Volt Gießen

Volt Gießen Pragmatisch und progressiv. Die paneuropäische Partei Volt gibt es auch in Gießen!

10/03/2026

Sebastian Benner, Spitzenkandidat für den Landkreis Gießen, im Interview

08/03/2026

Monika Pranjic, Spitzenkandidatin für die Stadt Gießen, im Interview

06/03/2026

Vyacheslav "Slava" Yashchenko, Spitzenkandidat für die Stadt Gießen, im Interview

04/03/2026

Anne Mittmann, Spitzenkandidatin für den Landkreis Gießen zur Kommunalwahl am 15. März 2026, im Interview

03/03/2026

Baugenehmigungsverfahren dauern häufig mehrere Monate durch papiergestützten Austausch
zwischen Planer, Behörde und Fachstellen. Der Landkreis Gießen hat Ende 2025
bekanntgegeben, den digitalen Bauantrag über das Bauportal Hessen Anfang 2026 einzuführen
- ein wichtiger erster Schritt für die jährlich rund 1.500 Bauanträge. Doch
digitaler Bauantrag allein reicht nicht: Es fehlen Building Information Modeling (BIM) als
Standard, transparente Lebenszyklusanalysen (LCA) zur rationalen Entscheidung zwischen
Sanierung und Neubau, und Materialrückverfolgbarkeit für Kreislaufwirtschaft. Während
Baden-Württemberg und NRW bereits BIM-basierte Genehmigungen testen, ist Hessen
hier noch am Anfang.
Ziel: Volt will den Landkreis Gießen zum Vorreiter für digitale, nachhaltige Bauplanung
entwickeln, in dem Building Information Modeling (BIM) und der digitale Bauantrag Standard
sind.
Mehr auf Seite 18 des Wahlprogramm Stadt Gießen und auf Seite 13 des Wahlprogramm
Landkreis Gießen.

02/03/2026

Das Gießener Modell ist bereits Vorreiter beim Housing-First-Ansatz in Hessen. Seit 2016 werden wohnungslose Menschen direkt in eigene Wohnungen vermittelt – mit einer beeindruckenden Erfolgsquote von 80%. Die Staatssekretärin besuchte 2024 das Projekt. Es ist im hessischen Koalitionsvertrag erwähnt. Jetzt gilt es, diesen Erfolg auszubauen und Gießen als Modellkommune für ganz Hessen zu positionieren.

Wir wollen Housing First langfristig sichern mit einer Finanzierung über 2026 (Ende EHAP-Förderung) hinaus durch Aufnahme in kommunale Regelfinanzierung. Zusätzlich fordern wir den Ausbau: 50 zusätzliche Housing-First-Wohnungen in den nächsten 3 Jahren.

Mehr auf Seite 121 des Wahlprogramm Stadt Gießen.

24/02/2026

Öffentliche Räume in Gießen sind nicht für alle gleich sicher. Unzureichend beleuchtete Wege schaffen Angsträume, die besonders Frauen, queere Menschen und ältere Menschen in ihrer Bewegungsfreiheit einschränken. Gießen als Universitätsstadt mit regem Nachtleben hat hier eine besondere Verantwortung. Zudem fehlen oft Orte mit hoher Aufenthaltsqualität, die barrierefrei sind und Schutz für alle Altersgruppen bieten.

Sauberkeit und die schnelle Beseitigung von Vandalismus sind dabei grundlegend für das Sicherheitsgefühl.

Ziel: Öffentliche Räume werden durch intelligente Beleuchtungskonzepte und das „Heart Zone“-Prinzip so gestaltet, dass sich alle Menschen - unabhängig von Geschlecht, Alter oder körperlichen Voraussetzungen - angstfrei und gerne dort aufhalten.

Mehr über Gendersensible Beleuchtung und Heart Zones auf Seite 87 des Wahlprogramm Stadt Gießen.

19/02/2026

Wir wollen "Wohnen für Hilfe" und damit Homesharing aktivieren. Kommunale Beratungsstelle und professionelle Koordination ermöglichen den Erfolg, wenn eine dauerhafte Finanzierung sichergestellt ist. In Köln wurden bereits gute Ergebnisse erzielt: Über 1.000 Wohnpartnerschaften seit 2009 (ältere Menschen und Studierende/Familien/Menschen mit Behinderung). 1 m² Wohnraum = 1 Stunde Hilfe pro Monat lautet die Faustregel. Hilfe kann z.B. Einkaufen, Gartenarbeit, Kinderbetreuung jedoch keine Pflegeleistungen bedeuten. Nebenkosten tragen die Mietenden selbst. Der positive Effekt ist generationenübergreifend Einsamkeit bekämpfen und günstigen Wohnraum schaffen.

Mehr auf Seite 16 des Wahlprogramm Stadt Gießen.

16/02/2026

Das Elefantenklo ist ein zentraler Zugang zur Innenstadt und zeigt zentrale Zielkonflikte: versiegelter Betonbau statt klimaresilienter Freiräume, schwer zugängliche Ebenen trotz Anspruch auf Barrierefreiheit, streitige „Bausünde“ und zugleich Wahrzeichen. JLU‐Passantenbefragungen (2008/2017) zeigen nur 6–9 % Zustimmung zu Abriss/Kreisverkehr, aber 56,5 % Wunsch nach Veränderungen wie Begrünung, Gestaltung und besserer Beleuchtung.

Ziel: Die künftige Lösung soll die Leitziele der Stadtentwicklung – klimaangepasste, barrierefreie, nutzungsgemischte und wirtschaftlich starke Innenstadt – zusammenführen und den Standort als sicheren Verkehrsknoten, attraktiven Aufenthaltsraum und ggf. Kultur‐/Identitätsort neu definieren.

Ein geloster Bürgerschaftsrat bewertet mindestens 3 Szenarien und gibt eine Empfehlung, die Politik und Verwaltung öffentlich begründet berücksichtigen müssen.

Mehr auf Seite 13 des Wahlprogramm Stadt Gießen.

11/02/2026

Während die Stadt Gießen bereits ein großes und wachsendes Hochtemperatur-Fernwärmenetz hat, gibt es im Landkreis noch große ungenutzte Potenziale für bspw. kalte Nahwärme, welche sich besser für eine niedrige Bebauungsdichte eignet.

Ziel: Kalte Nahwärme (KNW) besonders fördern, da sie im Sommer auch zur Kühlung verwendet werden kann. Wie in Bad-Nauheim wollen wir, dass Stadtwerke und die OVAG günstiges Eigenkapital über Bürgschaften zur Investition in Netz und Geräte in den angeschlossenen Häusern bekommen. Dadurch sparen Eigentumsinhabende

Kosten und bekommen immer die richtige Temperatur als Dienstleistung. Des Weiteren sollen BEW geförderte Machbarkeitsstudien sowie die Fläche unter öffentlichem Eigentum für Erdkollektoren bereitgestellt und weitere Projekte aufbauend auf dem Projekt KNW-Plus der THM gefördert werden.

Mehr auf Seite 29 des Wahlprogramm Landkreis Gießen.

09/02/2026

Igel sind in Deutschland besonders geschützte Tiere nach Bundesartenschutzverordnung.

Dennoch sterben jährlich tausende Igel durch Mähroboter, die in der Dämmerung und

nachts eingesetzt werden – genau in der Hauptaktivitätszeit der nachtaktiven Tiere.

Zudem leiden Igel unter zunehmender Versiegelung, Fragmentierung von Lebensräumen

und fehlenden Durchgängen in Zäunen. Eine kreisweite Regelung würde alle Gemeinden

einbeziehen und den Igelschutz flächendeckend verbessern.

Ziel: Schutz der Igelpopulation im gesamten Landkreis und der Stadt Gießen durch kreisweite Regulierung von Mährobotern in den Aktivitätszeiten, Förderung igelfreundlicher Gärten und Schaffung von Durchgängen in Zäunen und Mauern.

Mehr auf Seite 44 des Wahlprogramm Stadt Gießen und auf Seite 40 des Wahlprogramm Landkreis Gießen.

06/02/2026

Volt Gießen setzt sich für einen späteren Schulstart zur 2. Stunde ein, um die Aufmerksamkeit und das Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen zu fördern.

Für Eltern, die früher mit der Arbeit beginnen, soll es eine verlässliche Schülerbetreuung geben, die den Zeitraum zwischen Schulbeginn und Arbeitsbeginn überbrückt.

Volt Gießen fordert eine gesunde kostenlose Schulverpflegung (Frühstück und Mittagessen), die unter Beteiligung der Schülerschaft nach Vorbild von “Schüler
kochen für Schüler” der Gesamtschule Gießen Ost bereitgestellt wird.
Frei zugängliche Trinkwasserbrunnen sollen auf den Schulgeländen in Stadt und Kreis installiert werden, um die Trinkwasserversorgung in den Pausen und bei sportlichen Aktivitäten, auch nach dem Unterricht, zu gewährleisten. Zudem sollen Sauerstoffmessgeräte standardmäßig in allen Klassenzimmern eingesetzt werden.

Mehr auf Seite 51 des Wahlprogramm Stadt Gießen.

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