09/05/2024
Vielen aufrichtigen Dank, Sabine Seichter: „Als Wissenschaftlerin ist man am Diskurs interessiert und sieht Kritik als wertfrei an. Sobald der Name „Montessori“ aufploppt, wird es hochemotional. Die gläubige Anhängerschaft versucht jetzt, wissenschaftlich unliebsame Analysen als Lügen hinzustellen. Eine Ikone stürzt man nicht vom Sockel, heißt es dann. Das macht einen Diskurs schwierig. Ich frage mich: Wie kann man mit dem Wissen um das rassenanthropologische Denken einer so gehypten Person so leichtfertig umgehen? Wie kann das heute keine Rolle spielen? Das ist auch politisch sehr bedenklich.“
https://www.merkur.de/bayern/maria-montessori-kind-paedagogik-sabine-seichter-erziehung-wissenschaft-interview-92921256.html?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTEAAR10fwDLH8x5HqO5jUGKEnaCuxiwXkJZUxInq7SvkO0W9XMfdfSJtWHxoG8_aem_AdC4iZ9TDHK4qb8iARGhrfMrimnb0xTmX3ZgN4yjfA0DkS-wldGmlEKgC0f7yv19DiX73OjUXNmQKtxfQmIlG97y
Sabine Seichter erforscht Maria Montessori. Würden Kitas ihre Ideen heute umsetzen, stünden sie für nicht Inklusion, sagt sie. Sondern für Exklusion.