04/12/2021
Was ist "ProTram Gelsenkirchen", welche Ziele verfolgt diese Bürgerinitiative?
Wir spüren es täglich. Unsere automobile Gesellschaft fährt sich fest. Kilometerlange Staus, verspätete S-Bahnen, überfüllte Busse und genervte Pendler - das ist keine Horrorgeschichte, sondern werktägliche Realität im Gelsenkirchener Berufsverkehr.
Dabei liegt die Lösung auf der Hand:
- Ausbau des Straßenbahnnetzes
- Stärkung der Bus- und Straßenbahnverbindungen in die Nachbarstädte
- Senkung der VRR-Ticketpreise
- Fuhrpark von Ruhrbahn & Bogestra vereinheitlichen
- Umspurung der Essener Stadtbahn auf Meterspur
Daher haben wir ein Konzept entwickelt, um den ÖPNV in Gelsenkirchen langfristig und nachhaltig weiterzuentwickeln und so die dringend notwendige Verkehrswende vorranzutreiben.
Wichtige Orte in unserer Stadt, wie die Westfälische Hochschule oder einwohnerreiche Stadtteile wie Hassel, Rotthausen oder die Tossehofsiedlung in Bulmke sind derzeit nur unzureichend mit dem ÖPNV erschlossen und sollen daher künftig mit der Straßenbahn bedient werden.
Es ist ferner vorgesehen, weitere Verbindungen in die Nachbarstädte zu schaffen:
- Mit der Verlängerung der künftig meterspurigen U11 nach Gladbeck und Bottrop-Kirchhellen profitieren die Bewohner der nordöstlichen Essener Stadtteile künftig von einer deutlich komfortableren Direktverbindung über Horst weiter nach Norden
- Die Linie 113 schafft eine im Westen eine dritte Verknüpfung mit der bedeutsamen Nachbarstadt Essen und führt im Osten weiter nach Wanne-Eickel, wodurch das Bogestra-Netz deutlich an Flexibilität gewinnt.
- Neu eingeführt werden auch die beiden Linie 210 und 211 nach Herten, welche die heutigen Buslinien 211/212 und 249 ersetzen bzw. entlasten sollen.
Eine detaillierte Übersicht mit allen geplanten Änderungen findet sich im hier zu sehenden schematischen Liniennetzplanentwurf "Gelsenkirchen mobil 2050".
Weitere Informationen werden in den nächsten Tagen folgen.