AFD Watch Brandenburg

AFD Watch Brandenburg Wir klären euch auf, über die AFD als Partei und als Ideologie.

16/06/2026
16/06/2026

Wegen Vollidioten braucht es Räume für Frauen.

16/06/2026

1977 wurde in den USA aus einer Not heraus das Teleshopping erfunden, es war sofort erfolgreich. Das Prinzip der Impulskäufe wuchs rasant, ist in den 80ern auch nach Deutschland geschwappt.

Wir alle sind irgendwann mal beim zappen hängengeblieben und haben gesehen, wie ein unangenehmer Moderator z.B. den FAT MAGNET als magische Lösung für Fresssünden präsentierte.

Das Versprechen: „Hau rein! Pommes, acht Burger, alles mit Käse überbacken! Und Butter! Friss! Wir ziehen die Kalorien einfach magnetisch raus!“
Die Realität: Man tauchte ein Plastikding ins Essen und wurde dicker.
Aber für 39,99 D-Mark hatte man immerhin das gute Gefühl, eine Abkürzung genommen zu haben.

Dieses über künstliche Verknappung verkaufte Plastikteil suggerierte, dass man die Kontrolle zurückgewinnen konnte, ohne sich der anstrengenden Realität stellen zu müssen.
FÜR NUR 39,90,-! ES SIND NUR NOCH WENIGE DA! JETZT BESTELLEN!
Das Geschäftsmodell der absurden Lösung für ein komplexes Problem in Kombination mit Druck ist in unsere Social-Media-Feeds gekrochen.
Da verkauft es keinen unnützen Küchenschrott, sondern Politik.

Donald Trump ist der lauteste, unangenehmste, mächtigste Politik-Teleshopping-Host der Weltbühne. Die AfD hat das Prinzip adaptiert und mit ein paar unangenehm-urdeutschen Eigenschaften für den lokalen Markt aufbereitet.
Das Muster ist immer gleich: Unwohlsein triggern, auf Schuldige zeigen und eine Lösung präsentieren, die so lachhaft simpel ist, dass sie verboten gehört.

Social Media hat den einsamen Teleshoppingkonsum in ein kollektives Happening verwandelt. Wer heute den politischen FAT MAGNET wählt, kauft sich in eine Identität ein. Plötzlich ist man Teil einer Bewegung.
WIR SIND DAS FATMAGNET-VOLK!

Der Algorithmus sorgt dafür, dass man permanent Gleichgesinnte trifft, die alle dieses nutzlose Plastikteil nutzen und sich gegenseitig versichern, wie schnell Probleme zu lösen sind.

Während immer mehr auf den FAT MAGNET vertrauen, der rein zufällig aussieht wie ein umgekehrter Anal-Plug, müssen wir echt aufpassen, dass die Demokratie nicht irgendwann vollkommen im A***h ist.

16/06/2026

Vor einem Jahr wurde das Demokratiefest “Bad Freienwalde ist bunt“ Ziel eines gewaltsamen Angriffs. Eine Gruppe teils vermummter Männer, die der rechtsextremen Szene zugeordnet werden, störte die Veranstaltung, Menschen wurden verletzt. Viele werteten die Tat als Angriff auf Demokratie, Vielfalt und zivilgesellschaftliches Engagement.

Die Antwort darauf war nicht Rückzug, sondern Zusammenhalt: Auch in diesem Jahr, am 31.05.2026, kamen wieder Hunderte Menschen in Bad Freienwalde zusammen, um ein Zeichen für Toleranz, Respekt und eine offene Gesellschaft zu setzen. Die Veranstalterinnen und Veranstalter machten deutlich, dass Einschüchterung keinen Erfolg haben darf.

Demokratie lebt von Menschen, die Haltung zeigen – vor Ort, im Alltag und gerade dann, wenn sie mit rechtsextremer Gewalt und Einschüchterungsversuchen konfrontiert werden.

📬 In unserem nächsten Newsletter, der morgen erscheint, blicken wir ausführlicher auf den Jahrestag, die Entwicklungen seit dem Angriff und aktuelle Initiativen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Brandenburg.

Damit wichtige Geschichten des Engagements, der Solidarität und des demokratischen Zusammenhalts in Brandenburg sichtbar bleiben.

Jetzt anmelden:
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15/06/2026

"Der Staat soll von den Parteien befreit werden...
dieser Parteienstaat muss zurückgedrängt werden."

Björn Höcke im Juni 2026

Er sagt damit etwas, was in direkter Linie zum eine-Parteien-Staat der N*z*s zurückführt.

Erklärtes Ziel der Nationalsozialisten vor und während der Etablierung der NS-Herrschaft war die Beseitigung des verhassten Mehrparteiensystems, das sie für das "demokratische Chaos" der Weimarer Republik verantwortlich machten. Ihrer Ansicht nach waren die Parteien und die von ihnen verbreitete politische Meinungsvielfalt ein Haupthindernis für die von den Nationalsozialisten angestrebte Volksgemeinschaft. Dem nationalsozialistischen Terror in den Monaten nach dem 30. Januar 1933 waren zunächst vor allem Angehörige der KPD und der SPD ausgesetzt.

Mit der Annahme des Ermächtigungsgesetzes am 23. März 1933 und der Entmachtung des Parlaments verloren die Parteien ihre Funktion als politische Entscheidungsträger. Der Ausschaltung der KPD und der Zerschlagung der Gewerkschaften Anfang Mai folgte am 22. Juni 1933 das Verbot der SPD. Nachdem die Parteileitung von ihrem Prager Exil aus zum Sturz von Adolf Hi**er aufgerufen hatte, erklärte Innenminister Wilhelm Frick die SPD zur "volks- und staatsfeindlichen Organisation".

Mit dem Verbot der SPD war die letzte tragende Säule der Demokratie in Deutschland zerschlagen. Die Deutsche Staatspartei, Nachfolgerin der linksliberalen DDP, und die DVP waren bereits gegen Ende der Weimarer Republik politisch nahezu bedeutungslos geworden. Sie kamen einem zu erwartenden Verbot zuvor und lösten sich Ende Juni 1933 selbst auf. DNVP, Zentrum und Bayerische Volkspartei (BVP) taten es ihnen wenig später gleich.

Nach einem halben Jahr hatten die Nationalsozialisten ihr Ziel auf scheinbar legalem Weg erreicht. In Deutschland gab es nur noch eine Partei: die NSDAP. Mit dem "Gesetz gegen die Neubildung von Parteien" vom 14. Juli 1933 wurde der nationalsozialistische Einparteienstaat endgültig manifestiert. Das Gesetz bildete den Schlusspunkt unter die Beendigung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland.

Das Gesetz bestand aus zwei Paragraphen. Der erste bestimmte, dass die NSDAP als einzige politische Partei bestand. Durch den zweiten waren alle Aktivitäten, „den organisatorischen Zusammenhalt einer anderen politischen Partei aufrechtzuerhalten oder eine neue politische Partei zu bilden“, mit Zuchthausstrafen bis zu drei Jahren und Gefängnisstrafen von sechs Monaten bis zu drei Jahren bedroht. Auf der Grundlage des Gesetzes wurden zahlreiche Mitglieder der im Untergrund tätigen KPD und Politiker anderer Parteien zu Haftstrafen verurteilt.

Quellen im Kommentar

15/06/2026

Seit über 30 Jahren organisiert das Café Taktlos Konzerte in Glauchau. Weil Neonazis es anfeinden, setzt die Diakonie den Verein dahinter vor die Tür.

"  „Ich sehe das mit Grausen und schäme mich, mal Teil dessen gewesen zu sein.“
14/06/2026

" „Ich sehe das mit Grausen und schäme mich, mal Teil dessen gewesen zu sein.“

14/06/2026

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