Bündnis Tag der Solidarität - Kein Schlussstrich Dortmund

Bündnis Tag der Solidarität - Kein Schlussstrich Dortmund Das Bündnis „Tag der Solidarität - Kein Schlussstrich Dortmund“ hat zum Ziel, uns gemeinsam gegen rassistische Gewalt zur Wehr zu setzen.

Solidarisch an der Seite der Betroffenen und ihren Forderungen zu stehen, sehen wir als unsere Aufgabe.

Wichtige Petition der Töchter von Enver Şimşek, Theodoros Boulgarides und Mehmet Kubaşık.
18/08/2025

Wichtige Petition der Töchter von Enver Şimşek, Theodoros Boulgarides und Mehmet Kubaşık.

Zwischen 2000 und 2007 wurden zehn Menschen vom rechtsterroristischen „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) ermordet – neun von ihnen aus rassistischen Motiven. Es waren geliebte Menschen: Väter, Ehemänner, Söhne – und eine Tochter. Sie wurden brutal aus dem Leben gerissen. Der NSU b...

Aufruf zum Tag der Solidarität – In Erinnerung an Mehmet Kubaşık und alle Opfer rechter, rassistischer und antisemitisch...
26/03/2025

Aufruf zum Tag der Solidarität – In Erinnerung an Mehmet Kubaşık und alle Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Dayanışma Günü Çağrısı – Mehmet Kubaşık ve sağcı, ırkçı ve antisemitik şiddetin tüm kurbanlarının anısına

Mehmet Kubaşık wurde am 4. April 2006 von Mitgliedern des rassistischen und rechtsterroristischen NSU in seinem Kiosk in der Mallinckrodtstraße 190 in der Dortmunder Nordstadt ermordet.

Mehmet Kubaşık, 4 Nisan 2006’da Dortmund Nordstadt’taki Mallinckrodtstraße 190 adresinde bulunan büfesinde, ırkçı ve aşırı sağcı terör örgütü NSU üyeleri tarafından katledildi.

https://tagdersolidaritaet.wordpress.com/

„Erinnern heißt kämpfen“ thematisiert die erschütternden Folgen rechter Gewalt
15/10/2024

„Erinnern heißt kämpfen“ thematisiert die erschütternden Folgen rechter Gewalt

Um die erschütternden Tatsachen und Folgen rechter Gewalt ging es bei einer Veranstaltung, die im Rahmen des „0+1-Festival für Diversität und Komplexität“ im Literaturhaus stattfand. Ali Şirin, Sozialwissenschaftler im Zentrum für Erinnerungskultur in Duisburg, hatte …

14/10/2024
17/09/2024

💜Liebe Freund*innen,
für unsere Kundgebung am 20.09.2024 in Gedenken an Luke Holland – ermordet vor 9 Jahren von einem Ne***zi in Berlin-Neukölln, schickt uns gerne eure Grußworte.💜 Wir werden eure Botschaften verlesen, veröffentlichen und auch der Familie zukommen lassen.

Kundgebung Freitag, 20. September 2024, 17:30 Uhr an der Todesstelle Ringbahnstraße Ecke Walterstraße

Luke Holland wuchs in Manchester auf, studierte u.a. in Oxford und war Jurist. 2014 zog er nach Berlin und beriet Start-ups bei ihrer Gründung in juristischen Fragen. Er spielte gerne Fußball.

Am 20. September 2015 wurde Luke Holland am frühen Morgen von einem Ne***zi auf offener Straße ermordet.

Luke wurde nur 31 Jahre alt.

Lukes Mörder, Rolf Zielezinski, wurde im Juli 2016 zu knapp 12 Jahren Haft verurteilt. Vor dem Mord an Luke hatte der Täter sich darüber beschwert, dass in der Bar, vor der er den Mord beging, „nur noch Englisch und Spanisch gesprochen“ werde. In seiner Wohnung wurden zahlreiche N**i-Devotionalien, diverse schussfähige Waffen und Munition, sowie ein Kilo Schwarzpulver (Sprengstoff) gefunden. Dennoch wollten Richter und Staatsanwälte kein rechtes Tatmotiv feststellen.

Philip Holland, Lukes Vater, ist im Mai dieses Jahres aus Manchester nach Berlin gereist, um dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum „Neukölln-Komplex“ im Berliner Abgeordnetenhaus beizuwohnen, als Lukes Fall dort behandelt wurde. Er hat dort die polizeilichen Ermittlungen in Buraks und Lukes Fall scharf kritisiert, und ebenso das Gerichtsurteil in Bezug auf Lukes Mörder. Er geht davon aus, dass Lukes Mörder auch Burak ermordet hat und der fehlende Ermittlungsdruck nach dem Mord an Burak dem Verdächtigen das Selbstvertrauen gegeben hat, auch seinen Sohn Luke umzubringen.

Am 20. September 2024 wollen wir Luke Holland um 17:30 Uhr an der Todesstelle gedenken. Ihr könnt gerne Blumen und Kerzen mitbringen.

— English —

Commemoration of Luke Holland – murdered 9 years ago by a neo-N**i in Berlin-Neukölln
Friday, 20 September 2024, 5:30 pm
at the death site on the corner of Ringbahnstraße and Walterstraße

Luke Holland grew up in Manchester, studied at Oxford and other universities and was a lawyer. He moved to Berlin in 2014 and advised start-ups in their founding process on legal issues. He liked playing football.

On 20 September 2015, Luke Holland was murdered in the early hours of the morning by a neo-N**i in the street.

Luke was only 31 years old.

Luke’s murderer, Rolf Zielezinski, was sentenced to just under 12 years in prison in July 2016. Before Luke’s murder, the perpetrator had complained that ‘only English and Spanish were spoken’ in the bar where he committed the murder. Numerous N**i devotional objects, various fi****ms and ammunition, as well as a kilo of black powder (explosives) were found in his flat. Nevertheless, the judge and prosecutors did not want to see a right-wing motive for the murder.

Philip Holland, Luke’s father, travelled from Manchester to Berlin in May this year to attend the parliamentary committee of enquiry in the Berlin House of Representatives regarding the ‘Neukölln complex’ when Luke’s case was being discussed there. There he sharply criticised the police investigation into Burak and Luke’s case, as well as the court ruling in relation to Luke’s murderer. He assumes that Luke’s killer also murdered Burak and that the lack of investigative pressure after Burak’s murder gave the suspect the confidence to kill his son Luke as well.

On 20 September 2024 we want to commemorate Luke Holland at 5:30 pm at the place of his death. You are welcome to bring flowers and candles.

— Türkçe —

Luke Holland’ın Anısına
Luke, 9 yıl önce Berlin-Neukölln’de bir neo-N**i tarafından katledildi.
Cuma, 20 Eylül 2024, saat 17:30’da
Ringbahnstraße ve Walterstraße köşesindeki olay yerinde Luke’u anıyoruz!

Luke Holland, Manchester’da büyüdü, Oxford ve diğer üniversitelerde eğitim aldı ve avukat olarak çalıştı. 2014 yılında Berlin’e taşınarak start-up’lara hukuki danışmanlık yapmaya başladı. Futbol oynamaktan keyif alıyordu.

20 Eylül 2015 sabahının erken saatlerinde, sokak ortasında bir neo-N**i tarafından silahla katledildi. Luke, henüz 31 yaşındaydı.

Katili Rolf Zielezinski, Temmuz 2016’da 12 yılın biraz altında bir hapis cezasına çarptırıldı. Katil, cinayeti işlediği barda, sadece İngilizce ve İspanyolca konuşulduğunu şikayet etmişti. Evinde çok sayıda N**i sembolü, çeşitli ateşli silahlar, mühimmat ve bir kilo kara (patlayıcı) bulundu. Ancak, yargıç ve savcılar cinayetin arkasında sağcı bir motivasyon tespit etmek istemedi.

Luke’un babası Philip Holland, bu yıl Mayıs ayında Manchester’dan Berlin’e gelerek Berlin Parlemento komisyonunda, Luke’un davasının ele alındığı “Neukölln Kompleksi” üzerine yapılan parlamento araştırma komisyonuna katıldı. Burada, Burak ve Luke’un davalarındaki polis soruşturmalarını ve Luke’un katiliyle ilgili mahkeme kararını sert bir şekilde eleştirdi. Philip Holland, Burak’ın da Luke’un katili tarafından katledildiği ve Burak’ın katledilmesinin ardından yeterli soruşturma baskısının olmamasının, failin Luke’u da öldürme cesaretini artırdığını düşündüğünü ifade etti.

20 Eylül 2024 tarihinde saat 17:30’da Luke Holland’ı ölüm yerinde anmak istiyoruz. Çiçek ve mum getirebilirsiniz!

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29/03/2024

Aufruf zum Tag der Solidarität 2024 - in Erinnerung an Mehmet Kubaşık und alle Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt!

Wir hoffen, viele von Euch zu sehen

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14/03/2024

Aufruf zum 12. Tag der Solidarität 2024 - in Erinnerung an Mehmet Kubaşık und alle Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt!

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