07/05/2026
Stell dir vor, jemand anderes entscheidet, wo du wohnst. Nicht dein Arzt. Nicht deine Familie. Das Amt â weil es die gĂŒnstigste Option gefunden hat.
Das Wunsch- und Wahlrecht â also das Recht von Menschen mit Behinderungen, selbst zu bestimmen, welche UnterstĂŒtzung sie von wem bekommen â soll abgeschafft werden. So steht es in einem internen Papier, das dem ParitĂ€tischen vorliegt. Geplante Einsparung: 200 Millionen Euro.
2017 hat das Bundesteilhabegesetz dieses Recht gesetzlich verankert. Es war ein klares politisches Versprechen: weg von der FĂŒrsorge, hin zur Selbstbestimmung.
Dieser Vorschlag bricht es.
Der ParitÀtische hat eine tolle Einordnung dieses Papieres vorgenommen. Das kann man hier lesen:
https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/paritaetischer_drohender-kahlschlag-2026.pdf
Es gibt auch eine Petition um das zu verhindern, die man mitzeichnen kann. Wenn ihr wollt, dass alle Menschen selbst bestimmt leben können, dann bitte unterschreibt die Petition. Der Link ist hier:
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2026/_02/_27/Petition_195716.nc.html
Am 5. Mai ist der EuropĂ€ische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Mehr als Grund genug, ein Zeichen zu setzen, wofĂŒr wir als Lebenshilfe Senden und Umgebung stehen. Sprecht uns immer gerne an: Zum Beispiel am 10. Mai an unserem Stand auf dem Maifest in Senden.
Quelle: ParitĂ€tischer Gesamtverband, "Drohender Kahlschlag im Sozialen", April 2026 â paritaet.org