24/08/2026
Ich zitiere Bernd Hüttemann gern und stelle die direkte Parallele zu , und im deutschen Mehrebenensystem: "Lobbyismus ist nicht per se problematisch. Im Gegenteil: Europäische Politik braucht unterschiedlichste organisierte Interessenvertretungen. Unternehmen, Verbände, Gewerkschaften, Nonprofitorganisationen, Wissenschaft, Verwaltungen und betroffene Kreise liefern notwendige Informationen über Wirkung, Vollzug und Nebenfolgen europäischer Regeln. ... Problematisch wird es dort, wo , und zwar politisch nachvollziehbar sind, aber , und nicht mehr Schritt halten. Die Debatte über Omnibuspakete zeigt das besonders deutlich: Die Kritik richtet sich weniger gegen Vereinfachung als solche, sondern gegen die Frage, wer definiert, was als überflüssige Belastung gilt, wer an beschleunigten Konsultationen teilnimmt und wie transparent Abweichungen von Better-Regulation-Verfahren dokumentiert werden."
Wir müssen uns mit befassen. Auf allen Ebenen.
Im Erscheinen: Interessenvertretung in der EU – mehr Tempo, weniger Übersicht? Puh. Mein neuer Jahrbuchartikel zur Interessenvertretung in der Europäischen Union wird erst im Herbst im Jahrbuch der Europäischen Integration erscheinen. Herausgegeben wird das Jahrbuch vom Institut für Europäisc...