Das historische Köln

Das historische Köln Das historische Köln im 19. und frühen 20. Jahrhundert "Das historische Köln" ist ein ehrenamtliches Projekt.

Hierzu hat sich die Kölner Produktionsfirma WEGEN de LEUT media, Klaus Hausmann, mit einem Kreis von Historikerinnen und Historikern mit unterschiedlichen Expertisen zusammengetan, um die Stadtgeschichte Kölns zu erforschen und einem interessierten Publikum historische Bilder, Filme und aus den Ergebnisse der Forschungen entstandene Dokumentarfilme zu präsentieren. Das Ganze geschieht ehrenamtlich

, da wir der Überzeugung sind, dass die Geschichte Kölns den Bürgerinnen und Bürgern gehört und ab einem gewissen Alter nicht kommerzialisiert werden sollte. Informationen zu unserem Projekt und alle unsere Dokumentarfilme zur Kölner Stadtgeschichte finden Sie auf unserer Webseite https://www.wegen-de-leut.de/dashistorischekoeln/ und auf YouTube https://www.youtube.com/

Am 12. Februar 1896 schoss Wilhelm Scheiner für uns dieses außergewöhnliche Foto. Zu sehen ist ein Teil der mittelalterl...
13/06/2026

Am 12. Februar 1896 schoss Wilhelm Scheiner für uns dieses außergewöhnliche Foto. Zu sehen ist ein Teil der mittelalterlichen Kölner Stadtmauer am Thürmchenswall. Der Blick geht in Richtung Eigelstein. Die Kamera befindet sich direkt an dem Gelände des im Rahmen der Stadterweiterung zugeschütteten Sicherheitshafen. Heute befindet sich dort der Theodor Heuss Ring.
Besonders spektakulär ist das Foto, weil es unseres Erachtens das einzige Bild ist, dass die Stadtmauer im Augenblick einer Abrisssprengung zeigt und bis zu unserem Fund des Fotos im Archiv Martin Junkersdorf der Öffentlichkeit unbekannt war.
[KH]

Foto: Fotograf: Wilhelm Scheiner, Fotoabzug auf Pappe aufgezogen, Archiv Martin Junkersdorf, Teil des historischen Archivs der WEGEN de LEUT media, Klaus Hausmann, Köln

Recherche, Scan, Fotorestaurierung und Kolorierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Informationen zu unserem Projekt "Das historische Köln", unserem Newsletter und 28 unserer Dokumentarfilme zur Kölner Stadtgeschichte, die man dort ansehen kann, gibt es auf unserer Webseite: https://www.wegen-de-leut.de/dashistorischekoeln/

Ein besonders seltenes Kleinod der historischen Stadtfotografie ist Erwin Quedenfeldt 1911 gelungen: Wir sehen die Gastw...
12/06/2026

Ein besonders seltenes Kleinod der historischen Stadtfotografie ist Erwin Quedenfeldt 1911 gelungen: Wir sehen die Gastwirtschaft "Zur harten Faust" mit der Adresse Weyerstraße 89 an der Ecke Friedrich- und Weyerstraße.
Nach unseren Recherchen gab es hier ein Brauhaus mit dem Namen "Zur harten Faust" in dem der Brauer Arnold Werners bereits seit 1797 sein Bier verkauft haben soll. Am 4. Dezember 1942 fand in der Gaststätte eine Razzia der Gestapo statt, die dort nach Mitgliedern der Kölner Gruppe der Edelweißpiraten (Leipziger Platz) suchte.
Leider können wir nicht nicht berichten, wie lange in dem Gebäude gebraut wurde und ob die Razzia Erfolg hatte.

Foto: Erwin Quedenfeldt, Universitäts- Landesbibliothek Düsseldorf, Wikipedialink: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:5723014.Erwin_Quedenfeldt.jpg

Recherche und Fotorestaurierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Wilhelm Scheiner hat für uns den Abriss der mittelalterlichen Stadtmauer am Thürmchenswall nach der Trockenlegung des Si...
11/06/2026

Wilhelm Scheiner hat für uns den Abriss der mittelalterlichen Stadtmauer am Thürmchenswall nach der Trockenlegung des Sicherheitshafens im Jahr 1896 festgehalten. Die Kamera blickt dabei in Richtung des Rheinufer.
Größere Teilabschnitte der Stadtmauer und Türme wurden trotz der nahen Bebauung in diesen Jahren nicht nur abgetragen, sondern auch gesprengt.
[KH]

Foto: Wilhelm Scheiner, Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_d038745, Archivlink: https://www.kulturelles-erbe-koeln.de/documents/obj/05205499

Recherche, Fotorestaurierung und Kolorierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Wir blicken vor 1910 in einen Hinterhof der Kölner Hausbrauerei Kolter vermutlich am Marienplatz 24.Foto: Fotograf unbek...
10/06/2026

Wir blicken vor 1910 in einen Hinterhof der Kölner Hausbrauerei Kolter vermutlich am Marienplatz 24.

Foto: Fotograf unbekannt, Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_073269, Archivlink: https://www.kulturelles-erbe-koeln.de/documents/obj/40022267

Recherche, Fotorestaurierung und Kolorierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Die neugierigen Kölner Pänz sind auf diesem und vielen anderen Fotos aus der "alten Zeit" zu sehen. Hier fokussierten si...
09/06/2026

Die neugierigen Kölner Pänz sind auf diesem und vielen anderen Fotos aus der "alten Zeit" zu sehen. Hier fokussierten sie neugierig einen Fotografen, der die Baulücke auf der Südseite des Neumarkts fotografierte. Dahinter sind die rückseitigen Fassaden der Häuser in der Lungengasse zu sehen. Leider kennen wir das genaue Jahr der Aufnahme nicht (annehmen kann man die 10er oder frühen 20er Jahre des 20. Jahrhunderts). Auch lässt sich nicht genau sagen, ob sich die Baulücke östlich oder westlich der Thieboldsgasse befand.

Foto: Fotograf unbekannt, Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_640580, Archivlink: https://www.kulturelles-erbe-koeln.de/documents/obj/05216065

Recherche und Fotorestaurierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Wir befinden uns in den 1930er Jahren und blicken in den Ballsaal im ersten Obergeschoß des Zivilkasions am Augustinerpl...
08/06/2026

Wir befinden uns in den 1930er Jahren und blicken in den Ballsaal im ersten Obergeschoß des Zivilkasions am Augustinerplatz, das 1832 errichtet und zwischen 1937 und 1939 abgerissen wurde.
Dort veranstaltet ein das Kasino betreibender Verein Kammerkonzerte, Vorträge, Versammlungen und Bälle. Allerdings mussten die Teilnehmer Vereinsmitglieder, männlich, nicht minderjährig und selbstständig sein. Frauen waren generell von der Vereinsmitgliedschaft ausgeschlossen.
[KH]

Foto: Fotograf unbekannt, Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_061698, Archivlink: https://www.kulturelles-erbe-koeln.de/documents/obj/05212603

Recherche, Fotorestaurierung und Kolorierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Badeschiffe waren in Köln von 1823 bis in die späten 1920er Jahre eine fest Institution von der wir heute meist nur noch...
07/06/2026

Badeschiffe waren in Köln von 1823 bis in die späten 1920er Jahre eine fest Institution von der wir heute meist nur noch wenig wissen. Der Film schildert die Geschichte der Badeschiffe und erklärt warum sie für die Hygiene und später auch für die Freizeitgestaltung der Kölnerinnen und Kölner sehr wichtig waren.
https://youtu.be/-prDLnDmBHU

Ein Film von Klaus Hausmann
Produktion: WEGEN de LEUT media, Klaus Hausmann © 2023

Badeschiffe waren in Köln von 1823 bis in die späten 1920er Jahre e...

Die Kunibertstorburg, hier in einer Fotografie von Wilhelm Scheiner um 1885, war ein Festungsbauwerk im Nord-Osten und i...
06/06/2026

Die Kunibertstorburg, hier in einer Fotografie von Wilhelm Scheiner um 1885, war ein Festungsbauwerk im Nord-Osten und in unmittelbarer Rheinnähe Teil der mittelalterlichen Stadtmauer Kölns.
Zu ihr gehörten ein Wachturm (Ark) am Rheinufer, der etwas zurückliegende Kunibertsturm und das heute noch erhaltene und bekannte Kunibertstürmchen als damaliges nördliches Eckbollwerk der Stadtmauer.
Die in Köln ebenso populäre wie schauerliche Sage um die "Weckschnapp" soll sich im Kunibertstürmchen zugetragen haben. Das ist allerdings nicht zutreffend, da sich in dem Türmchen kein Gefängnis befand in dem man Delinquenten einer dermaßen hinterlistigen und in der Regel tödlichen Bestrafung unterziehen konnte.
Hingegen wurden sowohl die Ark als auch der Kunibertsturm als Gefängnis verwendet und dienten ebenso als Orte der "peinlichen Verhöre".
So mag die Sage mit der Zeit möglicherweise von der beim Eisgang 1784 zerstörten Ark in das kleine Kunibertstürmchen "hinüber gewandert" sein.
Auch der "Thürmchenswall" im heutigen Kunibertsviertel nimmt Bezug auf den bekannten Zinnenturm.
Die Kunibertsturm selbst wurde mit dem allgemeinen Rückbau der gesamten Stadtmauer zum Ende des 19. Jahrhunderts niedergelegt.
[ME]

Foto: Wilhelm Scheiner, Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_d038720, Archivlink: https://www.kulturelles-erbe-koeln.de/documents/obj/40022402

Text: Michael Engel
Recherche und Fotorestaurierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Informationen zu unserem Projekt "Das historische Köln", unserem Newsletter und 28 unserer Dokumentarfilme zur Kölner Stadtgeschichte, die man dort ansehen kann, gibt es auf unserer Webseite: https://www.wegen-de-leut.de/dashistorischekoeln/

Blick auf das Westportal des Doms aus der Straße Burgmauer um das Jahr 1903.Foto: Siemens und Halske AG, Photoalbum der ...
05/06/2026

Blick auf das Westportal des Doms aus der Straße Burgmauer um das Jahr 1903.

Foto: Siemens und Halske AG, Photoalbum der Stadt Köln, Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_c017069, Archivlink: https://www.kulturelles-erbe-koeln.de/documents/obj/05111658

Recherche und Fotorestaurierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Eine schöne Szene in der Jakordenstraße, die der norwegische Fotograf Severin Worm-Petersen in den Jahren zwischen 1890 ...
04/06/2026

Eine schöne Szene in der Jakordenstraße, die der norwegische Fotograf Severin Worm-Petersen in den Jahren zwischen 1890 und 1910 aufnahm.
Wir sehen eine Situation vermutlich nach einer Fronleichnamprozession. Die Hauskreuze stehen geschmückt in den Fenstern. Zweige und Blätter liegen auf der Straße, die einen Blütenteppich symbolisieren sollten, damit der "Herr" nicht irdischen Boden berührt. Diesen Brauch pflegte man nur einige Zeit. Vermutlich auch aus dem Grund, da wahrscheinlich eine Vielzahl der Zweige aus den städtischen Grünanlagen stammten.
[KH]

Foto: Severin Worm-Petersen, Norsk Teknisk Museum, Oslo, Norwegen, ID: NTM UWP 11038

Recherche, Fotorestaurierung und Kolorierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

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