Archiv im Rhein-Kreis Neuss

Archiv im Rhein-Kreis Neuss Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Archiv im Rhein-Kreis Neuss, Public & Government Service, Schloßstraße 39, Dormagen.

Einblick unserer Praktikantin Michelle in die Sammlung LülwitzIn den letzten Wochen hatten wir tatkräftige Unterstützung...
05/06/2026

Einblick unserer Praktikantin Michelle in die Sammlung Lülwitz

In den letzten Wochen hatten wir tatkräftige Unterstützung von unserer Praktikantin Michelle. Sie hat die Sammlung Lülwitz bearbeitet. Die Sammlung umfasst die Korrespondenz des Peter Wierich während des Zweiten Weltkriegs. Der Familie gehörte eine Bäckerei, die zunächst vom Vater Peters, Johann Wierich, geb. 1862, geführt wurde, weshalb sich auch Kataloge von Bäckereiausstattern finden lassen.

Michelle berichtet: „In meinem Praktikum im Archiv des Rhein-Kreis Neuss habe ich die Sammlung Lülwitz in der Archivdatenbank bearbeitet. Die Sammlung umfasst viele Feldpostbriefe, aber auch Kataloge von Bäckereiausstattern oder Fotografien. Mich hat besonders die Arbeit mit den Briefen aus dem 2. Weltkrieg beeindruckt, da die Briefe neben den Angriffen des 2. Weltkriegs auch sehr viele alltägliche Probleme thematisieren.“😊
Habt ihr auch noch alte Briefe aus der Zeit des 2. Weltkriegs zuhause?
Euer Archiv-Team 😊

Heute ist der „Tag des Radfahrens“ und passend dazu haben wir eine „Radfahrkarte“ in unserem Bestand entdeckt. Ausgestel...
03/06/2026

Heute ist der „Tag des Radfahrens“ und passend dazu haben wir eine „Radfahrkarte“ in unserem Bestand entdeckt. Ausgestellt wurde sie für Johann Wolff aus Hülchrath am 24. September 1909.
Anfang des 20. Jahrhunderts musste jede/r Radfahrende eine sogenannte „Radfahrkarte“ bei sich tragen. Diese wurde von der Polizeiverwaltung auf den Namen des/r Fahrenden im entsprechenden Wohnort ausgestellt. Das Radfahren auf öffentlichen Wegen, Plätzen und Straßen wurde durch die Polizeiverordnung geregelt und enthielt noch eine Menge anderer Anforderungen, wie zum Beispiel, dass jedes Fahrrad eine helltönende Glocke haben muss.

Fahrt Ihr gerne Fahrrad? Ein Besuch in unserem Archiv kann man wunderbar mit einer Fahrradtour entlang des Deiches am Rhein verbinden.

Die Karte stammt aus der Sammlung Meuter unseres Archivs (AiRKN, S 6/Nr. 1)

Anlässlich des diesjährigen Tages der Archive gestalteten wir eine Ausstellung mit dem Titel „In Bewegung – Schlaglichte...
28/05/2026

Anlässlich des diesjährigen Tages der Archive gestalteten wir eine Ausstellung mit dem Titel „In Bewegung – Schlaglichter der Sportgeschichte aus Dormagen und Umgebung“. Nach und nach stellen wir Euch nun einige besondere oder besonders schöne Stücke aus dieser Ausstellung vor.

Heute sind es diese alten Fußballschuhe, die durch eine private Abgabe für die Ausstellung zu uns gelangten und einen Platz in der Vitrine über die Anfänge der Sportvereine gefunden haben. Solche Art von Stücke sind eher nicht in einem Archiv zu finden, ergänzen die Ausstellung aber optimal.
Die Vitrine widmet sich der frühen Gründungen von Sportvereinen bis in die 1930er Jahre. Während der so genannten „Zweiten Welle“ der Vereinsgründungen ab Mitte der 1870er Jahre bis in die 1910er Jahre entstanden auch in den ländlich geprägten Kommunen des heutigen Rhein-Kreises sportliche Vereinigungen, die sich neben den sportlichen Aspekten auch der Geselligkeit widmeten.

Dieses besondere Stück sowie die restliche Ausstellung könnt Ihr Euch zu unseren Öffnungszeiten im Erdgeschoss des Archivs anschauen. Kommt gerne vorbei!

Am Mittwoch, den 3. Juni ist es so weit: Unser Sommerangebot „Burg und Archiv“ findet wieder statt. An diesem Tag bietet...
26/05/2026

Am Mittwoch, den 3. Juni ist es so weit: Unser Sommerangebot „Burg und Archiv“ findet wieder statt. An diesem Tag bietet Archivmitarbeiter Peter Ströher interessierten Besucher*innen eine Führung durch die Burganlage inklusive Begehung des Torturmes und des Wehrganges der ehemaligen Burg Friedestrom sowie einen Einblick in die Räumlichkeiten des neuen Archivgebäudes. Darüber hinaus geht es um die Geschichte der Burg und die Aufgaben, Arbeitsweisen und Nutzungsbedingungen des Archivs.

Der Treffpunkt für die rund einstündige Führung ist um 15 Uhr der Innenhof der Burg Friedestrom vor der Nordhalle (Schloßstraße 1, 41541 Dormagen). Die Besichtigung des Turms ist nicht barrierefrei.

Um Anmeldung wird gebeten unter 02133 530210 oder [email protected].

Wir würden uns sehr freuen, Euch am 3. Juni begrüßen zu dürfen!
Ihr habt am 3. Juni keine Zeit? Weitere Termine: Mittwoch, 01.07. um 15.00-16.00 Uhr und Mittwoch, 05.08. um 15.00-16.00 Uhr

Willkommen zurück zu unserem Format der Mitarbeitervorstellung! Heute ist unsere Kollegin Frau Selina El Moutawakil an d...
21/05/2026

Willkommen zurück zu unserem Format der Mitarbeitervorstellung! Heute ist unsere Kollegin Frau Selina El Moutawakil an der Reihe.

Liebe in Kriegszeiten! 💌Die für unseren heutigen Beitrag ausgewählten Liebesbriefe stammen von Josef Görgens (geb. am 10...
18/05/2026

Liebe in Kriegszeiten! 💌

Die für unseren heutigen Beitrag ausgewählten Liebesbriefe stammen von Josef Görgens (geb. am 10.12.1915 in Dormagen) und richten sich an seine Frau Mina Görgens, geb. Bührle am 20.06.1917 in Kappel am Rhein. Die Briefe geben einen intimen Einblick in die Liebesbeziehung in Kriegszeiten; einen Einblick, der einem nicht immer gewährt wird.

Josef Görgens nahm 1940 am Frankreich-Feldzug teil und wurde von Beginn des Russland-Feldzugs bis Kriegsende im Osten eingesetzt. Nach dem Westfeldzug war Görgens als Besatzungssoldat in Frankreich eingesetzt (neben den schriftlichen Zeugnissen zu seinem Aufenthalt in Frankreich finden sich zudem zahlreiche Aufnahmen von Paris unter den Fotos) und spätestens ab Oktober 1941 in Russland. Im Januar 1942 wurden Josef und Mina per Kriegstrauung vermählt, woraufhin Mina zu Görgens‘ Familie in die Hindenburgstraße 1 in Dormagen zog. Josef Görgens blieb an der Ostfront und wurde am 19.10.1944 nach Kämpfen in der Nähe der polnischen Stadt Serock als vermisst gemeldet.

Das Amtsgericht Neuss erklärte Josef Görgens in einem Beschluss mit Wirkung vom 19.02.1951 für tot. Als Sterbedatum wurde der 31.10.1944 festgelegt. Mina Görgens wurde bereits im Laufe des Jahres 1944 (vermutlich aufgrund der Kriegsschäden) nach Bonndorf im Schwarzwald umquartiert, wovon einer der wenigen nicht von Josef Görgens geschriebenen Briefe zeugt, und zog offenbar später wieder nach Kappel am Rhein. Sie starb am 10.11.1988 in Neuwied.

Die Briefe und andere Unterlagen, wie zum Beispiel Fotos können in dem Nachlass „S 103 – Nachlass Görgens“ unter den Bestimmungen des Landesarchivgesetzes für NRW eingesehen werden.

Habt Ihr schon mal einen Liebesbrief erhalten?

Diese Woche hat das Archiv wieder Zuwachs erhalten! Die Stadt Dormagen hat unserem Archiv ihre ausgesonderten Akten aus ...
13/05/2026

Diese Woche hat das Archiv wieder Zuwachs erhalten!

Die Stadt Dormagen hat unserem Archiv ihre ausgesonderten Akten aus dem Zwischenarchiv gemäß Anbietungspflicht nach Archivgesetz NRW angeboten. Die Stadt bewahrt im Zwischenarchiv solche Akten auf, die sie in ihrem laufenden Geschäftsbetrieb nicht mehr brauchen, deren Aufbewahrungspflicht aber noch nicht abgelaufen sind. In diesem Fall betreffen die Akten z.B. das „Sportplatzkonzept in Straberg-Gohr“.

Ausgesonderte Akten müssen von uns auf Archivwürdigkeit bewertet werden. Das geschah in diesem Fall durch eine Aussonderungsliste, die alle wichtigen Informationen über die Akten enthielt: Abgebende Stelle, Aktentitel, Laufzeit und Aktenzeichen. In den meisten Fällen ist der Aktentitel für die Bewertung aussagekräftig genug, weil er auf den Inhalt der Akte schließen lässt, so wie in diesem Fall. Manchmal müssen wir für die Bewertung aber auch zum Registraturbildner und die Bewertung durch eine stichprobenartige Durchsicht der Akten vor Ort durchführen.

Für uns bedeutet dieser Zuwachs im nächsten Schritt eine Bearbeitung der Akten. Wir betten die Akten in säurefreie Mappen um, entfernen jegliches Metall (wie z.B. Büroklammern und Heftklammern), verzeichnen die Akten und lagern sie in säurefreie Kartons im Magazin ein.
Die Akten können dann unter Berücksichtigung des Archivgesetzes NRW bei uns im Lesesaal jederzeit eingesehen werden.

Eurer Archiv-Team 😊

Mobiles Arbeiten und der ArchivalltagAuch bei uns im Archiv wird seit einigen Jahren mobil gearbeitet. Mittlerweile befi...
11/05/2026

Mobiles Arbeiten und der Archivalltag

Auch bei uns im Archiv wird seit einigen Jahren mobil gearbeitet. Mittlerweile befinden sich sieben Mitarbeiter*innen an jeweils einem oder zwei Tagen in der Woche zu Hause; vorrangig werden die Tage des mobilen Arbeitens von uns genutzt, um Bestände und Bibliotheksgut zu verzeichnen sowie verschiedene Aufgaben zu erledigen, die beim Tagesgeschäft in Zons hintenanstehen. Die Sicherung sowie Aufbewahrung des unikalen Archivguts hat natürlich auch hier höchste Priorität: Wenn einzelne Akten aus unserem Haus mitgenommen werden, achten wir auf eine archivfachliche Verpackung plus einen sicheren Transport.

Ein Vorteil des mobilen Arbeitens – zumindest für unsere Kollegin Nancy Schupp – ist sicherlich die leichtere Vereinbarung von Beruf und der Fürsorge ihres Haustiers: Hund Oskar freut sich über die Anwesenheit und ist immer in der Nähe.

Arbeitet Ihr auch mobil, und habt Ihr auch tolle tierische Begleitung in Eurem Arbeitsalltag?

Am 8. Mai 1945 um 23:01 Uhr endete der Zweite Weltkrieg in Europa mit der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Weh...
08/05/2026

Am 8. Mai 1945 um 23:01 Uhr endete der Zweite Weltkrieg in Europa mit der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht. Generaloberst Alfred Jodl hatte die Generalkapitulation am Vortrag im US-Hauptquartier in Reims unterzeichnet; am Folgetag trat sie in Kraft. In der Nacht zum 9. Mai wiederholten hochrangige Wehrmachtsvertreter den Akt der Kapitulation gegenüber der Sowjetunion in Berlin-Karlshorst.

Das Kriegsende, das gleichbedeutend war mit dem Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, beschrieb eine tiefe Zäsur in der Geschichte des deutschen Staates, ja, der Menschheit insgesamt. Denn der Zweite Weltkrieg war kein herkömmlicher Krieg, wie es vor ihm schon viele gegeben hatte. Der Zweite Weltkrieg wurde von Anfang an als Weltanschauungs- und Rassekrieg geführt. Er war gekennzeichnet durch Kriegs- und Gewaltverbrechen und mündete in den Holocaust, den Völkermord an den europäischen Juden. Die nationalsozialistische Führung um Adolf Hi**er hat diesen Krieg von langer Hand vorbereitet und mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 entfesselt. Hi**er und den Seinen ging es um Eroberung von Lebensraum im Osten, wie der Diktator vor den militärischen Befehlshabern Ende Mai 1939 offenbart hatte. Am Ende des Krieges waren nach heutigem Kenntnisstand über 60 Millionen Tote zu beklagen, darunter knapp sechs Millionen Jüdinnen und Juden, deren systematische Vernichtung das Deutsche Reich seit dem Winter 1941/42 betrieb.

Der Zeitungsartikel zeigt den Einmarsch der Amerikaner in Jüchen am 28. Februar 1945. Alle Menschen sollten sich auf dem Marktplatz versammeln. Mit Panzern und Kanonen standen die Amerikaner aufgestellt um die Deutschen herum, die darauf warteten, erschossen zu werden. Die Kampftruppe zieht aber am nächsten Tag weiter und Jüchen wird von Besatzungstruppen besetzt. Mit dem offiziellen Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai blieb die Besatzung in Jüchen bestehen.

Die Erinnerung an das Kriegsende hat sich in der Bundesrepublik Deutschland im Laufe der Zeit gewandelt. Sprach Theodor Heuss, der große Freidemokrat und spätere erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, vier Jahre nach der Kapitulation noch davon, der 8. Mai 1945 bleibe „die tragischste und fragwürdigste Paradoxie der Geschichte für jeden von uns …[,] [w]eil wir erlöst und vernichtet in einem gewesen sind“, so rückt seit der viel beachteten Rede Richard von Weizsäckers im Jahre 1985 der Aspekt der Befreiung verstärkt in den Fokus: „Der 8. Mai [1945]“, so führte der damalige Bundespräsident anlässlich der offiziellen Gedenkstunde im Plenarsaal des Deutschen Bundestags aus, „war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“.
Gerade weil der Nationalsozialismus so ungeheuerliche Schrecken über die Welt gebracht hat, sehen wir es als Archiv als unsere Aufgabe an, die Erinnerung an diesen Krieg einschließlich der zu ihm führenden nationalsozialistischen Herrschaft wachzuhalten.

Digitalisierung beendet! Der Arbeitskreis der Archive im Rhein-Kreis Neuss hat die in den kommunalen Archiven vorhandene...
04/05/2026

Digitalisierung beendet!

Der Arbeitskreis der Archive im Rhein-Kreis Neuss hat die in den kommunalen Archiven vorhandenen historischen Adressbücher aus dem Kreisgebiet verfilmen und digitalisieren lassen. 36 Bücher aus der Zeit von 1833 bis 1940, die bislang verstreut in den einzelnen Häusern verwahrt wurden, stehen nun in allen kommunalen Archiven im Rhein-Kreis Neuss gebündelt zur Verfügung und können dort digital und/oder auf Mikrofilm eingesehen werden.

Historische Adressbücher sind eine wertvolle Quelle, da sie Informationen über Privatpersonen, Behörden und Firmen liefern. Für Familienforscher*innen, aber auch für uns selbst, um Nutzer*innen Auskünfte zu bieten und die Recherche zu ergänzen, sind die Adressbücher nützlich. Anders als in den amtlichen Zivil- und Personenstandsregistern handelt es sich bei Adressbüchern um veröffentliche Unterlagen, die deswegen nicht mehr einer langen Schutzfrist unterliegen, wie es bei den Zivil- und Personenstandsregistern häufig der Fall ist.

Durch die Digitalisierung sind die Bücher durch Zeichenerkennung (OCR) durchsuchbar. Ein weiterer Vorteil ist die Schonung der Originale, die durch die regelmäßige Nutzung teilweise einen nicht mehr so guten Erhaltungszustand aufweisen.

Ein tolles Projekt, das durch den Arbeitskreis der Archive im Rhein-Kreis Neuss erfolgreich umgesetzt wurde. Vielen Dank auch an den Rhein-Kreis Neuss für die Erwähnung des Ereignisses auf ihren Social Media-Accounts!

Adresse

Schloßstraße 39
Dormagen
41541

Öffnungszeiten

Montag 08:30 - 12:30
13:30 - 16:00
Dienstag 08:30 - 12:30
13:30 - 16:00
Mittwoch 08:30 - 12:30
13:30 - 16:00
Donnerstag 08:30 - 12:30
13:30 - 18:00
Freitag 08:30 - 12:30

Telefon

+492133530210

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Archiv im Rhein-Kreis Neuss erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Archiv im Rhein-Kreis Neuss senden:

Teilen