Öffentlichkeit vorstellen. Der CDU-Fraktion geht das zu schnell.
Jens Allerheiligen, unser energiepolitische Sprecher, zeigt sich verwundert über die Reaktion der CDU-Fraktion. „Es ist schon eine merkwürdige Kritik, dass die Verwaltung zu schnell arbeitet. Andere Städte wären froh, wenn sie soweit wären wie Hannover“, so Allerheiligen.
Mit der kommunalen Wärmeplanung haben die Bürger*innen zukünftig Planungssicherheit und Anspruch auf Fördermittel bei der Heizungsumstellung. Es ist unverständlich, dass die CDU diesen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz auf den St. Nimmerleinstag verschieben und die Bürger*innen im Unklaren lassen will. Jens Allerheiligen weist darauf hin, dass die Umstellung der Wärmeversorgung ein jahrzehntelanger Prozess ist und eine Umstellung die Haushalte erst dann betrifft, wenn die Heizung nicht mehr zu reparieren ist.
"In weiten Teilen Hannovers ist das durch die gültige Fernwärmesatzung bereits jetzt der Fall. Außerdem sollen alle, die vor 2028 auf klimafreundliche Wärme umsteigen, einen zusätzlichen Klima-Geschwindigkeitsbonus in Höhe von 20 Prozent der Investitionskosten erhalten. Ab 2028 sinkt diese Fördermöglichkeit um 3 Prozentpunkte alle 2 Jahre. Mehr Tempo beim Klimaschutz lohnt sich damit auch finanziell", so der energiepolitische Sprecher.
Weiter Informationen dazu in der Pressemeldung der LHH und enercity https://presse.hannover-stadt.de/pmDetail.cfm?pmid=24988 sowie unter www.waermeplanung-hannover.de