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WAO - Wahlalternative online Demokratie heißt heute: Kreuz machen und vier Jahre zuschauen. Ohne uns!

Die CDU verschickt ernsthaft Broschüren an AfD-Abgeordnete mit dem Titel „Abstieg für Deutschland“ und legt direkt ferti...
28/05/2026

Die CDU verschickt ernsthaft Broschüren an AfD-Abgeordnete mit dem Titel „Abstieg für Deutschland“ und legt direkt fertige Austrittsschreiben bei.
Man muss sich das mal vorstellen: Während Bürger sich Sorgen um Mieten, Inflation, Pflegeplätze, Sicherheit, Energiepreise und ihre Zukunft machen, beschäftigen sich Teile der politischen Elite mit peinlichen Schulhofaktionen auf Bundestagsniveau.

Das soll also die große „wehrhafte Demokratie“ sein?
Briefchen verschicken wie beleidigte Oberstufensprecher?

Nein, wir sind keine AfD-Fans.
Aber dieses scheinheilige Theater der etablierten Parteien ist inzwischen kaum noch zu ertragen. Denn dieselben Parteien, die seit Jahren politische Fehlentscheidungen verantworten, tun plötzlich so, als wäre ausschließlich die AfD das Problem dieses Landes. Das ist intellektuell billig und politisch feige.

Die Wahrheit ist doch:
Die AfD ist nicht aus dem Nichts entstanden. Sie ist das Symptom eines politischen Systems, das Millionen Menschen über Jahre das Gefühl gegeben hat, nicht mehr gehört zu werden. Und statt sich ehrlich damit auseinanderzusetzen, betreibt man lieber moralische Selbstbefriedigung im Berliner Politikbetrieb.

Jeder, wirklich jeder, der nicht exakt das richtige Parteibuch, die richtige Meinung oder die richtige Haltung präsentiert, wird inzwischen öffentlich markiert, belehrt oder ausgegrenzt.
Und genau dieses arrogante Verhalten treibt die gesellschaftliche Spaltung immer weiter voran.

Das Absurde daran:
In jeder Partei sitzen Menschen mit vernünftigen Gedanken. Auch in Parteien, die man selbst niemals wählen würde. Aber anstatt gute Ideen lauter werden zu lassen, beschäftigt sich die deutsche Politik lieber mit Inszenierung, Empörung und gegenseitigem Kindergarten.

Politik ist heute oft nichts anderes mehr als Dauer-PR für moralische Überlegenheit.
Viel Haltung. Wenig Lösung.

Und genau deshalb entsteht WAO.

Weil dieses Land keine weiteren Schauspieler braucht, die sich gegenseitig Broschüren schicken und dabei so tun, als wäre das ernsthafte Problemlösung.
Dieses Land braucht endlich ein System, in dem Bürgermehrheiten tatsächlich politische Wirkung entfalten — ohne Parteifilter, Fraktionszwang und ideologische Grabenkämpfe.

Denn vielleicht ist die größte Gefahr für unsere Demokratie längst nicht mehr eine einzelne Partei.
Sondern ein politischer Betrieb, der sich komplett von den echten Sorgen der Menschen entfernt hat.

Die CDU geht in einer Broschüre auf die AfD los – und liefert gleich die Austrittserklärung mit. Vorausgegangen war ein Zwischenfall mit einem AfD-Promi.

Paradox eigentlich: Seit Jahren erzählen uns die Etablierten, Superreiche würden sofort das Land verlassen, sobald sie s...
27/05/2026

Paradox eigentlich: Seit Jahren erzählen uns die Etablierten, Superreiche würden sofort das Land verlassen, sobald sie stärker zur Finanzierung des Gemeinwesens beitragen müssten. Als warnendes Beispiel wird dabei reflexartig als Zielland die Schweiz genannt.

Dabei wird gerne verschwiegen, dass die Schweiz in vielen Kantonen überhaupt erst eine echte Vermögensbesteuerung erhebt — teils zwischen rund 0,1 % bis über 1 % jährlich auf große Vermögen. Deutschland? Praktisch keine allgemeine Vermögenssteuer mehr.

Und trotzdem leben dort weiterhin sehr viele Vermögende. Vielleicht weil Menschen ihre Entscheidungen eben nicht ausschließlich nach einem einzelnen Steuersatz treffen. Sondern auch nach Stabilität, Infrastruktur, Sicherheit, gesellschaftlichem Frieden und Lebensqualität.

Vielleicht ist das Narrativ vom sofort flüchtenden Superreichen also weniger ökonomische Wahrheit als vielmehr politisches Druckmittel gegen jede Debatte über mehr Teilhabe am Steueraufkommen sehr großer Vermögen.

Und vielleicht würde genau diese Frage in der Bevölkerung deutlich mehr Zustimmung finden, als manche Parteien glauben.

Es ist sagenhaft, wie die Zahl der Superreichen und ihr Vermögen wachsen, während Bundeskanzler Merz nur bei Migrantinnen und Migranten, Grundsicherungsbeziehenden, Rentnerinnen und Rentnern, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sparen will. Er muss endlich lernen, nach oben zu schauen und mehr soziale Gerechtigkeit herzustellen. Eine Mittelstandsfamilie bezahlt im Durchschnitt auf alle Einnahmen
43 % Steuern und Abgaben. Eine Milliardärsfamilie nur 26 %. Selbst in der Schweiz müssen Milliardäre mehr bezahlen als in Deutschland.

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