Aufstehen gegen Rassismus Chemnitz

Aufstehen gegen Rassismus Chemnitz Bündnis Aufstehen gegen Rassismus Chemnitz Wird überarbeitet...

In knapp zwei Wochen finden in Erfurt die Proteste gegen den Bundesparteitag der faschistischen AfD statt. Es ist jetzt ...
22/06/2026

In knapp zwei Wochen finden in Erfurt die Proteste gegen den Bundesparteitag der faschistischen AfD statt. Es ist jetzt höchste Zeit, sich ein Ticket für den Bus aus Chemnitz zu besorgen. Der erste Doppeldeckerbus ist schon voll, deshalb hat das Chemnitzer Bündnis Widersetzen zusammen mit dem SDS einen zweiten Bus organisiert, damit alle Antifaschist:innen, die sich der faschistischen AfD in den Weg stellen wollen, mit nach Erfurt kommen können.

Was könnt ihr tun?

🌈Kauft euch ein Ticket für den Bus und kommt mit zu den Aktionen des zivilen Ungehorsams zusammen mit Zehntausenden Menschen aus Erfurt und der ganzen Republik! --> https://sgr.vs-tickets.de/products/chemnitz/anzahlungsticket-2bus

🌈Kommt zum Aktionstraining diesen Samstag, den 27.06., 12-17 Uhr! (Ort könnt ihr bei uns erfragen)

🌈Und ganz wichtig: Spendet für die Finanzierung des zweiten Busses! Spenden bitte über gofundme --> https://www.gofundme.com/f/gegen-den-afdbundesparteitag-am-040726-in-erfurt

Außerdem findet um 6:00 Uhr am 4. Juli eine Demo vom Hauptbahnhof zur Messehalle statt. Dort könnt ihr euch natürlich auch gern Aufstehen gegen Rassismus anschließen. Mehr Infos: https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/afd-bpt-erfurt/)

Stoppt die AfD! Alle zusammen gegen den Faschismus!

Grade nochmal gut gegangen?In Aue-Bad Schlema gibt es keinen Oberbürgermeister der extrem rechten "Freien Sachsen" - das...
07/06/2026

Grade nochmal gut gegangen?

In Aue-Bad Schlema gibt es keinen Oberbürgermeister der extrem rechten "Freien Sachsen" - das ist erstmal gut.

Es ist gut, dass sich mehr Menschen dafür entschieden haben, zur Wahl zu gehen, um einen Kandidaten zu wählen, der keiner extrem rechten Partei angehört.

Und trotzdem - wenn sich alle demokratischen Parteien auf einen einzigen Kandidaten einigen müssen, um zu verhindern, dass ein extrem rechter Kandidat Oberbürgermeister wird - darf man das feiern? Nicht wirklich. Das Signal ist fatal und sollte uns in Zukunft aufrütteln
Es ist ein fatales Zeichen, wenn fast die Hälfte einen Kandidaten der Freien Sachsen wählt, einen Kandidaten, der der NPD angehörte, einer Partei, die als direkte Nachfolgepartei der NSDAP zu werten ist und sich jetzt in die "Heimat" umbenannt hat. Das war bekannt, gestört hat es fast die Hälfte der wahlberechtigten Menschen offensichtlich nicht. Es gibt keinerlei Entschuldigung und auch keinerlei Verständnis unsererseits für solch ein Wahlverhalten!!!
Es bleibt zu hoffen, dass sich der jetzt gewählte Oberbürgermeister nicht an der weiteren Normalisierung von Faschismus beteiligt. Leider hat er vor der Wahl schon mal angekündigt, dass er über Parteien hinwegschaut und nicht prinzipiell etwas ablehnen wird, nur weil es aus der AfD kommt - wir können also davon ausgehen, dass die Normalisierung von extrem rechten Parteien weitergeht - und das ist eben nicht gut. Denn die "Freien Sachsen", zu deren Führungskader Hartung gehört, wollen die kommunale Ebene für sich dazu nutzen, um das demokratische System "von unten" zu attackieren und zu schwächen, um letztlich ihre im Programm verankerten rassistischen, völkischen Ideen durchzusetzen.

Deshalb kann es nur heißen - keine Normalisierung und keine Zusammenarbeit mit "AfD" und "Freien Sachsen"

Zu Recht sind viele Menschen unzufrieden mit der aktuellen Politik, das sind wir auch. Umso absurder ist es, deshalb AfD...
25/05/2026

Zu Recht sind viele Menschen unzufrieden mit der aktuellen Politik, das sind wir auch. Umso absurder ist es, deshalb AfD zu wählen. Was genau haben diejenigen aus der Geschichte nicht gelernt, wenn sie von sich überzeugt sind, kein N**i zu sein, aber dann ausgerechnet AfD oder einen Stefan Hartung von den Freien Sachsen zu wählen? Meinen sie, es wird schon nicht so schlimm? Oder glauben sie tatsächlich, den Lügen, wenn davon gesprochen wird, die Meinungsfreiheit wieder herstellen zu wollen, während eine AfD selbst alles ausgrenzen will, was (scheinbar) links von ihnen steht? Oder glauben sie, dass - weil die AfD von Frieden spricht - es ihnen tatsächlich um Frieden geht? Oder glauben sie tatsächlich, dass an fehlendem Wohlstand, an Kriminalität oder allem anderen, was nicht gut läuft im Land, Migrant:innen schuld sind und es ihnen ohne sie besser ginge? Glauben sie, dass es keinen Klimaschutz brauche, wie die AfD behauptet?

Oder wollen sie den sogenannten "Altparteien" nur einen Denkzettel verpassen?

Oder finden sie die rassistischen, antimuslimischen, antisemitischen, antifeministischen Einstellungen gut? Wollen sie eine Gesellschaft, in der alles ausgegrenzt wird, was Vielfalt in Kultur und Lebensweise bedeutet?

Egal, welche Beweggründe - sie alle bringen mit ihrer Wahl Faschisten, N**is und Rassisten an die Macht.

Für eine solidarische Gesellschaft, in der alle Menschen gut leben können, braucht es die Brandmauer - denn das haben wir aus der Geschichte gelernt - N**is nutzen die Demokratie mit allen sich ihnen bietenden Möglichkeiten, diese abzuschaffen. Ihnen nur einen Funken Macht zu geben - wir wissen, was daraus entsteht!

Deshalb kann es nur heißen - AfD & Co. stoppen!

Wir gedenken und erinnern heute an die "Bücherverbrennungen", die einen Höhepunkt am 10. Mai 1933 bildeten. "Wider den u...
10/05/2026

Wir gedenken und erinnern heute an die "Bücherverbrennungen", die einen Höhepunkt am 10. Mai 1933 bildeten. "Wider den undeutschen Geist" nannten die N**is die Aktion, die in zahlreichen Städten und Orten mit dem Verbrennen von Büchern gipfelte. Es betraf Bücher "undeutscher", jüdischer, marxistischer, pazifistischer Autor:innen - also alle, die nicht der Durchsetzung der NS-Ideologie dienten,

Diese Taten und was daraus folgte, dürfen niemals vergessen werden - ganz besonders nicht in der heutigen Zeit, in der die AfD Diffamierungen von Kultur als eines ihrer Ziele sieht.

Den Anfang bildeten auch damals nicht die Verbrennungen der Bücher. Denn sofort nach der Machtübernahme der N**is gab es Einschüchterungspraktiken im Bereich des Kulturschaffens und Erstellen von Listen unliebsamer Autor:innen.

Heute versucht die AfD gleichfalls, alles zu verbannen, was ihrer rassistischen und hetzerischen Agenda entgegen steht. Sie meint, bestimmen zu dürfen, was "normal" ist. Unter anderem nachzulesen ist das im Regierungsprogramm der AfD in Sachsen-Anhalt. Neben den immer wiederkehrenden Punkten zur Ausgrenzung von Migrant:innen in jeder Form heißt es "deutsch denken", "Gendersprache untersagen", alles vermeiden, "was durch feministische Ideologie oder Genderideologie motiviert", Förderungen für Programme entziehen, die sich gegen Rassismus stellen, Regenbogenfahnen an Schulen verbieten, Kinder sind zu Patriotismus zu erziehen und und und.

Lassen wir es nicht zu, dass derartiges Gedankengut wieder Verantwortung übernehmen darf - nutzen wir das Gedenken und Erinnern, um unsere Lehren daraus zu ziehen!

Adels Weg zurück nach Chemnitz Der Abend vorletzte Woche hat uns gezeigt, dass es genau solche Geschichten sind, die uns...
22/04/2026

Adels Weg zurück nach Chemnitz

Der Abend vorletzte Woche hat uns gezeigt, dass es genau solche Geschichten sind, die uns ganz persönlich und emotional vor Augen führen, was genau die unmenschliche Politik der Abschottung bedeutet.

Für Adel, der wie kaum ein anderer 10 Jahre lang integriert und in der Stadt verwurzelt war, war es wichtig, über seine schmerzlichen Erfahrungen berichten zu können - auch, wenn es ihm sicher nicht immer leicht fiel, darüber zu reden. Aber das Wissen, dass viele Menschen in der Chemnitzer Zivilgesellschaft ihn vermisst haben und Anteil an seiner Geschichte nehmen wollten, tat ihm sichtlich gut.

Und auch für uns war vor allem wichtig zuzuhören, seiner ganz persönlichen Geschichte und die anderer, mit denen er unterwegs war - was Entwurzelung bedeutet und welche Strapazen auf sich genommen werden müssen, um wenigstens eine kleine Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben zu können. Insbesondere jetzt, wo flüchtende Menschen weitgehend aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden sind, braucht es diese Geschichten. Denn Kriege, Menschenrechte, Hunger zwingen immer mehr Menschen zur Flucht - aktuell heißt dies aber, sie haben keinerlei Chancen, irgendwo sicher und würdig zu leben.

Für uns war der Abend ein Ansporn, dass wir nicht nachlassen dürfen, um Kampf gegen Rassismus und für eine solidarische Gesellschaft - egal, wo.

Danke Adel.

10. April, 18 Uhr, IZDA, Gießerstr. 26𝗔𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗺 𝗪𝗲𝗴 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝗘𝘅𝗶𝗹Adel Matar berichtet über seinen Weg aus dem Exil zurück n...
30/03/2026

10. April, 18 Uhr, IZDA, Gießerstr. 26

𝗔𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗺 𝗪𝗲𝗴 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝗘𝘅𝗶𝗹

Adel Matar berichtet über seinen Weg aus dem Exil zurück nach Chemnitz

“𝗘𝗶𝗻𝗲𝘀 𝗧𝗮𝗴𝗲𝘀 𝘄𝗮𝗿 𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘇𝘄𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻, 𝗮𝗹𝗹𝗲𝘀 𝗵𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿 𝗺𝗶𝗿 𝘇𝘂 𝗹𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗶𝗻 𝗲𝗶𝗻 𝗟𝗮𝗻𝗱 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻, 𝗱𝗮𝘀 𝗺𝗶𝗿 𝗨𝗻𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁 𝗴𝗲𝘁𝗮𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗺𝗲𝗶𝗻 𝗛𝗲𝗿𝘇 𝗴𝗲𝗯𝗿𝗼𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗵𝗮𝘁𝘁𝗲.

𝗜𝗰𝗵 𝗺𝘂𝘀𝘀𝘁𝗲 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻; 𝗶𝗰𝗵 𝗵𝗮𝘁𝘁𝗲 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 𝗪𝗮𝗵𝗹. 𝗜𝗰𝗵 𝘄𝘂𝘀𝘀𝘁𝗲, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗱𝗶𝗲 𝗟𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗼𝗿𝘁 𝘀𝗲𝗵𝗿 𝘀𝗰𝗵𝗹𝗶𝗺𝗺 𝘄𝗮𝗿, 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝘄𝗮𝘀 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗲𝗿𝘄𝗮𝗿𝘁𝗲𝘁𝗲, 𝘄𝗮𝗿 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝘃𝗶𝗲𝗹 𝘀𝗰𝗵𝗹𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗮𝗹𝘀 𝗯𝗲𝗳ü𝗿𝗰𝗵𝘁𝗲𝘁: 𝗧𝗼𝗱 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗚𝗲𝗳ä𝗻𝗴𝗻𝗶𝘀.

𝗜𝗰𝗵 𝗺𝘂𝘀𝘀𝘁𝗲 𝗲𝗿𝗻𝗲𝘂𝘁 𝗳𝗹𝗶𝗲𝗵𝗲𝗻, 𝗮𝘂𝗳 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲 𝗱𝘂𝗿𝗰𝗵 𝗲𝘁𝘄𝗮 𝘇𝗲𝗵𝗻 𝗟ä𝗻𝗱𝗲𝗿. 𝗔𝗻𝗴𝘀𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗧𝗼𝗱 𝘄𝗮𝗿𝗲𝗻 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝘀𝘁ä𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗕𝗲𝗴𝗹𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿. 𝗠𝗲𝗵𝗿 𝗮𝗹𝘀 𝗱𝗶𝗲 𝗛ä𝗹𝗳𝘁𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗿𝗲𝗰𝗸𝗲 𝗹𝗲𝗴𝘁𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝘇𝘂 𝗙𝘂ß 𝘇𝘂𝗿ü𝗰𝗸, 𝗯𝗶𝘀 𝗶𝗰𝗵 𝘀𝗰𝗵𝗹𝗶𝗲ß𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗵𝗶𝗲𝗿 𝗮𝗻𝗸𝗮𝗺.

𝗜𝗰𝗵 𝗹𝗮𝗱𝗲 𝗦𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗻, 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁 𝗺𝗶𝗿 𝗵𝗶𝗻𝘇𝘂𝘀𝗲𝘁𝘇𝗲𝗻, 𝗲𝗶𝗻𝗶𝗴𝗲 𝗙𝗼𝘁𝗼𝘀 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗶𝗱𝗲𝗼𝘀 𝗮𝗻𝘇𝘂𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗺𝗶𝗿 𝘇𝘂𝘇𝘂𝗵ö𝗿𝗲𝗻, 𝘄𝗮𝘀 𝗺𝗶𝗿 𝘄𝗶𝗱𝗲𝗿𝗳𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗶𝘀𝘁.”

Die Veranstaltung wird unterstützt von IZDA, Solidarisches Chemnitz e.V. und AgR Chemnitz

Danke an alle, die gestern zu unserer Kundgebung und dem anschließenden Infostand im Rahmen der Internationalen Wochen g...
29/03/2026

Danke an alle, die gestern zu unserer Kundgebung und dem anschließenden Infostand im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus und Faschismus gekommen sind.

Auch wenn wir nicht 500 000 waren wie in London oder 8 Millionen wie in den USA bei den No-Kings!-Demos - so waren wir doch gestern Teil des internationalen Protests!

Danke auch an die Redner:innen von Widersetzen, dem Queeren Netzwerk und Sozialismus von Unten für euren Beitrag!

📌Wir unterstützen die bundesweiten Proteste gegen den AfD-Bundesparteitag am 4. Juli in Erfurt.

Wir werden zusammen mit Widersetzen Chemnitz für die Teilnahme und die gemeinsame Anreise aus Chemnitz mobilisieren.

📌Ein erstes Treffen dazu organisiert Widersetzen Chemnitz am 2. April um 19 Uhr im IZDA (Gießerstraße 26).

Unsere Alternative ist internationale Solidarität! Stoppt die AfD!

Adresse

Chemnitz

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Aufstehen gegen Rassismus Chemnitz erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen