26/05/2026
Der Betreiber der Tankstelle in Fuchstal, Manfred Seel, selbst Mitglied des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), hat für die Dauer der Aktion – von Mittwochabend bis Donnerstagmittag – bewusst auf seine eigene Gewinnmarge verzichtet. Er hat den Treibstoff massiv bezuschusst, um die Preise künstlich zu senken und damit sichtbar zu machen, was politisch möglich wäre, wenn der Staat die Bürgerinnen und Bürger endlich entlastet.
Die Aktion sollte im realen Leben demonstrieren, was Sahra Wagenknecht seit Monaten fordert: einen staatlich festgelegten Höchstpreis von 1,50 Euro netto für Benzin und Diesel oder alternativ eine drastische Senkung der Steuern, insbesondere der Mehrwertsteuer und der CO₂-Abgabe. Diese staatlichen Aufschläge machen heute mehr als die Hälfte des Spritpreises aus.
Mit den zeitweise rund 1,60 Euro pro Liter wurde gezeigt, dass bezahlbares Tanken keine Utopie ist – sondern schlicht eine Frage politischer Entscheidungen. Wenn der Staat auf einen Teil seiner überhöhten Steuereinnahmen verzichtet, profitieren Millionen Pendler, Handwerksbetriebe, Pflegekräfte und Familien sofort und spürbar.
Für das BSW ist klar: Mobilität darf kein Luxusgut werden. Der Staat muss seine Bürger entlasten, statt sie weiter zu belasten.