25/03/2026
gegen ist keine Naturkatastrophe, der wir hilflos gegenüberstehen. Sie ist das Ergebnis von Machtverhältnissen – und von einer Gesellschaft, die zu lange weggeschaut, zu lange geschwiegen, zu lange zu spät gehandelt hat.
Das können wir ändern. Wir müssen es ändern. Denn eines ist nicht verhandelbar: Jede Frau und jedes in Deutschland hat ein Recht auf ein gewaltfreies Leben – zu Hause, auf der Straße und im digitalen Raum.
Dieses Recht ist keine Selbstverständlichkeit, die wir stillschweigend voraussetzen dürfen. Es ist ein Versprechen, das wir als Gesellschaft aktiv einlösen müssen.
Nennen wir beim Namen und erfassen sie als das, was sie sind: die tödlichste Form von Gewalt gegen Frauen. Nehmen wir digitale Gewalt ernst – und stellen wir sie unter wirksame Strafe. Stärken wir Frauenhäuser, Beratungsstellen und die Polizei, damit Schutz nicht von Glück oder Wohnort abhängt. Und passen wir unsere Gesetze an die Realität an – offline wie online.
Denn der Schutz von Frauen vor Gewalt ist keine Randnotiz der Politik. Er ist eine Frage der . Eine Frage der Freiheit. Eine Frage, was für eine Demokratie wir sein wollen.
Wir brauchen nicht nur härtere Gesetze – wir brauchen eine Kultur der Solidarität, des Hinsehens, des Widersprechens. Eine Kultur, in der Schweigen keine Option mehr ist. Eine freie Gesellschaft erkennt man nicht an der Größe ihrer technischen Möglichkeiten. Man erkennt sie daran, ob sie die Schwächeren schützt – gegen diejenigen, die Macht und Möglichkeiten missbrauchen. Diese Gesellschaft sollten wir gemeinsam sein.
👉📺 Aktuelle Stunde gegen 16.30 Uhr heute unter www.bundestag.de